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Sportnews-Ticker: Schweizer Bahnrad-Vierer im EM-Final

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Schweizer Bahnrad-Vierer im EM-Final +++ Waltert überrascht gegen frühere Topspielerin

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
02.02.2026, 14:4102.02.2026, 14:41
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Winterthur - St. Gallen am 18. Februar
Das Spiel der 20. Super-League-Runde zwischen Winterthur und St. Gallen wird am Mittwoch, 18. Februar nachgeholt. Anpfiff auf der Schützenwiese ist um 19 Uhr, wie die Swiss Football League mitteilt.

Ursprünglich hätte die Partie am 17. Januar zur Austragung kommen sollen. Der Schiedsrichter Alessandro Dudic hatte den damals wegen tiefer Temperaturen gefrorenen Rasen als unbespielbar eingestuft. (nih/sda)
Neue Struktur mit Europameisterschaften ab 2029
Der internationale Unihockeyverband IFF führt ab 2029 eine neue Event-Struktur ein. Neu werden für Männer und Frauen Europameisterschaften eingeführt, die sich im Zweijahrestakt mit den Weltmeisterschaften abwechseln.

Die Weltmeisterschaften der Frauen und Männer finden neu nicht mehr alle zwei, sondern nur noch alle vier Jahre statt und bilden jeweils den Abschluss eines Zyklus. Dazwischen werden neu Europameisterschaften mit den besten zwölf Teams des Kontinents ausgetragen.

Da die Europameisterschaften gleichzeitig als WM-Qualifikation dienen, entfallen separate Qualifikationsturniere. Das bedeutet, dass jedes Jahr eine WM oder eine EM der Frauen oder Männer stattfinden wird. Ausgetragen werden die Welt- und Europameisterschaften jeweils Mitte November. (nih/sda)

Schweizer Bahnvierer nach neuerlichem Landesrekord im EM-Final
An den Bahnrad-Europameisterschaften im türkischen Konya hat sich das Schweizer Nationalteam in der Mannschaftsverfolgung für den Final qualifiziert. Noah Bögli, Mats Poot, Pascal Tappeiner und Alex Vogel setzten sich in der Hauptrunde gegen die stärker eingestuften Briten durch. Das Quartett legte die 4000 Meter in 3:44,754 Minuten zurück und verbesserte damit den tags zuvor in der Qualifikation aufgestellten Landesrekord um rund 1,9 Sekunden.

Im Final kommt es am heutigen Montagabend um 19.13 Uhr Schweizer Zeit zum Duell mit den favorisierten Dänen, welche in der Hauptrunde in der neuen Weltrekordzeit von 3:39,977 Minuten gestoppt wurden.

Ebenfalls eine hervorragende Vorstellung boten die Schweizer Frauen, die sich in der Hauptrunde gegen Belgien durchsetzten. Michelle Andres, Lorena Leu, Jasmin Liechti und Aline Seitz benötigten für die 16 Runden 4:12,094 Minuten. Sie verbesserten damit den tags zuvor in der Qualifikation realisierten Schweizer Rekord um 2,9 Sekunden und reihten sich auf Platz 5 ein. Von der Teilnahme am kleinen Final trennten das Quartett rund 2,5 Sekunden. (nih/sda)
Waltert überrascht gegen einstige Top-Ten-Spielerin
Simona Waltert überrascht zum Auftakt des WTA-500-Turniers in Abu Dhabi. Die Bündnerin bezwingt die einstige Top-Ten-Spielerin Daria Kasatkina 7:6 (7:5), 3:6, 6:4.

Waltert zeigte nach überstandener Qualifikation gegen die für Australien spielende Russin, vor drei Jahren die Nummer 8 der Welt und in der neuesten Weltrangliste auf Platz 62 zu finden, nicht nur ausgezeichnetes Tennis, sondern auch Kämpfer-Qualitäten. Den ersten Durchgang gewann sie, obwohl Kasatkina zum Satzgewinn aufschlagen konnte und im Tiebreak 4:1 geführt hatte. Danach liess sie sich weder von den fünf in Folge verlorenen Games im zweiten Satz noch vom Servicedurchbruch Kasatkinas zum 3:2 im dritten Satz vom Weg abbringen. Nach 2 Stunden und 45 Minuten hatte die Nummer 94 im Ranking einen ihrer bisher wertvollsten Siege unter Dach und Fach gebracht.

