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Sportnews: Denver Nuggets scheitern in Spiel 7 spektakulär

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Denver Nuggets scheitern in Spiel 7 spektakulär +++ Mvogo steigt mit Lorient ab

Die wichtigsten Kurznews aus der weiten Welt des Sports.
19.05.2024, 21:3320.05.2024, 07:26
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NBA: Titelverteidiger Denver Nuggets scheitert in Game 7 spektakulär
Die Denver Nuggets können ihren Titel in der NBA nicht verteidigen. Die Mannschaft aus Colorado verliert das siebte Spiel der Viertelfinal-Serie gegen die Minnesota Timberwolves zu Hause 90:98.

Für die Nuggets endete damit die Best-of-7-Serie, wie sie begonnen hatte. Der Vorjahresmeister musste sich bereits in den ersten zwei Partien gegen die Timberwolves im heimischen Stadion geschlagen geben.

Dabei waren die Nuggets in der «Belle» lange auf Kurs Richtung Halbfinal. Zu Beginn des dritten Viertels führten sie mit 20 Punkten Vorsprung. Dann aber riss der Faden vollends. Die Equipe um den Serben Nikola Jokic verlor die Kontrolle über das Geschehen auf dem Parkett und besass keine echte Chance mehr, das Blatt zu ihren Gunsten nochmals zu wenden. Auch 34 Punkte und 19 Rebounds von Jokic, der vor kurzem zum dritten Mal zum wertvollsten Spieler der Liga gewählt worden war, halfen nichts mehr. Den Timberwolves glückte Historisches: Noch nie machte ein Team in einem Spiel 7 einen derart hohen Halbzeitrückstand wett.

Mit ihrem Ausscheiden setzten die Nuggets eine für die amtierenden Meister unrühmliche Serie fort. Sie sind der fünfte Titelverteidiger in Folge, der die Playoff-Halbfinals verpasst. Den Finalisten aus dem Westen machen die Timberwolves gegen die Dallas Mavericks unter sich aus.

Im Osten folgten die Indiana Pacers den Boston Celtics in die Halbfinals. Das Team aus Indianapolis entschied das siebte Spiel der Viertelfinal-Serie gegen die New York Knicks auswärts 130:109 für sich. (sda/con)
Denver Nuggets center Nikola Jokic reacts after being called for a foul in the second half of Game 7 of an NBA second-round playoff series against the Minnesota Timberwolves Sunday, May 19, 2024, in D ...
Bild: keystone
Yvon Mvogo steigt in extremis ab
Ein hoher Sieg genügt nicht. Yvon Mvogo und Lorient müssen in die Ligue 2 absteigen.

Yvon Mvogo und Lorient müssen den Gang in die Ligue 2 antreten. Trotz eines 5:0-Erfolgs am letzten Spieltag gegen Absteiger Clermont konnten sich die Bretonen nicht mehr am punktgleichen Metz vorbei in die Barrage retten. Ein Treffer fehlte zur vorübergehenden Rettung. Nun musste sich Lorient beugen, weil Metz in den Direktduellen mehr Auswärtstore erzielt hat.

Ein Erfolgserlebnis gab es für Jordan Lotomba und Fabian Rieder. Lotomba sicherte Nice mit seinem Treffer in der Nachspielzeit zum 2:2 einen Punkt gegen Lille. Rieder, der in der Schlussphase eingewechselt wurde, traf gegen Reims für Rennes zum bedeutungslosen 1:2. (sda/con)
August 12, 2023, Paris, France, France: Yvon MVOGO of Lorient during the Ligue 1 match between Paris Saint-Germain PSG and FC Lorient at Parc des Princes Stadium on August 12, 2023 in Paris, France. P ...
Bild: www.imago-images.de
Steven Zuber trifft und verpasst mit Athen den Meistertitel
Steven Zuber kann den Titel in der griechischen Meisterschaft mit AEK Athen nicht verteidigen. PAOK Saloniki sichert sich am letzten Spieltag die Spitzenposition.

