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Dijana spricht über Sohn Novak. bild: screenshot sport.blic.rs

Djokovics Mutter erzählt von Novak: «Er fühlt sich von Gott auserwählt»



Dijana Djokovic ist die Mutter von Tennis-Star Novak Djokovic. Der Sendung «Mothers of Champions» des serbischen Onlineportals «Blic Sport» gab die 56-Jährige ein Videointerview – mit einigen brisanten Details aus dem Leben ihres Sohnes.

Das sind ihre spannendsten Einblicke:

Novaks Kindheit

«Von klein auf war er nicht wie alle anderen Kinder. Damit meine ich nicht sein Talent im Tennis, sondern wie er als Kleinkind war. Immer viel reifer. Er spielte gern, aber seine Aufmerksamkeit war anders ausgerichtet. Sein Blick war scharf, seit er geboren wurde. Gleich nach der Geburt hatte er die dichten, schwarzen Haare und schrie so laut wie ein Esel. Ich wusste sofort, dass er mein Sohn ist.»

Novaks erste Tennis-Erfahrungen

«Ich war nie ein klassisch ehrgeiziger Elternteil, nicht in den wildesten Träumen hatte ich mir vorgestellt, dass mein Sohn einmal der Beste der Welt sein würde. Seit er begann, drehte sich in unserer Familie alles nur noch um Tennis. Dabei spielte gar niemand von uns. Im Alter von sechs oder sieben brachten wir ihn in ein Lager nahe unserem damaligen Wohnort Kopaonik. Dort traf er im Tennisklub Partizan auf die Trainerin Jelena Gencic. Sie übernahm ihn und sagte, nach Monica Seles kein talentierteres Kind mehr in dieser Gegend gesehen zu haben. Ja, er war talentiert. Aber Tennis ist ein teurer Sport …»

Die Armut der Familie Djokovic

«Wir hatten eine sehr schwierige Zeit. Wir arbeiteten beide in Kopaonik, aber das Geld reichte gerade, um die Miete zu zahlen. Mein Mann Srdjan begleitete Novak an die Turniere, ich blieb mit zwei kleinen Kindern zuhause – wir hatten keinen Dinar mehr übrig. Jeden Morgen wachte ich auf und wusste nicht, wie ich Brot für uns kaufen konnte. Das tat weh, ich war verzweifelt. Aber wenn man keine Wahl und ein Ziel vor Augen hat, schafft man es irgendwie. Ich denke, wir waren sehr mutig. Wenn Novak in einem anderen Land geboren wäre, wäre alles anders gewesen. Aber in Serbien hatten wir keinerlei Unterstützung. Wir hatten viele schlaflose Nächte. Die Sorge hat mich krank gemacht.»

Die dubiosen Kredite ihres Mannes

«Srdjan borgte sich von Leuten, die illegale Geschäfte machten, Geld. Die wollten es natürlich mit hohen Zinsen zurück. Dabei drehte er sich immer wieder im Kreis. Um die Schulden zu tilgen, musste er sich wieder Geld ausleihen, und wieder und wieder ... Je mehr die Dealer spürten, wie dringend wir das Geld brauchten, desto mehr erhöhten sie den Zinssatz. Als Novak erstmals ans Juniorenturnier in Roland Garros ging, erhöhte einer in letzter Minute von 10 auf 15 Prozent. Aber was sollten wir tun? Wir hatten keine Wahl. Srdjan klopfte an Tausende von Türen, um einen Sponsor zu finden. Er sprach mit Geschäftsleuten, ob sie nicht in Novak investieren wollten. Doch die Leute hatten kein Gehör. Schade – heute hätten sie wahrscheinlich Millionen verdient.»

Novaks vernachlässigte Brüder

«Alles drehte sich nur noch um Novak. Wir vernachlässigten seine beiden jüngeren Brüder, weil wir unsere Pläne oft spontan nach Novak richteten. Einmal sollten Marko und Djordje in ein Camp nach Barcelona. Aber wir stornierten es, weil die ganze Familie am nächsten Morgen nach Miami flog, um bei Nole zu sein. Er brauchte uns, und wir wollten ihm das Gefühl geben, dass wir hinter ihm stehen. Dann erreichte er den Final – es war ein Schlüsselerlebnis. Ab da gaben wir alles für ihn. Es tut mir leid für die anderen Söhne, sie waren auch talentiert. Aber wir konnten sie nicht auch noch unterstützen. Meinem Mann gingen die Reserven aus. Wir hatten keine Kraft, es nochmals wie mit Novak zu machen.»

