Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Super League, 28. Runde

Vaduz – Sion 0:1 (0:1)

Lausanne – Basel 0:4 (0:2)

Die Sittener um Torschuetzen Sittener Birama Ndoye, dritter von links, bejubeln dessen Tor zum 0-1, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem FC Sion, am Samstag, 15. April 2017, im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Die Mitspieler feiern Sions Torschützen Ndoye (Dritter von links). Bild: KEYSTONE

Basler Kantersieg in Lausanne – Sion zittert sich in Vaduz zum Sieg

Der FC Vaduz bleibt auf dem letzten Platz der Super League. Weil die Liechtensteiner gegen Sion drei Mal nur die Torumrandung treffen, verlieren sie daheim im Rheinpark mit 0:1. Trost für Vaduz: Lausanne ist nach dem 0:4 gegen Basel nicht weiter entrückt.



Vaduz – Sion 0:1

– Für Vaduz wird die Lage am Tabellenende prekärer. Es sind immer weniger Runden zu spielen, und der Rückstand von derzeit fünf Punkten auf drei verschiedene Mannschaften wird tendenziell grösser. So gross war die Abstiegsgefahr für Vaduz seit dem Wiederaufstieg im Sommer 2014 nie.

– Die ersten drei Saisonspiele gegen Sion hatten die Vaduzer mit dem Gesamtskore von 5:12 verloren. Jetzt, wo sie sich in der Defensive wenig zuschulden kommen liessen, waren ihre Anstrengungen vor dem Tor nicht wirkungsvoll oder von riesigem Pech begleitet. Nach 83 trafen sie in wenigen Sekunden zweimal die Latte: Albion Avdijaj mit einem Drehschuss, der kurz vorher eingewechselte Aldin Turkes mit einem Kopfball. Und nur Sekunden vor dem Ende der Nachspielzeit traf erneut Avdijaj aus spitzem Winkel den Pfosten.

– Die Geschehnisse in der 21. Minute waren ebenfalls bezeichnend für die Lage der Vaduzer, denen in diesen Wochen nichts gelingt. Avdijaj hätte die Einheimischen in Führung bringen können. Er scheiterte aber mit seinem Scherenschlag aus kurzer Distanz am Walliser Goalie Kevin Fickentscher, der den leicht verletzten Anton Mitrjuschkin ersetzte. Im Gegenzug bekam Sion einen Freistoss von der Seite zugesprochen. Verteidiger Pa Modou lenkte diesen mit einem raffinierten Manöver ab, und weit hinter ihm traf der senegalesische Mittelfeldspieler Birama Ndoye in die weite Ecke.

Der Sittener Birama Ndoye links, trifft zum 0-1 gegen Vaduz' Marco Mathys, im Fussball Super League Spiel zwischen dem FC Vaduz und dem FC Sion, am Samstag, 15. April 2017, im Rheinpark Stadion in Vaduz. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Das goldene Tor: Ndoye trifft an Mathys vorbei zum 1:0. Bild: KEYSTONE

– Nach den ersten drei Vaduzer Spielen unter Trainer Roland Vrabec könnte man mit einer gewissen Boshaftigkeit sagen: Das hätte Giorgio Contini auch noch zustande gebracht. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass Vaduz im ersten Spiel unter Vrabec auf ungewöhnliche Art verloren hatte. Es war das 2:3 in Bern, bei dem die Young Boys in der 92. und in der 94. Minute trafen.

Lausanne – Basel 0:4

– Der FC Basel siegt in Lausanne nach anfänglichen Schwierigkeiten 4:0. Der Norweger Mohamed Elyounoussi trifft zweimal. Für Lausanne ist es die erste Niederlage nach vier Spielen.

– Die bisherigen Spiele zwischen Aufsteiger Lausanne-Sport und dem Meister und Leader FC Basel waren knappe Angelegenheiten. Das vierte Duell war nun frühzeitig entschieden. Ein Doppelschlag durch Michael Lang und Mohamed Elyounoussi kurz vor der Pause führte zur Vorentscheidung, nach Andraz Sporars erstem Treffer in einem Pflichtspiel für Basel war der 23. Sieg des FCB im 28. Spiel in trockenen Tüchern. Den Schlusspunkt setzte schliesslich Elyounoussi acht Minuten vor dem Ende nach Vorarbeit von Renato Steffen.

Le defenseur balois Michael Lang, gauche, celebre le 1 a 0 avec le milieu balois Renato Steffen, droite, lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Lausanne-Sport, LS, et le FC Basel ce samedi 15 avril 2017 au stade olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Steffen (rechts) beglückwünscht Torschütze Lang. Bild: KEYSTONE

– Trotzdem: So klar wie es das Resultat suggeriert, war das Geschehen auf der Pontaise nicht. Lausanne hielt gut mit und kam beim Stande von 0:0 sogar zu den ersten guten Chancen, die jedoch Alexandre Page und Olivier Custodio vergaben (35./36.). Und so stand es zur Pause nicht 1:0 oder sogar 2:0 für Lausanne, sondern eben 2:0 für den FCB. Ähnliches passierte den Westschweizern auch in den zweiten 45 Minuten.