Zuber traf in der 40. Minute zum 2:0 in der Partie gegen Lamia und brachte seine Mannschaft vorübergehend auf Kurs Richtung Titelverteidigung. Allerdings setzte sich Konkurrent PAOK Saloniki schliesslich gegen Aris doch noch 2:1 durch, behauptete die Tabellenführung und sicherte sich den vierten Titel der Vereinsgeschichte. (abu/sda)
AEK's Steven Zuber, left, challenges for the ball with Brighton's Joao Pedro during the Europa League group B soccer match between AEK Athens and Brighton at the OPAP Arena, in Athens, Greec ...
Bild: keystone
Angelica Moser gewinnt in Marrakesch den Stabhochsprung
Angelica Moser (26) gewinnt in Marrakesch am Diamond-League-Meeting den Stabhochsprung mit einer übersprungenen Höhe von 4,73 m. Sie gewinnt erstmals ein Diamond-League-Meeting.

Moser, in Texas geboren und im Zürcher Weinland aufgewachsen, übersprang die 4,73 im dritten Versuch. Zuvor meisterte sie die Höhen 4,45 m im ersten, 4,55 m ebenfalls im ersten und 4,65 m im zweiten Versuch. Insbesondere der zweiten Versuch über 4,65 m war ein perfekter Sprung mit sehr viel Marge. Selbst Trainer Adrian Rothenbühler staunte. (abu/sda)
Angelica Moser of Switzerland competes in the women's Pole Vault event at the World Athletics Indoor Championships at the Emirates Arena in Glasgow, Scotland, on Saturday, March 2, 2024. (KEYSTON ...
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Ramon Wipfli mit Exploit in Rehlingen
Beim Pfingstmeeting in Rehlingen (Deutschland) zündete der 800-m-Läufer Ramon Wipfli (ST Bern) ein Feuerwerk: In 1:45,38 Minuten stellte der 19-jährige Berner eine bemerkenswerte persönliche Bestzeit auf (bisher 1:46,73 Minuten) und liegt in der Schweizer Allzeit-Bestenliste neu an 3. Stelle. Nur der ehemalige Weltmeister André Bucher und Markus Trinkler sind die zwei Bahnrunden je schneller gelaufen als der Silbermedaillengewinner der letztjährigen U20-EM. (abu/sda)
Ramon Wipfli (STB Leichtathletik) posiert nach dem 800 m Vorlauf an den Schweizer Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in St. Gallen, am Samstag, 17. Februar 2024. (KEYSTONE/ATHLETIX.CH/Ulf Schiller)
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Alexander Zverev vor dem French Open in Form
Alexander Zverev feiert am Italian Open in Rom, dem vierten ATP-Masters-1000-Turnier der Saison, seinen ersten grossen Turniersieg seit drei Jahren.

Der Deutsche Zverev beendete übers Pfingstwochenende die Siegesserie der überraschenden Chilenen Alejandro Tabilo (im Halbfinal) und Nicolas Jarry (im Final). Das Endspiel gegen Jarry gewann Zverev in 101 Minuten mit 6:4, 7:5. Der Deutsche triumphierte im Foro d'Italico zum zweiten Mal. Zum sechsten Mal gewann er ein Masters-1000-Turnier. Letztmals siegte Zverev auf diesem Niveau im Herbst 2021 zuerst in Cincinnati und später am Tour-Masters. (abu/sda)
epa11353724 Alexander Zverev of Germany poses with his trophy after winning his men's singles final match against Nicolas Jarry of Chile at the Italian Open tennis tournament in Rome, Italy, 19 M ...
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Gregory Wüthrich trifft und holt mit Sturm Graz das Double
Gregory Wüthrich gewinnt mit Sturm Graz nach dem Cup auch die österreichische Meisterschaft. Am letzten Spieltag der Bundesliga reicht ein 2:0 gegen Klagenfurt zum vierten Meistertitel der Geschichte. Salzburg nützte auch ein 7:1 gegen Linz nichts mehr.

