Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

US Open, 3. Runde

Federer nach dem Gewitter überlegen zum Sieg

Roger Federer of Switzerland hits a return to Marcel Granollers of Spain during their US Open 2014 men's singles match at the USTA Billie Jean King National Center August 31, 2014  in New York. AFP PHOTO/Don Emmert

Bild: AFP

Roger Federer gewinnt seine Drittrundenpartie gegen Marcel Granollers (ATP 42) in 1:58 Stunde 4:6, 6:1, 6:1, 6:1. Nächster Gegner ist mit der Weltnummer 19 Roberto Bautista Agut erneut ein Spanier. 

Federer verlor die ersten zehn Punkte der Partie und geriet gleich 0:3 ins Hintertreffen. Danach konnte er sein Spiel stabilisieren, verschaffte sich jedoch vorerst keine Breakbälle. Gegen 16.30 Uhr Lokalzeit zuckten dann Blitze durch den New Yorker Nachmittagshimmel - und die Partie wurde beim Stand von 5:2 für Granollers aus Sicherheitsgründen unterbrochen. Wenig später goss es wie aus Kübeln. «Man hat natürlich schon gespürt, dass dieser Sturm kommt», beschrieb Federer diese Startphase. Dass sie bereits vom Platz geholt wurden, bevor es zu regnen begonnen habe, sei auch für ihn neu. «Aber es war der richtige Entscheid.» Für ihn sowieso. 

Nach dem Unterbruch wie verwandelt

Gut zwei Stunden später ging es weiter - und Roger Federer war nicht wiederzuerkennen. Er schaffte sogleich das Re-Break. Kleiner Schönheitsfehler: Er gab zum 4:6 nochmals seinen Aufschlag ab und verlor damit erstmals an diesem US Open einen Satz. In der Folge hatte er aber den Spanier fast nach Belieben im Griff. Federer punktete mit dem Aufschlag, am Netz oder auch, in dem er scheinbar unerreichbare Stoppbälle noch erlief. 

Marcel Granollers, of Spain, returns to Roger Federer, of Switzerland, in the third round of the U.S. Open tennis tournament, Sunday, Aug. 31, 2014, in New York. (AP Photo/Elise Amendola)

Nach dem Unterbruch wendete sich das Blatt: Marcel Granollers hatte oft das Nachsehen. Bild: Elise Amendola/AP/KEYSTONE

In den Sätzen zwei bis vier gelang ihm jeweils früh ein Break, Granollers konnte sich nur je ein Game sichern. Nach 1:58 Stunden zog der 33-jährige Basler wie jedes Mal seit dem Jahr 2001 in die Achtelfinals ein. 57 direkte Gewinnschläge und nur 27 unerzwungene Fehler sprechen eine deutliche Sprache für das nach der Gewitterunterbruchung beachtliche Niveau seines Spiels. 

«Nach dem Unterbruch war der Wind weg, deshalb fühlte es sich heisser und schwüler an», stellte Federer fest. Er habe herausgefunden, wie er gegen Granollers spielen musste. «Danach war der Überraschungseffekt nicht mehr gross, ich merkte, dass ich genügend Zeit habe.» Als er zu Beginn des zweiten Satzes einen Breakball des Spaniers abgewehrt habe, der diesem den 2:2-Ausgleich gebracht hätte, habe er gespürt, dass er die Partie in den Griff bekommen habe. (si)



Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

2
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen

Darum flippte er aus

Ausgerechnet vor dem Davis-Cup-Final: Mirka Federer macht Wawrinka so richtig sauer

Roger Federer plagen grosse Rückenprobleme, auch um die Fitness von Stan Wawrinka gibt es Fragezeichen. Und dazu kommen vier Tage vor den ersten Spielen des Davis-Cup-Finals gegen Frankreich atmosphärische Störungen zwischen den beiden Schweizern.

Die französischen Sportfans reiben sich grinsend die Hände. Ihre Spieler waren zwar an den World Tour Finals in London nicht dabei, weil sie die Qualifikation verpasst hatten. Aber dafür konnten die Franzosen im Schweizer Halbfinal zwischen Roger Federer und Stan Wawrinka beobachten, wie sich die beiden Schweizer gegenseitig Kraft abnahmen.

Federer büsste für den jetzt schon legendären 4:6-7:5-7:6-Sieg mit einer Rückenverletzung, die ihn gestern die Teilnahme am Final gegen Novak Djokovic …

Artikel lesen
Link zum Artikel