Sport
Wintersport

Olympia kann kommen! Melanie Hasler auch im Zweierbob Europameisterin

Melanie Hasler/Nadja Pasternack of Switzerland in action during the Women's 2-Bob World Cup in St. Moritz, Switzerland, on Sunday, January 11, 2026. (KEYSTONE/Mayk Wendt)
Melanie Hasler und Nadja Pasternack in St. Moritz.Bild: keystone

Olympia kann kommen! Hasler wird auch im Zweierbob Europameisterin

Melanie Hasler zeigt am Sonntag im Eiskanal in St. Moritz erneut, was sie kann. Gemeinsam mit Anschieberin Nadja Pasternack sichert sie sich den Europameister-Titel im Zweierbob.
11.01.2026, 11:2711.01.2026, 13:29

Nur 24 Stunden nachdem sich Melanie Hasler zur Europameisterin im Monobob gekürt hatte, doppelte die Aargauerin im Zweierbob nach. Im Weltcuprennen in St. Moritz, in dem auch die EM-Medaillen vergeben wurden, fuhr die 27-Jährige auf den 2. Platz.

Gemeinsam mit Anschieberin Nadja Pasternack liess Hasler die beiden Deutschen Duos Laura Nolte/Leonie Kluwig und Kim Kalicki/Talea Prepens hinter sich und war beste Europäerin. Zwei Hundertstel trennten Hasler schliesslich von Nolte und bescherten ihr den zweiten Triumph innert 24 Stunden.

Melanie Hasler/Nadja Pasternack of Switzerland react after the Women's 2-Bob World Cup, in St. Moritz, Switzerland, Sunday, Jan. 11, 2026. (Mayk Wendt/Keystone via AP)
Switzerland World Cup Bobsl ...
Pasternack hebt ab, auch Hasler schreit ihre Freude in die Welt hinaus.Bild: keystone

Im SRF-Interview nach dem Rennen kam Hasler aus dem Strahlen fast nicht mehr hinaus. Der Sieg sei noch wertvoller, als jener im Monobob. «Im Zweier ist es mit den Deutschen immer so schwierig. Das runterzubringen, ist so viel wert», sagte sie. Nach Silber 2023 und Bronze 2024 ist dieses EM-Gold bereits die dritte Medaille im Zweierbob, die fünfte insgesamt.

Annen/Kora auf Rang 6

Gewonnen wurde das Weltcuprennen von der US-Amerikanerin Kaillie Humphries und Anschieberin Jasmine Jones. Um lediglich einen Hundertstel distanzierten die Amerikanerinnen Hasler/Pasternack. «Das stört mich nicht, das ist mir völlig egal», meinte Hasler nach dem Rennen lachend. «Ich nehme lieber die EM-Titel.»

Ebenfalls in die Top Ten fuhren Debora Annen und Salomé Kora. Das Duo belegt auf der Weltcup-Rangliste den 7., in der EM-Wertung den 6. Platz. Für Inola Blatty reichte es, wie schon am Vortag im Monobob, nicht in die ersten zehn der Weltcup-Wertung. Sie belegt mit Anschieberin Muswama Kambundji den 12. Platz, der in der EM-Wertung Rang Nummer 9 bedeutet. (ram/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Die bunten Helme der Skeleton-Asse in Peking
1 / 17
Die bunten Helme der Skeleton-Asse in Peking
Basil Sieber (Schweiz)
quelle: keystone / dmitri lovetsky
Auf Facebook teilenAuf X teilen
Sabeth hat Cheerleading in Zürich ausprobiert
Video: watson
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Rast zwei Hundertstelsekunden neben dem Podest – zum 70. Mal gewinnt Shiffrin einen Slalom
Mikaela Shiffrin bleibt im Slalom eine Klasse für sich: Beim Sieg der Amerikanerin im Nachtrennen in Flachau landen Camille Rast und Wendy Holdener knapp neben dem Podest.
Shiffrin, der Slalom und Flachau - das passt: Am Dienstagabend bestritt die 30-Jährige ihr zwölftes Rennen auf dem Hang im Salzburgerland. Zum elften Mal in Folge fuhr sie dabei auf das Podest, zum sechsten Mal war sie die Schnellste. Shiffrin brachte ihre knappe Halbzeitführung gegenüber Landsfrau Paula Moltzan souverän ins Ziel und baute sie gar noch aus. Am Ende hatte die nunmehr 107-fache Weltcupsiegerin 41 Hundertstel Vorsprung auf Moltzan. Für Shiffrin war es der 70. Sieg im Slalom.
Zur Story