Wüthrich ist in der Innenverteidigung der Grazer gesetzt. Dass er auch offensiv Akzente setzen kann, zeigte er in der 69. Minute, als er mit seinem dritten Saisontor den Grazern die Tür zum Titel aufstiess. Am Sonntag absolvierte der 29-Jährige wettbewerbsübergreifend seinen 42. Einsatz der Saison, wobei der Berner dabei nur einmal im Cup nicht in der Startaufstellung gestanden war. Für Wüthrich, der vor seinem Abstecher nach Österreich drei Meistertitel mit den Young Boys feiern konnte, ist es im 150. Einsatz die dritte Trophäe, die er mit Sturm Graz gewinnt. Neben dem Meistertitel holte er in den letzten beiden Jahren jeweils auch den Cup. (abu/sda)

Ehammer bricht Mehrkampf in Götzis ab
Simon Ehammer kam beim Zehnkampf in Götzis nicht wie erwartet in Schuss. Der Appenzeller verzichtete primär aus emotionalem Frust auf den abschliessenden 1500-m-Lauf.

Nach sechs Disziplinen war die Welt noch in Ordnung gewesen. Ehammer hatte den zweiten Tag mit sehr starken 13,55 Sekunden über 110 m Hürden gestartet und die Hoffnungen geschürt, dass der Schweizer Rekord aus dem Jahr 2022 (8468) noch fällt. Daraus wurde nichts: 37,36 m im Diskus, 5 m im Stabhochsprung, 48,57 m mit dem Speer entsprechen nicht dem Potenzial des Hallen-Weltmeisters. In seiner Verfassung müssten 8600 Punkte möglich sein.

Doch der Tank wurde am Sonntag zunehmend leerer und der Frust immer grösser: Den Diskus hatte er beim Einwerfen über 40 m geschleudert, im Stabhochsprung wären bei den herrschenden Bedingungen auch 5,20 m möglich gewesen, und im Speer funktionierte nicht mehr viel. (abu/sda)
Simon Ehammer (Schweiz) nach seinem Forfait ueber 1600 Meter mit seiner Verlobten Tatjana Meklau, aufgenommen am Hypomeeting, am Sonntag, 19. Mai 2024, in Goetzis, Oesterreich. (KEYSTONE/Gian Ehrenzel ...
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Servette Chênois mühelos im Final
Servette Chênois steht erneut im Final der Super League. Den Genferinnen reichte im Halbfinal-Rückspiel gegen die YB-Frauen ein torloses Unentschieden zum Weiterkommen.

Es war für beide Teams nur noch eine Pflichtaufgabe. Mit dem 4:0-Auswärtssieg am vergangenen Sonntag im Berner Wankdorf hatte Servette Chênois die Weichen für die dritte Finalteilnahme in den Playoffs der Super League bereits im Hinspiel gestellt. Die Young Boys, die den favorisierten Qualifikationssieger im verlorenen Cupfinal noch stark gefordert hatten, liessen bei den 1227 Zuschauerinnen und Zuschauern aber nie den Eindruck aufkommen, doch noch die grosse Wende bewerkstelligen zu können. Im Final trifft Servette zum dritten Mal in Folge auf den FC Zürich. (abu/sda)
Young Boys' forward Cristina Carp, left, fights for the ball with Servette's midfielder Elodie Nakkach, right, during the Women?s Super League Playoff Semi Final soccer match of Swiss Champi ...
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Annik Kälin überrascht mit Platz 2 und mehr als 6500 Punkten
Annik Kälin verpasste beim Meeting in Götzis mit 6506 Punkten ihren Schweizer Rekord ganz knapp. Gleichwohl ist die 24-Jährige mit ihrem zweiten Rang im Mehrkampf-Mekka Götzis sehr zufrieden.

Die 24-jährige aus Landquart verpasste ihre bisherige Bestmarke von 6515 Zählern, die ihr 2022 an der EM 2022 in München Bronze eingetragen hatte, bloss um neun Punkte. Mit diesem Schönheitsfehler kann sie gut leben. Denn das Resultat im Vorarlberg ist besonders wertvoll, weil Annik Kälin im Hochsprung freiwillig auf 70 oder mehr Punkte verzichtet hatte. Sie wollte zu Beginn der Saison die Patellasehne nicht über Gebühr strapazieren. Sie war mit dem Ziel angetreten, 6200 Zähler zu schaffen und so das Ticket für Paris via World Ranking abzuschaffen. Nun knackte sie sogar die Olympia-Limite.