Die Schattenseiten von Novaks Erfolg

«Er hatte Erfolg, der war süss. Aber mit der Popularität kamen auch viele Grausamkeiten. Ich erinnere mich an seinen ersten Final 2005 in London und an das Geld, das wir dafür erhielten. Es war, als hätten wir Millionen verdient, dabei war es nur die erste Absicherung, die wir jemals hatten. Auf der Heimreise hatte ich etwas mehr Geld bei mir, als ich durfte, und hatte Angst, am Flughafen durchsucht zu werden. Als sie mich danach fragten, stotterte ich, es sei Turniergeld, ich wisse nicht genau, wie viel. Zum Glück erschien in dem Moment eine Frau, die dem Zöllner sagte, er solle mich gehen lassen ... 2009 in London hatte ich noch mehr Angst: Scotland Yard hielt uns alle im Haus fest. Weil Novak die Aktion «Kosovo ist Serbien» unterstützt hatte, bedrohten ihn albanische Gruppierungen. Eine Nachbarin erzählte mir, dass Männer aus unserem Block – wahrscheinlich Drogenabhängige – meine Hunde entführen wollten, um Lösegeld zu fordern. Novak verlor dann gegen Marat Safin und alle fragten sich, warum. Natürlich, weil der Junge unter grossem Druck stand! Darüber wurde nicht gesprochen.»

Novaks Spiele mit Schmerzen

«Zu Beginn seiner Karriere hatte Novak viele gesundheitliche Probleme. Weil er ein paar Matches aufgeben musste, wurde er oft vom Publikum oder von Tennisexperten angegriffen. Dabei hatte er eine Nasenwandverkrümmung, das Atmen fiel ihm schwer. Nach einer Operation ging es besser. 2010 wurde seine Gluten­unverträglichkeit festgestellt. Die machte ihm das Leben schwer. Wegen der Hitze musste er in Australien aufgeben. Dann sein blutender Zeh in Paris 2007: Nachdem er fünf Tage hintereinander spielen musste, gab er den Halbfinal gegen Nadal auf. Danach beschuldigten ihn alle, auch John McEnroe! Dabei hatte ich seinen Fuss schon in der Nacht vor dem Duell bandagiert. Am Morgen konnte er auch in Pantoffeln kaum laufen. Ich riet ihm, nicht auf den Platz zu gehen, er wollte unbedingt, erhielt eine Schmerzmittel-Spritze. Dann bodigte er Nadal im ersten Satz mit 6:2. Zwischen den Sätzen nahm Novak ein medizinisches Timeout, um die Wunden zu verbinden. Als Nadal das Blut sah, wusste er, was Sache war, jagte ihn danach in alle Ecken. Bis Novak aufgeben musste.»

Serbia's Novak Djokovic is treated for injury in the second round match of the French Open tennis tournament against Luxembourg's Gilles Muller at the Roland Garros stadium, in Paris, France, Thursday, May 28, 2015. (AP Photo/Thibault Camus)

Bild: AP/AP

Novaks Umgang mit Niederlagen

«Die Niederlage bei Olympia in Rio bricht mir immer noch das Herz. Novak ist ein glückliches Kind, und es fällt ihm nicht schwer, zu weinen. Aber die damaligen Tränen waren die grössten, die ich je bei ihm erlebt habe. Er hatte alle Voraussetzungen, Gold zu gewinnen. Der Wunsch wurde ihm nicht erfüllt. Er hatte dieses Ellbogenproblem und konnte dem Druck nicht standhalten. Er spürte, dass er die Menschen in Serbien enttäuscht hatte. Wir waren beide sehr emotional. Das hat er vielleicht von mir – auch ich fluche manchmal ziemlich stark.»

epa05463846 Novak Djokovic of Serbia waves as he leaves the court after losing against Juan Manuel del Potro of Argentina during the men's singles match of the Rio 2016 Olympic Games Tennis events at the Olympic Tennis Centre in the Olympic Park in Rio de Janeiro, Brazil, 07 August 2016.  EPA/MICHAEL REYNOLDS

Djokovic nach seiner Niederlage gegen Juan Martin del Potro in Rio 2016. Bild: EPA/EPA

