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Sportnews-Ticker: Real-Legende José Santamaria gestorben

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Real-Legende José Santamaria gestorben +++ Umstrukturierung bei Ski Austria

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
13.04.2026, 15:5215.04.2026, 12:15
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Real-Legende José Santamaria mit 96 Jahren gestorben
Der frühere Verteidiger José Santamaria von Real Madrid ist im Alter von 96 Jahren gestorben.

Der Mann aus Uruguay und frühere Nationaltrainer Spaniens sei «eine der grössten Legenden unseres Vereins und des Weltfussballs» gewesen, schrieb der spanische Rekordmeister in der Mitteilung zum Tod des vierfachen Gewinners des Europacups der Landesmeister, des Vorläufers der Champions League.

Santamaria kam 1957 vom uruguayischen Traditionsverein Nacional Montevideo zu Real Madrid und trug während neun Saisons das Trikot der Königlichen. In 337 Partien gewann er mit dem Klub neben den vier Europacups der Landesmeister auch einen Interkontinental-Cup, sechs Meisterschaften sowie einmal den spanischen Cup.

Klubboss Florentino Pérez würdigte Santamaria als eines der grossen Symbole des Vereins. Er sei Teil jener legendären Mannschaft gewesen, die gemeinsam mit Spielern wie Di Stefano, Puskas, Gento und Kopa den Mythos Real Madrid geprägt habe. Santamaria habe die Werte des Klubs stets vorbildlich verkörpert. Bis zuletzt sei Real die grosse Leidenschaft seines Lebens gewesen. (car/sda/dpa)


Assinger und Mayer bei Ski Austria neu Europacup-Trainer
Roland Assinger, bis zum Ende der abgelaufenen Saison der Cheftrainer der österreichischen Skirennfahrerinnen, bleibt Ski Austria in anderer Funktion erhalten. Der 52-Jährige übernimmt beim österreichischen Verband die Verantwortung für das Europacup-Speedteam der Männer (Abfahrt und Super-G).

Wie Ski Austria mitteilte, strukturiert der Verband das Europacup-Team der Männer neu und gibt es künftig drei Trainingsgruppen. Für das Allround-Team (Riesenslalom, Super-G und Abfahrt) ist künftig der dreifache Olympiasieger Matthias Mayer zuständig. (car/sda)


Portland in den Playoffs
Die Portland Trail Blazers haben sich im Play-in der NBA als erstes Team ein Playoff-Ticket gesichert. Der Achte der Qualifikation gewann gegen die Phoenix Suns 114:110. Matchwinner für Portland war der Israeli Deni Avdija, der 41 Punkte, 7 Rebounds und 12 Assists totalisierte und 16 Sekunden vor Schluss die entscheidenden Punkte vom 109:110 zum 112:110 machte.

Portland trifft in den Playoff-Achtelfinals auf die San Antonio Spurs. Phoenix hat in der Nacht auf Samstag gegen den Sieger des Duells zwischen den Los Angeles Clippers und den Golden State Warriors eine zweite Chance, sich noch für die Playoffs zu qualifizieren.

Diese zweite Chance sicherten sich auch die Charlotte Hornets mit einem 127:126-Sieg n. V. über die Miami Heat. Nun geht es gegen den Verlierer der Partie Philadelphia gegen Orlando. (nih/sda)
Usbeke Sindarow löst Ticket für Duell um WM-Titel
Der Usbeke Jawokhir Sindarow hat auf Zypern vorzeitig das Schach-Kandidatenturnier für die Teilnahme am Duell um den WM-Titel gewonnen und fordert damit Titelverteidiger Dommaraju Gukesh heraus. Der 19-jährige Inder hat die WM-Krone seit Dezember 2024 inne.

Wann der 20-jährige Grossmeister Sindarow gegen Gukesh antreten wird, steht noch nicht fest. (riz/sda)
Neuer Trainer für Messi
Vor vier Monaten führt Javier Mascherano Inter Miami noch zur Meisterschaft. Nun braucht Lionel Messi einen neuen Trainer. Javier Mascherano ist als Trainer von Inter Miami überraschend zurückgetreten. Das gab der Klub aus der US-Fussballliga MLS bekannt und nannte persönliche Gründe für den Entscheid des 41-jährigen Argentiniers.