Walterts nächste Gegnerin kündigt sich als noch grösserer Prüfstein an. Die Dänin Clara Tauson ist die Nummer 16 der Welt. Die beiden haben bisher einmal, vor längerer Zeit, gegeneinander gespielt. Vor fünf Jahren hatte Tauson im Final des ITF-Turniers in Altenkirchen in Rheinland-Pfalz nach drei Sätzen das bessere Ende für sich behalten. (nih/sda)



Drei Spielsperren für ein Trio
Ein Trio muss in der Super League nach Platzverweisen für drei Spiele aussetzen. Stéphane Cueni vom FC Winterthur und Brandon Soppy von Lausanne-Sport wurden im Spiel vom Samstag (2:1) nach einer gegenseitigen Tätlichkeit in der Nachspielzeit des Feldes verwiesen. Antonio Verinac vom FC St. Gallen musste das Spielfeld in der Partie vom Sonntag in Luzern (2:2) ebenfalls wegen einer Tätlichkeit eine Viertelstunde vor Schluss verlassen. Er war lediglich drei Minuten zuvor eingewechselt worden. (hkl/sda)

Wizards gewinnen Kellerduell
Die Washington Wizards mit Kyshawn George gewinnen in der NBA das Duell der Schlusslichter. Die Mannschaft aus der Hauptstadt bezwingt die Sacramento Kings zuhause 116:112. Der Walliser George blieb mit sechs Punkten und einem Rebound für einmal blass.

Die Los Angeles Clippers bezwangen die Phoenix Suns auswärts 117:93 und kamen im vierten Duell in der laufenden Saison mit dem Kontrahenten aus Arizona zum dritten Erfolg. Der Freiburger Yanic Konan Niederhäuser kam bei den Kaliforniern zu einem weiteren Kurzeinsatz. In den knapp drei Minuten warf er drei Punkte. Dazu gelang ihm ein Rebound. (nih/sda)




Dänemark triumphiert bei der Heim-EM
Dänemark krönt sich im eigenen Land zum Handball-Europameister. Im Final in Herning wird Deutschland 34:27 bezwungen. Dänemarks Männer sind viermal in Folge Weltmeister geworden und haben 2024 in Paris auch Olympia-Gold gewonnen, an einer EM triumphierten sie jedoch letztmals vor 14 Jahren. Nun folgte die dritte EM-Goldmedaille nach 2008 und 2012.

So deutlich wie es das Resultat vermuten lässt, war der Spielverlauf nicht. Beim Stand von 29:27 hatte auch noch Deutschland auf Gold hoffen dürfen, ehe die Mannschaft mit dem isländischem Trainer Alfred Gislason noch fünf Treffer in Serie kassierte. Bereits im Olympia-Final 2024 hatte Deutschland am Ende klar verloren (26:39). (abu/sda)

La Chaux-de-Fonds gewinnt den letzten Cupfinal
Der HC La Chaux-de-Fonds gewinnt im eigenen Stadion 5:4 n.V. gegen Sierre den Cupfinal im Schweizer Eishockey. Vor 5225 Zuschauern (ausverkauft) avancierte Anthony Huguenin zum Matchwinner. Der 34-Jährige traf in der 7. Minute der Overtime, nachdem er zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit sein Team mit dem Ausgleich zum 4:4 bereits in die Verlängerung geschossen hatte.

Dem Team aus dem Neuenburger Jura gelang im Schweizer Cup die erfolgreiche Titelverteidigung. Die zweite Cup-Trophäe dürfte die letzte dieser Art sein, denn der Cup im Schweizer Eishockey wird eingestellt. Bereits seit der Saison 2021/22 spielen nur noch die B-Teams und tieferklassige Mannschaften bei diesem Event. (abu/sda)


Domen Prevc unantastbar
Domen Prevc flog auch beim zweiten Weltcupspringen in Willingen der Konkurrenz davon. Der Slowene, der am vergangenen Wochenende Skiflug-Weltmeister wurde und über die Neujahrstage an der Vierschanzentournee dominiert hatte, feierte den vierten Weltcup-Serie.

Die Schweizer Trio mit den Routiniers Gregor Deschwanden, Killian Peier und Simon Ammann musste am Sonntag eine Schlappe einstecken. Keiner erreichte den Finaldurchgang. Sandro Hauswirth und Felix Trunz, die Deschwanden an die Olympischen Spiele begleiten werden, waren nicht nach Willingen gereist. (abu/sda)


Die Bahnvierer eröffnen die EM mit Schweizer Rekorden
Das Schweizer Nationalteam überzeugt am ersten Tag der Bahnrad-EM im türkischen Konya. Im Scratch gewinnt Aline Seitz die Silbermedaille, in der Qualifikation zur Mannschaftsverfolgung verbessern die Frauen, wie auch die Männer, den Schweizer Rekord.