Novaks Sieg über Federer dank Gott

«Ich habe viele Matchs gesehen, aber Wimbledon letztes Jahr war der schwierigste. In einem Stadion, wo alle Roger Federer anfeuerten, waren wir nur eine Handvoll Fans für Novak. Es ist nicht schön, dass ich von Federer oder anderen in solchen Momenten genervt bin. Aber es ärgerte mich, weil Federer ein bisschen arrogant ist. Als Federer zwei Matchbälle hatte, griff ich nach meinem Kreuz vom Fluss Don. Ich bin gläubig, das Amulett trage ich ständig, es hat mich in schwierigen Momenten oft gerettet. Ich sagte mir: ‹Nole, du kannst das, du hast es zweimal getan, du kannst es auch ein weiteres Mal.› Er hat es getan. Er wurde von Gott gerettet. Novak glaubt auch an Gott, er fühlt sich auserwählt. Er trägt ein Kreuz, das ihm Frieden und Glück bringt. Es ist vom griechischen Kloster Hilandar. Er sagt seine Gebete morgens und abends auf, wann immer er das Bedürfnis hat.»

Novaks Liebesleben

«Als junger Mann, der mehr unterwegs als zuhause war, hatte er nie Zeit für Spass. Nur ein einziges Mal lernte ich eine Freundin von ihm kennen, eine Volleyballspielerin aus Kraljevo. Aber da waren sie noch fast Kinder. Als er später mit Jelena kam, dachte ich, es wäre gleich unbedeutend, Novak war ja erst 18. Aber es kam anders. Er wartete nicht länger, heiratete Jelena. Logisch, dass seine Frau die Dinge übernahm, die ich sonst für ihn getan habe – Kochen, Haushalt. Ich mische mich nicht mehr in sein Leben ein. Leider leben sie nicht hier in Serbien, wir sehen uns selten. Sie haben ihre eigene Familie, ihre Oase. Es gibt einige Unterschiede zwischen ihrem Leben und unserem, Kindererziehung oder Esskultur, bei denen ich nicht immer zustimme.»

FILE - In this Friday, Sept. 23, 2016 file photo, Serbia's Novak Djokovic and his wife Jelena pose for the media prior to the start of the Giorgio Armani women's Spring-Summer 2017 fashion show, presented in Milan, Italy. Reports in Serbia say Sunday Sept. 3, 2017, Novak Djokovic's wife Jelena has given birth to a baby girl, their second child. (AP Photo/Luca Bruno, File)

Novak und Jelena Djokovic. Bild: AP/AP

(zap)

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69Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zimtlisme 12.05.2020 09:44
    Highlight Highlight Für alle die sich über die Mama echauffieren. Ich habe Balkanwurzeln. Bin weder religiös noch Tennisfan (Nole ischmeregal), aber wenn jemand Gläubiges aus dem Balkan sagt "xyz ist von Gott gewollt / er/sie wurde von Gott auserwählt" wird dies meist als Bescheidenheit verstanden, weil die Person sagen will "Das lag nicht nur an seinem Talent/weil wir so toll sind; neben Fleiss und anderen Faktoren hat auch der Zufall zu diesem glücklichen Fall geführt". Mit ihr Tee trinken würde ich dennoch nicht. Meine Anmerkung dient nur dazu, um ihre Aussage in einen verständlicheren Kontext zu setzen.
    • zimtlisme 12.05.2020 09:55
      Highlight Highlight Plus haben die Eltern eine lustige Art von Autorität (bin nicht einverstanden damit, aber es ist halt so), d.h. dass Novak wenig Einfluss darüber hat was seine Eltern bei Interviews rausposaunen, auch wenns Quark ist. Etwas, das Eltern berücksichtigen ist die Familie des Kindes, was man schön daran sieht wie die Mama selbst sagt dass sie sich nicht in Noles Familienangelegenheiten einmischt "wegen der Frau" - die erwachsenen Kinder wissen natürlich, dass das ein effektives Argument ist, um in Ruhe gelassen zu werden, und dementsprechend oft wird das Argument "meinE Frau/Mann" auch eingesetzt.
  • Therealmonti 12.05.2020 03:36
    Highlight Highlight Allmächtiger! Vor einiger Zeit hat Mama Djokovic allen Ernstes gesagt, ihr Sohn sei der Sohn Gottes. Das passt ja dann, dass sich dieser als Gottes Auserwählter fühlt. Und da gibt es ja auch noch den Herrn Papa, der nicht aufhören kann, über Federer zu geifern und überzeugt ist, die ganze Welt sei gegen Serbien im Allgemeinen und seinen Sohn im Speziellen. Wahrlich eine prächtige Familie, die Djokovics.
  • Octavius 12.05.2020 00:34
    Highlight Highlight Er fühlt sich von Gott auserwählt»
    Spätestens jetzt,weiss ich das Gott viel Humor hat.
  • tolgito 11.05.2020 22:54
    Highlight Highlight Jetzt ist er mir noch sympathischer *NOT*
  • Heijho 11.05.2020 21:16
    Highlight Highlight Das wird Gottes Wille sein! Der nächste Erlöser wird Profi-Tennisspieler. Die Logik, die manche Leute heutzutage haben. Köstlich ^^
  • techiesg 11.05.2020 19:55
    Highlight Highlight Tut mir leid, dieses Interview macht Novak für mich jetzt nicht wirklich sympathischer... 😬
  • Orias Riese 11.05.2020 17:13
    Highlight Highlight Kein Vergleich zu Roger.
    Erinnert ihr euch? Roger hatte auf seiner Südamerika-Tour geheult, weil die Fans nicht ins Stadion kommen durften.
    Ich hätte geweint, hätte ich ein solchesTicket geschenkt erhalten.
    Nole ist ein grossartiger Tennisspieler! Der hat es nicht nötig, für Kaffeemaschinen zu werben.


