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Sportnews-Ticker: GC drei Spiele ohne Arigoni

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Einspruch hängig, Fölmli trifft doppelt +++ GC drei Spiele ohne Arigoni

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04.05.2026, 12:5504.05.2026, 12:55
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Einspruch hängig, Fölmli trifft doppelt
Women's Super League

PLAYOFF-HALBFINALS. Bereits am Freitag steht der erste Playoff-Halbfinal an. Im Letzigrund empfangen die FCZ-Frauen Servette Chênois. Die Qualifikationssiegerinnen dürften auswärts gefordert sein. Mit dem klaren Sieg gegen GC, den Meisterschaftszweiten der vergangenen Saison, meldeten die Zürcherinnen ihre Ambitionen an. Die beiden bisherigen Duelle der Saison endeten jedoch mit einem Sieg von Servette.

Im zweiten Halbfinal treffen die YB-Frauen nach dem Sieg gegen Rapperswil-Jona auf Basel. Dies, sofern der SFV den FCB für die Einwechslung einer Spielerin, die nicht auf dem Matchblatt stand, nicht sanktioniert. Der Klub hat nach dem Einspruch des FC St. Gallen am Samstag bis am Montag um 12.00 Uhr Zeit, um Stellung zu nehmen. Unabhängig davon: Die Meisterinnen aus Bern wollen im Hinspiel einen nächsten Schritt in Richtung Titelverteidigung machen und sich mit einem Sieg in eine gute Ausgangslage bringen.

Schweizerinnen in ausländischen Ligen
ENGLAND. Alisha Lehmann musste sich mit Leicester City gegen Chelsea geschlagen geben. Bei der 1:3-Niederlage fielen alle Tore in der ersten Halbzeit - die in der 55. Minute eingewechselte Lehmann konnte für keinen weiteren Treffer zugunsten von Leicester sorgen. Bei Chelsea stand nach neun Meisterschaftsspielen ohne Einsatz wieder die Schweizer Nummer 1 Livia Peng im Tor. Dank des Sieges spielen die amtierenden Meisterinnen, die in der Liga derzeit auf dem 2. Platz liegen, in der kommenden Saison in der Champions League.

DEUTSCHLAND. Beim 3:0-Sieg des 1. FC Köln gegen Werder Bremen eröffnete Lydia Andrade das Skore in der 20. Minute. Damit traf die 27-Jährige zum zweiten Mal im zweiten Einsatz.

Auch der SC Freiburg war erfolgreich. Gegen Carl Zeiss Jena gewann der Verein mit zwei Schweizerinnen in der Startelf gleich 5:1. Svenja Fölmli erzielte in der 1. und 87. Minute den ersten und letzten Treffer in der Partie. Alena Bienz stand während 56 Minuten auf dem Platz.

NIEDERLANDE. Riola Xhemaili bereitete beim 2:1-Sieg des PSV Eindhoven gegen HERA United den Treffer zum 2:0 vor, nachdem sie bereits in der vergangenen Woche assistiert hatte. Vor den beiden letzten Spieltagen führt der Verein der Solothurnerin die Tabelle weiter vor Ajax Amsterdam an. Vier Punkte trennen die beiden Klubs. (car/sda)

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GC drei Spiele ohne Arigoni
Die Grasshoppers müssen den Abschluss der Relegation Group ohne Allan Arigoni bestreiten. Der Aussenverteidiger wird wegen seiner Roten Karte vom Sonntag für drei Spiele gesperrt.

Der 27-Jährige wurde im Spiel gegen Servette (0:2-Niederlage) nach einem groben Einsteigen vom Platz gestellt. Die Liga wertete dies als «grobes Foulspiel mit erhöhter Gefährdung». Bei einer allfälligen Barrage wäre Arigoni wieder spielberechtigt. (car/sda)


Akanji und Sommer vorzeitig Meister mit Inter
Inter Mailand mit den Schweizern Manuel Akanji und Yann Sommer sichert sich in der Serie A vorzeitig den Meistertitel. Nach dem 2:0 in der 35. Runde gegen Parma sind die Nerazzurri nicht mehr von der Spitze zu verdrängen.

Marcus Thuram in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit und Henrich Michitarjan zehn Minuten vor dem Ende sorgten im Giuseppe-Meazza-Stadion für die umjubelten Treffer des Heimteams, das zum 17. Mal in der Meisterschaft ohne Gegentreffer blieb.

