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Sportnews-Ticker: Thuns Nils Reichmuth vor Nati-Debüt für Chile

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Thuns Reichmuth vor Nati-Debüt für Chile +++ Keller und Lillo auf Short-Track-Podest

Die wichtigsten Kurznachrichten aus der weiten Welt des Sports.
23.05.2026, 15:1323.05.2026, 15:13
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Joseph und Kambundji in China im Fahrplan
Jason Joseph und Ditaji Kambundji verbessern am zweiten Diamond-League-Meeting der Saison im chinesischen Xiamen wie angepeilt ihre Saisonbestleistungen.

Joseph lief über die 110 m Hürden in 13,24 Sekunden ein. Die Weltmeisterin Kambundji belegte im 100-m-Hürdenrennen in 12,62 Sekunden den 5. Platz. Joceline Wind, die dritte Schweizerin im Teilnehmerfeld am Meeting in China, klassierte sich über die 1500 m in 4:01,41 Minuten auf dem 10. Platz. (nih/sda)
Nils Reichmuth in Chiles Nationalteam
Nils Reichmuth steht vor seinem Debüt für die chilenische Nationalmannschaft. Der 24-jährige Mittelfeldspieler des FC Thun wurde von Nationalcoach Nicolas Cordova für den anstehenden Zusammenzug aufgeboten.

Chile ist das Heimatland von Reichmuths Mutter. Beim FC Thun gehörte der ehemalige Junior des FC Zürich und Schweizer U-Nationalspieler in der Meistersaison zum Stammpersonal. In 32 Ligaspielen erzielte er vier Tore und bereitete drei vor.

Chile testet am 6. und 9. Juni gegen die WM-Teilnehmer Portugal und DR Kongo. Selbst haben die Südamerikaner die Qualifikation für die Endrunde 2026 in den USA, Kanada und Mexiko als Zehnter und Letzter der CONMEBOL-Qualifikation deutlich verpasst. (nih/sda)
Nicole Koller und Dario Lillo auf dem Short-Track-Podest
Auch bei der zweiten Station im Mountainbike-Weltcup schaffen es zwei Schweizer im Short Track auf das Podest. Nicole Koller und Dario Lillo werden in Nove Mesto Dritte.

Koller musste sich im tschechischen Mountainbike-Mekka im Sprint des Kurzformats nur der Niederländerin Puck Pieterse und der Österreicherin Laura Stigger geschlagen geben. Lillo, der Sieger beim Auftakt vor drei Wochen in Südkorea, hatte knapp das Nachsehen gegen den Franzosen Mathis Azzaro und den britischen Weltmeister Tom Pidcock.

Mit Sina Frei (5.), der Zweifachsiegerin von Yongpyong, und Ronja Blöchlinger (6.) klassierten sich zwei weitere Schweizerinnen in den Top 6. Zweitbester Schweizer bei den Männern war Lars Forster im 11. Rang, gefolgt von Filippo Colombo (13.) und Fabio Püntener (15.). (nih/sda)


Sieg nach Kaltstart für Oklahoma City Thunder
Die Oklahoma City Thunder gehen im Playoff-Halbfinal der NBA gegen die San Antonio Spurs zum ersten Mal in Führung. Der Titelverteidiger gewinnt Spiel 3 in San Antonio nach katastrophalem Beginn 123:108.

Oklahoma, das Spiel 1 der Best-of-7-Serie verloren und den Heimvorteil bei der ersten Gelegenheit aus der Hand gegeben hatte, handelte sich in den ersten vier Minuten einen 0:15-Rückstand ein – ein Fehlstart, wie er in den rund 30 Jahren der Play-by-play-Erfassung der Liga noch keinem Team in einem Conference-Final passiert ist. Bereits zu Beginn des zweiten Viertels hatte der amtierende NBA-Champions die Hypothek aber ausgemerzt.

Mitentscheidend für die erfolgreiche Wende waren die von der Bank kommenden Spieler. Die Thunder-Bank um Alex Caruso und Jared McCain steuerte 76 Punkte zum Erfolg bei – San Antonios Ersatzspieler kamen gerade mal auf 23 Zähler. Die besten Skorer der Partie waren Shai Gilgeous-Alexander und Victor Wembanyama mit je 26 Punkten.

Spiel 4 steigt in der Nacht auf Montag in San Antonio. Im zweiten Halbfinal führen die New York Knicks 2:0 gegen die Cleveland Cavaliers. (sda)

Vegas Golden Knights holen zweites Break
Die Vegas Golden Knights gewinnen in der NHL auch das zweite Spiel des Playoff-Halbfinals bei den Colorado Avalanche, diesmal mit 3:1.

Titelfavorit Colorado führte dank Ross Coltons Treffer im Startdrittel bis zur 50. Minute, kassierte dann aber noch drei Treffer. Matchwinner für die Golden Knights war der Russe Ivan Barbaschew, der den Ausgleich vorbereitete und die weiteren Tore erzielte. «Der Schlüssel war das zweite Drittel. Wir hatten unsere Probleme, und doch gingen wir nur mit einem 0:1 in die Kabine», befand Vegas-Coach John Tortorella.

Colorado, das beste Team der Regular Season, musste wie schon im ersten Spiel ohne Starverteidiger Cale Makar auskommen. Bei den Golden Knights war Goalie Akira Schmid erneut überzählig. Spiel 3 findet in der Nacht auf Montag in Las Vegas statt. (sda/vro)

Russell mit der Sprint-Pole in Montreal
George Russell im Mercedes sichert sich die Pole-Position für den Sprint im Rahmen des Grand Prix von Kanada. Er entscheidet das interne Qualifying-Duell mit Teamkollege Kimi Antonelli mit einem Vorsprung von 68 Tausendstelsekunden für sich.

Die zweite Startreihe im Sprintrennen vom Samstag (18.00 Uhr Schweizer Zeit) bilden Weltmeister Lando Norris und Oscar Piastri. Das Duo von McLaren büsste im entscheidenden Teil der Qualifikation etwas mehr als drei Zehntel auf Russells Bestzeit ein. (nih/sda)


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Lens ist erstmals französischer Cupsieger
Der RC Lens krönt seine starke Saison mit dem erstmaligen Cupsieg. Die Zweiten der abgelaufenen Ligue-1-Saison setzen sich im Final im Stade de France gegen Nice mit 3:1 durch.

Florian Thauvin, 2018 mit Frankreich Weltmeister, schoss in der 25. Minute das 1:0 und bereitete kurz vor der Pause das 2:0 von Odsonne Edouard vor. Nach dem Anschlusstreffer von Nice, sorgte der Senegalese Abdallah Sima in der 78. Minute mit dem 3:1 für die Siegsicherung. Seine bisherigen drei Cupfinals hatte Lens verloren.

Während die Nordfranzosen nach dem Meistertitel 1998 den zweiten bedeutenden Titel feiern und bald in der Champions League spielen, ist für Nice noch nicht mal gesichert, dass sie nächste Saison erstklassig sind. Das Team vom Mittelmeer bestreitet am Dienstag und Freitag die Barragespiele gegen den Herausforderer Saint-Etienne aus der Ligue 2. (sda)

Tien und Navone spielen in Genf um den Titel
Im Final des Geneva Open stehen sich am Samstag der junge Amerikaner Learner Tien und der Argentinier Mariano Navone gegenüber. Navone setzte sich gegen den dreifachen Turniersieger Casper Ruud durch, Tien schlug den Kasachen Alexander Bublik.

Navone (ATP 42), der im letzten Monat in Bukarest seinen ersten ATP-Turniersieg gefeiert hatte, stoppte Ruud mit 7:5, 6:2. Der zweifache French-Open-Finalist aus Norwegen verlor erst zum zweiten Mal im Parc des Eaux-Vives. 2021, 2022 und 2024 hatte er das Turnier gewonnen. Wie Navone strebt auch sein Finalgegner Tien (ATP 20) den zweiten Turniersieg an. Er schlug Alexander Bublik, die Nummer 1 des Tuniers, wie schon zuletzt beim Achtelfinal-Einzug in Rom in drei Sätzen mit 6:1, 4:6, 7:6 (7:5). (riz/sda)




Teichmann verpasst den Final in Marokko
Jil Teichmann verpasst beim WTA-250-Turnier in Rabat den Einzug in den Final. Die Schweizer Linkshänderin scheitert in Marokkos Hauptstadt an der Kroatin Petra Marcinko 6:7 (2:7), 3:6.

Teichmann nimmt aus Rabat aber zum einen wertvolle Weltranglistenpunkte mit, die sie im Ranking auf Platz 170 bringen werden, und zum anderen Selbstvertrauen für das anstehende French Open, bei dem sie dank ihres nach Verletzungspause geschützten Rankings antreten kann. Erste Gegnerin in Paris ist die Russin Ludmila Samsonowa (WTA 20). (riz/sda)
Alberto Bettiol sorgt am Giro für den nächsten Heimsieg
Dritter Heimsieg am diesjährigen Giro d'Italia: Der 32-jährige Toskaner Alberto Bettiol gewinnt solo die 13. Etappe, die von Alessandria an die Küste des Lago Maggiore nach Verbania führt. Bettiol setzte sich beim einzigen längeren Anstieg rund 15 Kilometer vor dem Ziel von den letzten Konkurrenten ab und kam zu einem souveränen Sieg. Der Norweger Andreas Leknessund verlor als Zweiter 26 Sekunden auf den Italiener, der drittplatzierte Belgier Jasper Stuyven kam mit 44 Sekunden Rückstand ins Ziel.

In die Schweiz kommt das Fahrerfeld am Dienstag, wenn die 16. Etappe von Bellinzona nach Cari führt. Zuvor steht am Samstag bereits eine schwere Bergetappe auf dem Programm, die dem Portugiesen Afonso Eulalio voraussichtlich das Leadertrikot kosten wird. Über 133 Kilometer geht es von Aosta nach Pila. Dabei müssen drei Anstiege der ersten Kategorie bewältigt werden, unter anderem jener hinauf ins Etappenziel. Topfavorit Jonas Vingegaard liegt in der Gesamtwertung 33 Sekunden hinter Eulalio. (riz/sda)




Bandecchi fürs French Open qualifiziert
Susan Bandecchi (WTA 215) steht erstmals in ihrer Karriere im Hauptfeld eines Grand-Slam-Turniers Die 27-Jährige setzt sich in der dritten Runde der Qualifikation für das French Open in Paris gegen Viktoria Hruncakova (WTA 224) 6:1, 6:2 durch.

Zuvor hatte sie bereits gegen die Tschechin Dominika Salkova und gegen Chloé Paquet gewonnen. Auf wen sie in der ersten Runde des am Sonntag startenden Grand-Slam-Turniers trifft, ist noch nicht klar.

Bei den Männern bleibt Stan Wawrinka der einzige Schweizer. Leandro Riedi (ATP 121) verlor gegen den Franzosen Pierre-Hugues Herbert (ATP 223) 4:6, 7:6, 3:6. Der Zürcher kann allenfalls noch auf ein Nachrutschen als Lucky Loser hoffen. (riz/sda)

Young-Jun Lee für drei Spiele gesperrt
GC-Spieler Young-Jun Lee wird nach einer Roten Karte im Barrage-Rückspiel gegen den FC Aarau für drei Spiele gesperrt. Grund dafür ist eine Tätlichkeit gegen Aaraus Leon Frokaj.

Nach einem Zweikampf konnte sich Lee nicht beherrschen und ging mit seinem Knie ins Gesicht von Frokaj. Wie die Swiss Football League am Freitagmorgen mitteilt, ist eine Provokation, die zu Lees Tätlichkeit führte, berücksichtigt worden. Aaraus Linus Obexer, der in der Verlängerung nach einem Foulspiel an Amir Abrashi und VAR-Intervention ebenfalls vom Platz musste, wurde mit zwei Spielsperren belegt. (riz/sda)
Die Siegesserie der Knicks hält an
Die New York Knicks sind auf bestem Weg, erstmals seit 1999 wieder in die NBA-Finals vorzustossen. Sie gewinnen gegen Cleveland auch das zweite Heimspiel (109:93) und führen in der Best-of-7-Serie 2:0.