    • Dragonlord 11.05.2020 20:55
      Highlight Highlight Nicht nur das, er kann auch hervorragend Wasser quirrlen und seine Aluhut-Sammlung macht selbst die Queen neidisch!
    • Orias Riese 12.05.2020 07:05
      Highlight Highlight @Dragononboard
      Sag ich doch. Er kann einfach alles. Und das erst noch besser als Roger.

    • Dragonlord 12.05.2020 08:56
      Highlight Highlight So ist es! Ich glaube, er ist der Sohn Gottes!
      Seine Weisheit und Vernunft sucht seinesgleichen bei mikeshiva.tv!
  • BeatBox 11.05.2020 16:58
    Highlight Highlight Das ist eben der Unterschied zu Roger, der IST von Gott auserwählt ;-)
    • Thom Mulder 11.05.2020 17:29
      Highlight Highlight Wohl kaum. Warum muss er dann dermassen protzen und kriegt mit allem was er schon hat trotzdem nicht den Hals voll und verkauft sich immer noch an schlimme Firmen wie Nestle und die Banken?
  • landre 11.05.2020 16:10
    Highlight Highlight Solch individuell bedingtes Verhalten soll mit christlichen Werten versöhn-/ vereinbar sein?

    (...Wäre interessant zu hören was zum Beispiel Papst Franziskus zu diesem Interview sagt.)

    Oder gibt es eigentlich schon eine "novakianische" Sekte?
  • Ihre Dudeigkeit 11.05.2020 16:00
    Highlight Highlight am meisten interessiert mich eigenlicht was die anderen zwei Brüder von der ganzen Sauce und ihrem von Gott gewählten Bruder halten.... ?? muss ja schlimm gewesen sein immer an zweiter und dritter Stelle gekommen zu sein... und man borgt sich Kohle bei zwielichtigen Gestalten um das alles zu finanzieren.... ?? echt unsichererer ROI / BC wenn man nicht weiss ob es klappt...
    • Orias Riese 11.05.2020 17:14
      Highlight Highlight Die haben eben etwas gewagt!
      Zum Glück gewonnen, um Roger den Meister zu zeigen.