Le milieu lausannois Alan Kevin Mendez Olivera reagit apres avoir manque une occasion lors de la rencontre de football de Super League entre le FC Lausanne-Sport, LS, et le FC Basel ce samedi 15 avril 2017 au stade olympique de la Pontaise a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Lausannes Olivera verzweifelt. Bild: KEYSTONE

– Optisch mag Lausanne dem Meister auf Augenhöhe begegnet sein. In den Details aber waren doch massive Unterschiede auszumachen. Auf der einen Seite blieb Torhüter Thomas Vaclik ohne Fehl und Tadel, auf der anderen sah Keeper Thomas Castella zumindest beim dritten Gegentor schlecht aus. Auf der einen Seite wurden die ersten zwei Chancen verwertet, auf der anderen wurden drei gute Gelegenheiten vergeben. Auf der einen Seite waren Härte in den Zweikämpfen und Aggressivität zu sehen, auf der anderen Seite führten Ballverluste im Mittelfeld zu Gegentoren.

Die Telegramme

Vaduz - Sion 0:1 (0:1)
3085 Zuschauer. - SR Erlachner.
Tor: 21. Ndoye (Pa Modou) 0:1.
Vaduz: Siegrist; Borgmann, Konrad, Grippo, Göppel; Kukuruzovic, Hasler, Stanko (63. Janjatovic); Zarate (74. Cecchini); Mathys (81. Turkes), Avdijaj.
Sion: Fickentscher; Lüchinger, Zverotic, Ricardo, Pa Modou; Salatic; Ndoye, Karlen (46. Follonier), Adão (93. Morgado); Akolo (87. Itaperuna), Konaté.
Bemerkungen: Vaduz ohne Muntwiler, Brunner (beide gesperrt), Jehle, Costanzo, Ciccone, Pfründer, Strohmaier und Kaufmann (alle verletzt). Sion ohne Mitrjuschkin, Ziegler, Carlitos, Constant, Mveng, Bia und Lurati (alle verletzt). 82. Lattenschuss Avdijaj, 82. (Anschlussszene) Kopfball von Turkes an die Latte. 94. Pfostenschuss Avdijaj. Verwarnungen: 13. Akolo (Schwalbe), 18. Stanko (Foul), 54. Grippo (Reklamieren), 69. Konrad (Foul).

Lausanne - Basel 0:4 (0:2)
5855 Zuschauer. - SR Schnyder.
Tore: 37. Lang 0:1. 40. Elyounoussi (Zuffi) 0:2. 59. Sporar (Fransson) 0:3. 82. Elyounoussi (Steffen) 0:4.
Lausanne: Castella; Lotomba, Monteiro, Manière, Diniz; Maccoppi (62. Mendez); Campo (46. Torres), Custodio, Pasche, Kololli; Pak (56. Margairaz).
Basel: Vaclik; Lang, Hoegh, Akanji, Riveros (79. Traoré); Xhaka, Zuffi; Elyounoussi (82. Callà), Fransson, Steffen; Sporar (73. Janko).
Bemerkungen: Lausanne ohne Ben Khalifa (gesperrt), Araz, Frascatore, Gétaz, Margiotta, Taiwo und Tomas (alle verletzt). Basel ohne Bua, Balanta (beide verletzt), Serey Die (Zahnoperation), Suchy und Kutesa (beide krank). Pfostenschuss: 53. Lang. Verwarnungen: 45. Steffen (Foul), 85. Monteiro (Reklamieren). (sda)

Die Tabelle

Bild

tabelle: srf

Europäische Ligen: Die höchsten Siege seit dem Jahr 2000

Ein Carlos Varela in Höchstform: «Heb de Schlitte, du huere Schissdrägg»

Link zum Artikel

Die «Nacht von Sheffield» – Köbi Kuhn sorgt für den grössten Skandal der Nati-Geschichte

Link zum Artikel

Beni Thurnheers fataler Irrtum – es gibt eben doch einen Zweiten wie Bregy

Link zum Artikel

Jörg Stiel stoppt den Ball an der EM mit Köpfchen – weil er es kann

Link zum Artikel

Elf kleine Schweizer liegen 0:2 zurück und sorgen dann für Begeisterung in der Heimat

Link zum Artikel

Im Heysel-Stadion werden 39 Menschen zu Tode getrampelt

Link zum Artikel

Filipescu macht den FC Zürich in Basel in der 93. Minute zum Meister

Link zum Artikel

Cabanas fordert Respekt, denn «das isch GC! Rekordmeister! Än Institution, hey!»

Link zum Artikel

Märchenprinz Volker Eckel legt GC mit 300-Millionen-Versprechen aufs Kreuz

Link zum Artikel

Der «entführte» Raffael wird zum Fall für die Polizei – und muss ein Nachtessen blechen

Link zum Artikel

Johann Vogel droht Köbi Kuhn, in den Flieger zu steigen, um ihm «eins zu tätschen»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die Nati spendet fürs Pflegepersonal und singt für die Schweiz – ja, auch Petkovic!

Das Schweizer Nationalteam hat ein Zeichen der Solidarität gesetzt. Mit einer Spende an den Schweizer Berufsverband der Pflegefachpersonen unterstützen die Fussballer den Kampf gegen des Coronavirus.

In einem in den sozialen Medien kursierenden Video macht die Schweizer Nationalmannschaft auf ihr Engagement aufmerksam. Die Spende soll «für die Anschaffung von dringend benötigtem Schutzmaterial» für Pflegende eingesetzt werden, wie der Schweizerische Fussballverband (SFV) auf Facebook schrieb.

Um …

Artikel lesen
Link zum Artikel