Massgeblichen Anteil daran und am Titelgewinn hatten Innenverteidiger Manuel Akanji und Goalie Yann Sommer. Sie gehörten wie Aussenverteidiger Federico Dimarco, der eine Vergangenheit beim FC Sion hat, zu den Eckpfeilern im Team von Christian Chivu, das mit nur 31 Gegentreffern die viertbeste Defensive der Liga stellt. Kombiniert mit der mit Abstand besten Offensive der Liga (82 Tore) war der Titel die logische Konsequenz – auch wenn der Start in die Saison mit zwei Niederlagen aus den ersten drei Spielen alles andere als gut war.

Drei Runden vor Schluss führt Inter die Tabelle mit zwölf Punkten Vorsprung auf Napoli an. Die Süditaliener hatten sich vor einem Jahr den Scudetto gesichert und folgten damals auf Inter, das sich die Meisterehren nun zurückholte. Für die Lombarden ist es der 21. Meistertitel, der dritte in den letzten sechs Jahren. Zu Rekordmeister Juventus Turin (36 Titel) klafft nach wie vor eine grosse Lücke.

Inter hat noch die Chance auf das Double. Am 13. Mai geht es im Final der Coppa Italia in Rom gegen Lazio. (sda/con)

Kriens-Luzern folgt Schaffhausen in den Final
Wie schon in den vergangenen beiden Jahren lautet der Playoff-Final Kriens-Luzern gegen Kadetten Schaffhausen. Die Innerschweizer gewinnen auch das dritte Duell gegen Pfadi Winterthur und ziehen ungefährdet in die Schlussrunde ein.

Für Kriens-Luzern ist es der dritte Playoff-Finaleinzug in den letzten vier Jahren. Stets standen auf der anderen Seite die Kadetten, die sich den Titel in den letzten vier Jahren sicherten. (abu/sda)

Schertenleib mit Barcelona wieder im Champions-League-Final
Sydney Schertenleib steht mit dem FC Barcelona wie im letzten Jahr im Final der Women's Champions League. Die Spanierinnen setzten sich ohne die Schweizerin im Halbfinal-Rückspiel daheim gegen Bayern München mit 4:2 durch und qualifizierten sich nach dem 1:1 im Hinspiel sicher für ihren fünften Champions-League-Final in Folge.

Im letzten Jahr scheiterte Barcelona an Arsenal. Diesmal heisst der Gegner am 23. Mai in Oslo Lyon. Die französischen Rekordsiegerinnen eliminierten im Halbfinal Arsenal. (abu/sda)


Sinner demontiert Zverev im Madrid-Final
Jannik Sinner gewinnt zum ersten Mal das Masters-1000-Turnier in Madrid. Im Final erteilt die Weltnummer 1 aus Italien dem Deutschen Alexander Zverev beim 6:1, 6:2 eine Lehrstunde.

Zverev war im Final von Madrid, wo er 2018 und 2021 gewonnen hatte, kein ebenbürtiger Gegner für Sinner. Er verlor gleich seine ersten beiden Aufschlagspiele und leistete sich teils eklatante Fehler. Den ersten Satz gewann Sinner nach nur 25 Minuten. Nach nur 57 Minuten verwandelte der viermalige Grand-Slam-Turniergewinner seinen ersten Matchball zum nie gefährdeten Sieg. (abu/sda)

Ott düpiert die Favoriten, Walther und Lüscher mit Festsiegen
Mit Schwingerkönig Armon Orlik sowie Samuel Giger und Werner Schlegel, den Schlussgangteilnehmern von Mollis, war das Teilnehmerfeld des Thurgauer Kantonalen äusserst stark besetzt. Am Ende schwang mit Damian Ott aber ein anderer Schwinger obenaus. Der St. Galler überraschte im Schlussgang Giger und bezwang diesen nach der Hälfte der Gangdauer mittels Brienzer.

Beim Emmentalischen Gauverbandsfest in Oberdiessbach standen sich im Schlussgang die Topfavoriten Adrian Walther und Michael Moser gegenüber. Einen Sieger gab es nicht, wobei Moser nahe am Resultat war. Da Walther mit einem halben Punkt Vorsprung in die Endausmarchung ging, holte er seinen siebten Kranzfestsieg. Beim Solothurner Kantonalfest in Stüsslingen schwang Sinisha Lüscher obenaus. (abu/sda)
Pogacar beendet Tour de Romandie mit weiterem Etappensieg
Tadej Pogacar lässt sich den Gesamtsieg an der Tour de Romandie am Schlusstag nicht mehr nehmen. Der Slowene gewinnt am Sonntag auch die fünfte und letzte Etappe.