    • Buzz Van Care 11.05.2020 19:20
      Highlight Highlight @Orias Riese

      Anstatt vom Trotz getrieben beliebig gegen all die Kommentare zu schiessen, die einem nicht in den Kram passen, darf man sich gerne auch ganz sachlich mit den kontroversen Textpassagen aus dem Artikel befassen, hm? Oder anders gefragt: hat Mama Djokovic nicht etwa doch leicht einen an der Waffel, wenn sie im Zusammenhang mit einem Tennismatch davon spricht, Gott hätte tatsächlich & extra via Intervention ihren Sohn Novak gerettet?
    • Ihre Dudeigkeit 11.05.2020 20:05
      Highlight Highlight Hab auch 3 Kinder... Glaub würde mir so ne Kiste aber sehr gut überlegen. Hat geklappt bei Nole, was wäre wenn nicht??
    Weitere Antworten anzeigen
  • 1of8mio 11.05.2020 15:50
    Highlight Highlight Definitiv ein genialer Tennisspieler, aber mit seinen Aussagen immer wieder ein Beweis dafür, wie nahe sich Genie und Wahnsinn oft sind.
  • Eagle 11.05.2020 15:18
    Highlight Highlight Ich kommentiere nie, ohne den Artikel gelesen zu haben.
    Hier mache ich eine Ausnahme, sonst k***e ich noch über mein Handy 🤮
  • Samba 11.05.2020 15:10
    Highlight Highlight Verdient Respekt, dass Nole trotz dieser Mutter (der Vater hat‘s ebenso an der Waffel) vergleichsweise gut gelungen ist.
  • Kant 11.05.2020 15:03
    Highlight Highlight Was sie über ihren Sohn sagt, naja, da kann sie erzählen, was sie will. Aber was sie über sich sagt, ist fast interessanter. "Ich war nie ein klassisch ehrgeiziger Elternteil" und dann fliegt man trotz Geldot zu Roland Garros. Also, für mich geht die Aussage nicht auf...
    • Orias Riese 11.05.2020 17:15
      Highlight Highlight Für mich schon.
    • ChlyklassSFI 12.05.2020 08:02
      Highlight Highlight Orias: Das erklärt deine anderen Kommentare. 😀
  • Arbe 11.05.2020 14:42
    Highlight Highlight Andere Länder andere Redewendungen! "

    "Von Gott auserwählt" heißt bei uns von der Natur mit ein herausragenden Talent begünstigt worden. Wobei bemerkt, jeder Mensch wird mit einem Talent geboren, dass dann erkannt werden muss. Sehr traurig, dass nur ein Kind von drei bevorzugt wurde. Man könnte meinen man hat in dieses Kind investiert, damit sie von seinem Erfolg finanziell profitieren können.
  • felixJongleur 11.05.2020 14:27
    Highlight Highlight So eine Zwangspause vom Profisportzirkus hat def. auch seine guten Seiten, siehe solche Interviews oder die ganzen Fussballposer usw.
  • Chääschueche 11.05.2020 14:08
    Highlight Highlight "Aber es ärgerte mich, weil Federer ein bisschen arrogant ist"

    Sagt die Mutter, deren Sohn glaubt von "Gott" auserwählt worden zu sein...
  • grumpygirl 11.05.2020 14:00
    Highlight Highlight Bevor er das nächste mal wieder rumheult, dass alle gegen ihn sind, sollte er seinen Eltern endlich das Reden verbieten. Merkt diese Frau eigentlich nicht, wie kontraproduktiv diese Interviews sind?
    Die Menschen lieben Geschichten, in denen Benachteiligte den Aufstieg schaffen, aber sie vermarkten sich so schlecht, dass man sie sogar hasst 🙈
  • Orias Riese 11.05.2020 13:57
    Highlight Highlight Wenigstens drischt er nicht nur auf den Tennisball ein, sondern versteht sein Handwerk.

    • G. Samsa 11.05.2020 18:56
      Highlight Highlight Man darf annehmen dass jeder der auf diesem Level Tennis spielt sein Handwerk versteht. Nöd?
  • Macrönli 11.05.2020 13:43
    Highlight Highlight Sollte eine Mutter nicht eh wissen dass es ihr Kind ist? Sie hat ihn geboren, aber war noch unsicher. Dann hat er geschrien wie ein Esel, und DAS war der Moment, in dem sie dachte: moll, das ist mein Bub 👀

    Ja, das ist mir geblieben vom Text. Der Rest ist mir in schwummrigunsympathischer Erinnerung verblasst.
  • Atavar 11.05.2020 13:00
    Highlight Highlight Während Nole mir als Tennisspieler immer mehr Respekt abnötigt, wird er (und seine Mama) als Mensch immer weniger tragbar.

    Vorsatz an mich: Über Nole nur noch Artikel lesen, bei denen es um Tennis geht...
  • BigMic 11.05.2020 12:31
    Highlight Highlight "...dass mein Sohn einmal der Beste der Welt sein würde"

    nö du.. ist er nicht!! 2 sind noch besser!
  • Lowend 11.05.2020 12:16
    Highlight Highlight Die Arroganz einer Gottgewählten, über die vermeintliche Arroganz eines Mitmenschen zu lästern, hat schon etwas ganz spezielles. 🤔
  • lilie 11.05.2020 12:10
    Highlight Highlight Es tut mir leid für die Familie, dass sie so viel Leid erfahren musste. Aber was ein Kind lernt, wenn es von der Mutter bevorzugt wird und vom Vater erfährt, dass man sich besser von zwielichtigen Typen als von anständigen Menschen helfen lässt - das sehen wir ja dann wohl jetzt.
  • Schlawiner 11.05.2020 12:00
    Highlight Highlight Unsymphatisch.
  • Mirio007 11.05.2020 11:58
    Highlight Highlight Was ich am Tennis mag ist dass der Spieler in rücklage meist vom Publikum unterstützt wird, mann muss sich schon fragen weshalb es den Tennis fans bei Novak oft schwerer fällt.

