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Sport am Wochenende

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30.11.2015, 06:2430.11.2015, 07:28

Super League: GC dominiert das Derby

Mit einem rauschenden 5:0 fegten die Grasshoppers den Stadtrivalen FC Zürich vom Rasen. Sie feierten damit den höchsten Derbysieg seit 38 Jahren. Dieser Blackout von FCZ-Verteidiger Berat Djimsiti leitete die Pleite ein:

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gif: srf

Trotz des Siegs hat GC weiterhin sieben Punkte Rückstand auf den FC Basel. Der Leader schlug Luzern problemlos mit 3:0. Der FC Zürich ist eine Runde vor Abschluss der Hinrunde das Schlusslicht der Super League.

Topligen: Vardy schreibt Geschichte

Leicester-Stürmer Jamie Vardy erzielte das Tor seines Teams beim 1:1 im Spitzenkampf gegen Manchester United. Der Treffer war historisch: Vardy gelang in elf Premier-League-Spielen in Folge ein Tor, das schaffte vor ihm noch keiner.

video: streamable

So spielten Europas Topteams:

Bundesliga, 14. Runde:
Bayern München – Hertha 2:0
Borussia Dortmund – Stuttgart 4:1​

Premier League, 14 Runde:
Leicester City – Manchester United 1:1
Manchester City – Southampton 3:1
Tottenham – Chelsea 0:0
Liverpool – Swansea 1:0
Norwich City – Arsenal 1:1

Primera Division, 13. Runde:
Barcelona – San Sebastian 4:0
Eibar – Real Madrid 0:2​

Serie A, 14. Runde:
Roma – Atalanta Bergamo 0:2
Palermo – Juventus Turin 0:3
Milan – Sampdoria Genua 4:1​

Ski: Gut gewinnt, Svindal und Shiffrin siegen doppelt

Aksel Lund Svindal und Mikaela Shiffrin heissen die Dominatoren im Ski-Weltcup. Der Norweger siegte in Lake Louise sowohl in der Abfahrt wie auch im Super-G. Die erst 20 Jahre alte US-Amerikanerin Shiffrin gewann in Aspen zwei Slaloms mit jeweils gewaltigem Vorsprung.

Das Schweizer Top-Resultat war der Sieg von Lara Gut am Freitagabend im Riesenslalom. Die Tessinerin triumphierte zum 13. Mal im Weltcup. Für die beste Platzierung bei den Männern sorgte Carlo Janka als Fünfter in der Abfahrt.

Strahlt im Schneegestöber: Gut siegt in Aspen.<br data-editable="remove">
Strahlt im Schneegestöber: Gut siegt in Aspen.
Bild: Getty Images North America

Boxen: Klitschko ist seine Titel los

Der 27-jährige Brite Tyson Fury ist neuer Schwergewichts-Weltmeister der drei grossen Verbände IBF, WBO und WBA. In Düsseldorf schlug er vor 45'000 Fans den Titelverteidiger Wladimir Klitschko einstimmig nach Punkten. Der Ukrainer verlor erstmals nach mehr als elf Jahren.

«Da ist ein Traum wahr geworden. Sechs Monate habe ich mich darauf vorbereitet. Ich kann es kaum glauben», sagte Fury und sang noch im Ring ein Ständchen für seine Frau: «I Don't Want to Miss a Thing» von Aerosmith.

Tennis: Briten holen Davis Cup

Nach 77 Jahren gewann Grossbritannien wieder einmal den Davis Cup. Dominierende Figur im Final gegen Belgien war Andy Murray. Die Weltnummer 2 siegte in beiden Einzeln sowie am Samstag im Doppel gemeinsam mit Bruder Jamie.

Die rot-weissen Papierschnipsel des Schweizer Siegs 2014 konnten noch einmal benutzt werden, hinzu kamen noch blaue.<br data-editable="remove">
Die rot-weissen Papierschnipsel des Schweizer Siegs 2014 konnten noch einmal benutzt werden, hinzu kamen noch blaue.
Bild: Getty Images Europe

… und zum Schluss noch dies

Die norwegische Langläuferin Heidi Weng sprintete in Kuusamo auf Rang 2 – zumindest glaubte sie das. Bis Weng realisiert hatte, dass sie eine Runde zu früh auf die Zielgeraden eingebogen und gesprintet war, verging viel Zeit. Am Ende wurde sie Neunte.

(ram)

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