Der frühere Nationalspieler hatte den Job in Miami Anfang 2025 angetreten. Mascherano spielte mit Messi beim FC Barcelona und in der Nationalmannschaft zusammen. Vor knapp zwei Wochen hatte Inter Miami sein neues Stadion in der Nähe des Flughafens eröffnet. In den ersten beiden Spielen in der neuen Arena gab es jeweils ein 2:2-Unentschieden. Interimstrainer wird Sportdirektor Guillermo Hoyos. (riz/sda/dpa)
Wawrinka in Paris auf eine Wildcard angewiesen
Stan Wawrinka schafft es nicht auf direktem Weg ins Hauptfeld des French Open in Paris. Als Nummer 107 der Welt ist er auf eine Wildcard angewiesen. In der massgebenden Weltrangliste vom Montag liegt Stan Wawrinka vier Plätze hinter der letzten Position, die direkten Zugang zum zweiten Grand-Slam-Turniers des Jahres bietet. Der Champion von 2015 dürfte aber eine Wildcard erhalten, um bei Roland Garros ein letztes Mal antreten zu können. Die Qualifikation wird er auf keinen Fall bestreiten, da er in der Woche vor dem French Open am Geneva Open spielt.

Wawrinka könnte bei vier verletzungsbedingten Absagen auch noch regulär ins Hauptfeld rutschen. Bei den Männern schaffte dies kein Schweizer, bei den Frauen ist ein Quartett: Belinda Bencic (WTA 11), Viktorija Golubic (WTA 80), Simona Waltert (WTA 93) sowie dank einem geschützten Ranking Jil Teichmann (WTA 193) Das French Open beginnt am 24. Mai und endet mit dem Männerfinal am 7. Juni. (riz/sda)
YB-Goalie Salchli mit erstem Profivertrag
Die Young Boys statten Ruben Salchli mit einem Profivertrag bis Sommer 2030 aus, wie der Klub mitteilt. Der 20-jährige Goalie wechselte 2018 vom FC Muri-Gümligen zu YB und durchlief seither sämtliche Juniorenstufen. Ende März debütierte Salchli im Schweizer U20-Nationalteam. (nih/sda)


Queiroz folgt bei Ghana auf Addo
Carlos Queiroz übernimmt bei Ghana den Job des Nationaltrainers des weniger als drei Monate vor der WM entlassenen Otto Addo. Der weit herumgekommene 73-jährige Portugiese nehme seine Arbeit mit den Vorbereitungen auf das am 11. Juni beginnende Turnier auf, teilte der ghanaische Fussballverband am Montagabend mit. Über die Vertragslaufzeit machte er keine Angaben.

Queiroz bringt einiges an WM-Erfahrung in Ghanas Nationalteam. Der grosse Erfolg blieb jedoch aus. 2010 scheiterte er mit Portugal im Achtelfinal an Spanien, 2014, 2018 und 2022 verpasste er mit dem Iran den Vorstoss in die K.o.-Phase.

Ghana trifft an der auf 48 Teilnehmer aufgestockten WM in den USA, Kanada und Mexiko in den Gruppenspielen auf England, Kroatien und Panama. Erster Gegner ist in der Nacht auf den 18. Juni Panama. (nih/sda)



Wawrinka für Kampfgeist nicht belohnt
Stan Wawrinka scheitert auch am ATP-500-Turnier in Barcelona in der Startrunde. Der 41-jährige Lausanner unterliegt dem Briten Cameron Norrie nach hartem Kampf 4:6, 7:6 (7:5), 4:6.

Für den Ende Saison zurücktretenden Wawrinka war es die vierte Niederlage in Folge, die dritte in der ersten Runde en suite. Als Nummer 107 der Weltrangliste zum Zeitpunkt des Stichtages ist der dreifache Grand-Slam-Sieger für seine 21. und letzte Teilnahme am French Open, dem am 24. Mai beginnenden zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres, auf eine Wildcard angewiesen. Angesichts seiner Popularität in Frankreich würde es überraschen, sollte der Lausanner diese auf seiner Abschiedstour nicht erhalten. (nih/sda)


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