    Diese introspektion wird hier vermutlich jedoch ausbleiben.
  • whatsthemaeder 11.05.2020 11:49
    Highlight Highlight novaks brüder müssen sich wahnsinnig geliebt fühlen.
  • code-e 11.05.2020 11:40
    Highlight Highlight Sprichst du mit Gott, bist du gläubig. Antwortet er dir, bist du schizophren. Ich mag diesen Typ einfach nicht 🤮
    • Samba 11.05.2020 12:52
      Highlight Highlight Und spricht er aus dir, heisst du Uriella 😇
    • Mirio007 11.05.2020 18:07
      Highlight Highlight Urinella hat uns so viele kindliche freuden bereitet, bitte ein bischen respekt!
  • Mat_BL 11.05.2020 11:27
    Highlight Highlight "[er] schrie so laut wie ein Esel. Ich wusste sofort, dass er mein Sohn ist."

    Das irritiert mich jetzt doch gerade ein bisschen!
    • aglio e olio 11.05.2020 13:54
      Highlight Highlight Ich vermute, dass es sich um eine regionale Redensart handelt. Ich würde sagen "schrie wie am Spiess".
    • Mat_BL 11.05.2020 16:31
      Highlight Highlight Wow! Danke für den Input. Ja, das könnte wirklich sein - daran hab ich gar nicht gedacht.

      So wie Deutsch: "Aus einer Mücke einen Elefanten machen"
      Englisch: "Aus einem Maulwurfshügel einen Berg machen (to make a mountain out of a molehill).
    • aglio e olio 11.05.2020 21:17
      Highlight Highlight Ich dachte dabei eher an sehr laut schreien. :)
      Hast du mal einen Esel schreien hören? Das geht ab wie ein Zäpfchen. Wie ihr Lieblingssohn, als er als Baby schrie. ;)
  • Nausicaä 11.05.2020 11:11
    Highlight Highlight «Er fühlt sich von Gott auserwählt». Überrascht mich jetzt so gar nicht, dies zu hören...🙄
    • lily.mcclean 11.05.2020 11:35
      Highlight Highlight Und dann sagen sie Federer sei arrogant 😅🤦‍♀️🤦‍♀️🤦‍♀️
    • Silent_Revolution 11.05.2020 11:57
      Highlight Highlight lily

      Das eine schliesst das andere nicht aus.
    • WatDaughter (aka häxxebäse) 11.05.2020 12:37
      Highlight Highlight Also federer war mir anfangs auch nicht sympathisch, in etwa wie schumi. Der respekt resultiert bei beiden nur auf grund der leistung.

      Sympathisch finde/fand ich becker, graf, agassi, ivanisevic und sogar mcenroe ❤✌.
    Weitere Antworten anzeigen
  • aglio e olio 11.05.2020 11:09
    Highlight Highlight "Es tut mir leid für die anderen Söhne, sie waren auch talentiert. Aber wir konnten sie nicht auch noch unterstützen."
    Bin gerade sprachlos.
  • c-bra 11.05.2020 10:33
    Highlight Highlight „Er fühlt sich von Gott auserwählt“

    Warum sollte Federer genau Djokovic auserwählen!?
    • bokl 11.05.2020 10:47
      Highlight Highlight Von Gott, nicht vom GOAT ;).
  • N. Y. P. 11.05.2020 10:32
    Highlight Highlight Der Djoker ist von Gott gesandt ?

    Deshalb braucht er keine Corona - Impfung. Jetzt ist alles klar.

    Wurde nicht Jesus von Gott auf die Erde gesandt ?
    Dann wäre der gute Nole also der neue Jesus ? Jesus 2.0 ?

    Ok, ich brauche wieder einen Kaffee.
  • Miss Anthropocene 11.05.2020 10:08
    Highlight Highlight Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
    Was für eine unsympathische Familie...
  • bokl 11.05.2020 10:05
    Highlight Highlight «Ich wusste sofort, dass er mein Sohn ist.»

    Von der Mutter macht so eine Aussage wenig Sinn.
    • