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Der St. Galler Albert Bunjaku, rechts, freut sich mit Dejan Janjatovic, links, ueber den Sieg gegen den FC Basel, im Super League Fussballspiel zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Basel am Samstag, 4. Oktober 2014 in der AFG Arena in St. Gallen. (KEYSTONE/Steffen Schmidt)

Albert Bunjaku schiesst schon wieder das entscheidende Tor gegen den FCB. Bild: KEYSTONE

Nach Last-Minute-Sieg gegen den Leader

FCSG-Matchwinner Bunjaku: «Basel liegt mir wohl ganz gut»

Der FC St.Gallen bodigt Leader Basel dank zwei späten Toren mit 2:1. Den Siegtreffer in der Nachspielzeit erzielte Albert Bunjaku. Der Stürmer hatte schon in der ersten Begegnung mit einem Doppelpack für die Entscheidung gesorgt.



Der FC Basel schien in St.Gallen seine superbe Leistung gegen Liverpool zu bestätigen. Der Meister führte dank Davide Callà bis kurz vor Schluss mit 1:0, doch im Endspurt schufen Dzengis Cavusevic (84.) und Albert Bunjaku (92.) noch die Wende zum 2:1-Heimsieg der Ostschweizer.

«Es ist ein unbeschreibliches Gefühl vor unseren tollen Fans in der Nachspielzeit den Siegestreffer erzielt zu haben», sagte Albert Bunjaku, der wie Dzengis Cavusevic seinen vierten Saisontreffer markierte. «Basel liegt mir wohl ganz gut.» Schon beim 2:0-Sieg im Basler St.Jakobpark Mitte August hatte der ehemalige Nati-Stürmer beide Tore erzielt.

04.10.2014; St. Gallen; Fussball Super League - FC St. Gallen - FC Basel; Albert Bunjaku (St.Gallen) erzielt das Tor zum 2:1  (Andreas Meier/freshfocus

Bunjaku erzielt das Tor zum 2:1 in der Nachspielzeit. Bild: Andreas Meier/freshfocus

Saibene: «Wir können zufrieden sein»

«Wir haben den Sieg letztlich verdient, weil wir ihn unbedingt wollten. Ein Tor in der Nachspielzeit ist immer etwas glücklich», fand St.Gallens Trainer Jeff Saibene. «Ich bin stolz auf meine Mannschaft, dass sie zum dritten Mal in dieser Saison einen 0:1-Rückstand in einen Sieg umwandeln konnte. Vor allem gegen einen Gegner von solcher Qualität wie der FC Basel. Wir haben nun hintereinander GC, Luzern und Basel geschlagen. Wir können zufrieden sein.»

Weniger glücklich sah Basels Trainer Paulo Sousa aus. «Die ersten grossen Chancen erarbeiteten wir uns Ende der ersten Halbzeit. Und nach der Pause legten wir tempomässig zu. Den Vorsprung konnten wir aber nicht halten oder ausbauen, weil nach dem 0:1 der letzte Pass nicht ankam und wir gegen Schluss gelitten haben.»

Konsternation, nachdem der FCB den Sieg noch in den Schlussminuten aus der Hand gegeben hat. Bild: KEYSTONE

Basel hadert mit dem Schiedsrichter

Die Basler hatten auch sonst Grund, sich über die Niederlage zu ärgern. Vor dem St.Galler Siegtreffer reklamierten sie vehement ein Foulspiel an ihrem tschechischen Schlussmann Tomas Vaclik. Und vor dem Ausgleich forderte Supertalent Breel Embolo bei seinem fatalen Ballverlust einen Freistoss.

Dass der Schiedsrichter nach nur 3:19 Minuten der vierminütigen Nachspielzeit abpfiff, hat auch nicht geholfen, dass der FCB nach dem Spiel mit dem Schiedsrichter haderte. Aber sie mussten sich auch an der eigenen Nase nehmen. Über ein Dutzend Mal tappte der FCB in die Abseitsfalle der klug verteidigenden und aufmerksamen St.Galler. (pre/si)

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