Die Steigerung fiel in beiden Fällen deutlich aus. So legte das Quartett mit Michelle Andres, Lorena Leu, Jasmin Liechti und Annika Liehner die 4000 m in 4:15,003 Minuten zurück und war damit um knapp 2,8 Sekunden schneller als im vergangenen Frühling an gleicher Stätte.

Noah Bögli, Mats Poot, Pascal Tappeiner und Alex Vogel wurden in 3:46,699 Minuten gestoppt. Das Ensemble unterbot die bisherige, an den Olympischen Spielen 2021 in Tokio aufgestellte Bestmarke um gut 2,4 Sekunden. (abu/sda)

Van der Poel ist Rekord-Weltmeister
Mathieu van der Poel hat Radsport-Geschichte geschrieben und sich zum Rekordweltmeister im Rad Quer gekrönt. Der grosse Favorit aus den Niederlanden gewann in Hulst mit grossem Vorsprung vor seinem Landsmann Tibor Del Grosso sowie dem Belgier Thibau Nys. Damit sicherte er sich seinen achten WM-Titel.

Der Schweizer Meister Kevin Kuhn zeigte in Hulst eine gute Leistung und verpasste die Top Ten als Elfter um lediglich neun Sekunden. Es handelt sich um das zweitbeste WM-Resultat des 27-jährigen Zürcher Oberländers in der Elite-Kategorie. (abu/sda/dpa)
Natasa Bokal mit 58 Jahren gestorben
Die frühere Slalom-WM-Zweite Natasa Bokal ist im Alter von 58 Jahren verstorben. Das gab der slowenische Skiverband am Wochenende bekannt.

Die einstige Technikspezialistin hatte in den vergangenen Jahren in slowenischen Medien offen über eine wiederaufgetretene Krebserkrankung gesprochen. Bei der WM 1991 in Saalbach-Hinterglemm gewann sie hinter Vreni Schneider im Slalom Silber. Kurz zuvor hatte Natasa Bokal im Kranjska-Gora-Slalom ihren einzigen Weltcupsieg geholt. (abu/sda/apa)


Mauro Schmid fährt auf Rang 4
Mauro Schmid kann seinen Sieg aus dem Vorjahr beim Cadel Evans Great Ocean Road Race unweit von Melbourne nicht wiederholen. Beim Rennen, das zur World Tour zählt, fährt der Zürcher am Sonntag auf Rang 4.

Bei der Sprintankunft setzte sich der Däne Tobias Andresen durch. Joel Suter, neben Schmid der zweite Schweizer am Start, musste die Fahrt über gut 182 km vorzeitig abbrechen. (sda)


Werder Bremen entlässt Trainer Steffen
Werder Bremen hat sich nach nur sieben Monaten von Trainer Horst Steffen getrennt. Der Tabellen-15. der deutschen Bundesliga reagierte damit auf die Negativserie von zehn Spielen ohne Sieg. Nach dem 1:1 gegen Borussia Mönchengladbach beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz nur noch einen Punkt.

Als Interimslösung werden vorerst die beiden Co-Trainer Raphael Duarte und Christian Gross (nicht der Schweizer Christian Gross) einspringen. (abu/sda/dpa)


Granit Xhaka fehlt Sunderland weiterhin
Granit Xhaka fehlt Sunderland in der englischen Premier League weiterhin. Wie der Aufsteiger am Samstag mitteilte, würde die Lage in einer Woche neu beurteilt. Headcoach Régis Le Bris liess vor dem Heimspiel am Montag gegen Burnley verlauten, dass es dem Captain des Schweizer Nationalteams gut gehe, er aber noch nicht bereit für eine Rückkehr auf den Platz sei. Insgesamt geht der Franzose davon aus, dass er noch rund drei Wochen auf einen seiner wichtigsten Spieler wird verzichten müssen.

Xhaka hatte sich Mitte Januar gegen Crystal Palace eine Knöchelverletzung zugezogen, die ihn seither zum Zuschauen zwingt. Damit wird er wohl auch das Wiedersehen mit seinem Ex-Klub Arsenal verpassen. Am kommenden Wochenende reist Sunderland zum Leader. (abu/sda)

Houston und Capela weiter im Flow
Houston feiert in der Nacht auf Sonntag den siebten Sieg in den letzten neun Spielen. Der Genfer Clint Capela und die Rockets setzen sich zu Hause mit 111:107 gegen Dallas durch.

Amen Thompson
führte Houston zum Sieg. Der Flügelspieler erzielte 21 Punkte, 9 Assists und 8 Rebounds, während der türkische Center Alperen Sengün 14 Punkte und 14 Rebounds verbuchte. Capela kam seinerseits auf 6 Punkte und 4 Rebounds in 13 Minuten auf dem Parkett. (abu/sda)
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