In der Endabrechnung ergab dies in Götzis Platz 2 hinter Anouck Vetter. Die Olympia-Zweite aus den Niederlanden kam auf ein Total von 6642 Punkten. (abu/sda)
Annik Kaelin (Schweiz) nach ihrem Lauf ueber 800 Meter, aufgenommen am Hypomeeting, am Sonntag, 19. Mai 2024, in Goetzis, Oesterreich. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)
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Ndiaye und Kocher ohne WM-Medaille
Binta Ndiaye und Fabienne Kocher bleiben an den Judo-Weltmeisterschaften in Abu Dhabi in der Gewichtsklasse bis 52 kg ohne Medaille.

Ndiaye durfte lange auf Edelmetall hoffen. Sie schied erst in den Viertelfinals gegen die spätere Finalistin und Weltnummer 2 Dijora Kelidijorowa aus Usbekistan aus. In der Repechage unterlag sie der Ungarin Reka Pupp und konnte so nicht mehr in den Kampf um Bronze eingreifen. Für Fabienne Kocher bedeuteten die Achtelfinals Endstation. (abu/sda)
Fabienne Kocher of Switzerland is disappointed after her defeat in the bronze medal fight against Great Britain's Chelsie Giles during the women's judo -52kg competition at the 2020 Tokyo Su ...
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Schweizer Vierer nimmt auf dem Rotsee Kurs Richtung Paris
Der Schweizer Vierer ohne Steuermann mit Kai Schätzle, Patrick Brunner, Tim Roth, und Joel Schürch wahrt in Luzern die Chance auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen 2024 in Paris.

Am ersten Tag der Olympia-Qualifikationsregatta auf dem Luzerner Rotsee, wo in jeder Kategorie die letzten zwei Startplätze für die Sommerspiele vergeben werden, gewann das Quartett seinen Vorlauf und qualifizierte sich so souverän für den Final am Dienstag. Den direkten Einzug in den Final verpasst hat der Schweizer Doppelzweier der Frauen. Jeannine Gmelin und Nina Wettstein klassierten sich in ihrem Vorlauf knapp hinter dem deutschen Boot und müssen am Montag in der Repechage antreten. (abu/sda)
Kai Schaetzle, Patrick Brunner, Tim Roth and Joel Schuerch, from right, from Switzerland at the Men's Four race at the World Rowing Final Olympic Qualification regatta on Lake Rotsee in Lucerne,  ...
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60 Sportfotos, die unter die Haut gehen
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60 Sportfotos, die unter die Haut gehen
7. Februar 1988: Michael Jordan gewinnt beim NBA-All-Star-Game den Slam-Dunk-Contest. Bei seinem letzten Versuch springt er von der Freiwurflinie ab.
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So würden sich deine Fussball-Stars in der Badi verhalten
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Sie ist fünffache Weltmeisterin im Ironman und hält den Weltrekord. Ende Jahr tritt die Triathletin Daniela Ryf zurück. Hier blickt die bald 37-Jährige zurück auf ihre Karriere, Erfolge, Fehler - und spricht über den Weg zu sich selbst.

«Es ist Zeit, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Stolz kann ich sagen, dass ich alles erreicht habe, wovon ich je geträumt habe», sagt Daniela Ryf, als sie ihren Rücktritt auf Ende Jahr ankündigt. Zwei Jahrzehnte Ausdauersport haben Spuren hinterlassen, die Verletzungen haben sich zuletzt gehäuft. Derzeit muss Ryf wegen einer Verletzung am Steissbein pausieren. «Dafür habe ich endlich Zeit, meinen Garten zu pflegen», sagt Ryf mit einem Lächeln. Und Zeit, um in ihrer Heimat Solothurn über ihre Karriere zu sprechen und darüber, wie es war, sich erstmals in eine Frau zu verlieben.

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