Nach ihrem grossartigen Comeback im ersten Spiel, welches sie nach einem 22-Punkte-Rückstand im letzten Viertel in der Verlängerung noch gewannen, fiel der zweite Sieg der Knicks um einiges souveräner aus.

Spiel 3 findet in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit in Ohio statt. (car/sda)


Montreal gelingt das Break - 6:2-Auswärtssieg gegen Carolina
Die Montreal Canadiens gewinnen Spiel 1 in der Halbfinalserie gegen die zuvor in den NHL-Playoffs ungeschlagenen Carolina Hurricanes. Auswärts setzen sich die Kanadier mit 6:2 durch.

Für die Hurricanes war es die erste Niederlage in diesen Playoffs. Zuvor hatten sie sich in den Best-of-7-Serien gegen die Ottawa Senators und die Philadelphia Flyers jeweils mit 4:0-Siegen durchgesetzt.

Spiel 2 des Halbfinals gegen die Canadiens findet in der Nacht auf Sonntag Schweizer Zeit wiederum in Raleigh, North Carolina, statt. (car/sda)


WM-Stadt Guadalajara ehrt Legende Pelé mit Statue
Fussball-Legende Pelé hat in der WM-Stadt Guadalajara in Mexiko eine 9,5 Meter hohe Statue bekommen. Das Denkmal wurde vor dem Stadion Jalisco eingeweiht, wo der Ausnahmespieler mit der brasilianischen Nationalmannschaft während der WM 1970 mehrere Partien spielte.

Die Statue trägt den Namen «La Canarinha» (Kanarienvögelchen), wie die brasilianische Mannschaft wegen der gelben Farben des Trikots auch bezeichnet wird. Pelé starb 2022 im Alter von 82 Jahren. Die Seleção gewann in Mexiko den dritten ihrer fünf WM-Titel. (sda/dpa)



Teichmann wehrt drei Matchbälle ab und steht im Halbfinal
Jil Teichmann (WTA 207) ist beim WTA-250-Turnier in Rabat in die Runde der letzten Vier eingezogen. Die Seeländerin rang die Marokkanerin Yasmine Kabbaj (WTA 334) am Donnerstag in einem hochspannenden Viertelfinal mit 6:1, 5:7, 7:6 (8:6) nieder. Für den Sieg benötigte sie 3:07 Stunden.

Für Teichmann ist es der erste Halbfinal-Einzug auf der WTA-Tour seit Juli 2025 im rumänischen Iasi, wo die ehemalige Weltnummer 21 auf Sand bis in den Final vorstiess. Dank des hart erkämpften Erfolgs in Marokko wird sie in der Weltrangliste einen Sprung nach vorne machen und voraussichtlich auf Position 170 klettern.
Segaert überrascht die Sprinter
Die 175 Kilometer lange 12. Etappe des Giro d'Italia von Imperia nach Novi Ligure schien zunächst eine Angelegenheit für die Sprinter zu werden. Zwar standen zwei Anstiege der dritten Kategorie auf dem Programm, diese lagen jedoch weit vor dem Ziel. Unter anderem durch die Tempoarbeit des Teams Movistar wurde das Feld in den Bergen jedoch auseinandergerissen, mehrere sprintstarke Fahrer verloren den Anschluss und konnten in den letzten 50 Kilometern nicht mehr nach vorne zurückkehren.

Dies nutzte der Zeitfahrspezialist Alec Segaert konsequent. Der 23-jährige Belgier attackierte knapp drei Kilometer vor dem Ziel und brachte seinen Vorsprung souverän ins Ziel. Segaerts Teamkollege Afonso Eulalio verteidigte die Führung in der Gesamtwertung erfolgreich. Der Portugiese sicherte sich beim letzten Zwischensprint zusätzlich sechs Bonussekunden und liegt nun 33 Sekunden vor dem zweitplatzierten Dänen Jonas Vingegaard. (abu/sda)


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