Pogacar nahm dem Deutschen Florian Lipowitz, der wie in der Königsetappe am Vortag sein letzter Begleiter war, auf den letzten Metern des 178 km langen letzten Teilstücks von Lucens nach Leysin noch einmal drei Sekunden ab und gewann die Rundfahrt mit 42 Sekunden Vorsprung. (abu/sda)

Gretchen Walsh erneut mit Weltrekord
Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres hat Gretchen Walsh den Weltrekord über 100 m Delfin verbessert. Die Amerikanerin schwamm die Distanz in Fort Lauderdale in 54,33 s.

Vor Jahresfrist hatte Walsh in Fort Lauderdale in 54,60 s schon als erste Frau die 55-Sekunden-Schallmauer unterboten. An den Olympischen Spielen 2024 war die 23-Jährige in Paris ihrer Landsfrau Torri Huske unterlegen. Walsh holte in den Lagen-Staffeln aber zweimal Gold. Auf der Kurzbahn ist sie siebenfache Weltmeisterin. (abu/sda/apa)

Noemi Rüegg gewinnt 1. Etappe
Noemi Rüegg verzeichnete an der Vuelta España Femenina einen Einstand nach Mass. Die 25-jährige Zürcherin gewann am Sonntag die erste Etappe und feierte ihren bislang grössten Karriereerfolg.

Rüegg, im Januar Gesamtsiegerin der Tour Down Under, setzte sich nach coupierten 114 km von Marin nach Salvaterra de Miño im Nordwesten des Landes im Sprint vor der zweifachen belgischen Strassen-Weltmeisterin Lotte Kopecky und der Deutschen Franziska Koch durch. Sie geht damit am Montag im Trikot der Gesamtführenden in die zweite von insgesamt sieben Etappen. (abu/sda)

Rennen in Miami beginnt früher
Das Formel-1-Rennen von Miami wird wegen eines befürchteten Unwetters vorgezogen. Es beginnt am Sonntag schon um 19 Uhr Schweizer Zeit.

Ursprünglich hätte der vierte Grand Prix des Jahres um 22.00 Uhr starten sollen. Da aber möglicherweise auch Blitzeinschläge drohen, entschieden sich die Regelhüter der Motorsport-Königsklasse für einen früheren Beginn des Rennens in Florida. Das liegt nicht zuletzt an lokalen Vorschriften zu Gewitter und Blitz. Sollte es innerhalb eines überschaubaren Umkreises um die Rennstrecke herum blitzen, müsste der Anlass unterbrochen werden, die Anwesenden müssten Schutz suchen. Das wollen die Veranstalter vermeiden. (abu/sda)


Messi und Miami verlieren nach 3:0-Führung
In seinem 100. Spiel für Inter Miami erlebt Lionel Messi eine bittere Niederlage. Sein Team verliert das MLS-Duell gegen Orlando City trotz 3:0-Führung noch mit 3:4.

Messi erzielte in der 33. Minute das 3:0 und hatte zuvor bereits die beiden ersten Treffer vorbereitet. Doch Orlando City drehte die Partie noch komplett: Martin Ojeda traf dreifach für die Gäste und stellte damit den Ausgleich her, ehe Tyrese Spicer in der dritten Minute der Nachspielzeit den Siegtreffer erzielte. (sda/dpa/hah)
Kadetten Schaffhausen erster Playoff-Finalist
Die Kadetten Schaffhausen gewinnen im Playoff-Halbfinal gegen den BSV Bern auch das dritte Spiel. In der eigenen Halle setzt sich der Qualifikationssieger mit 31:30 durch und zieht in den Final ein.

Wie drei Tage zuvor beim 29:28-Auswärtssieg der Kadetten war auch Spiel 3 hart umkämpft. Zwar führten die Gastgeber nach einem Blitzstart mit 3:0 und später auch 11:7 (19.). Die Berner fanden jedoch zunehmend besser ins Spiel und gingen kurz nach der Pause ihrerseits in Führung – 16:15 in der 34. Minute. Es sollte das einzige Mal in dieser Partie sein, in welchem die Gäste vorne lagen. (abu/sda)
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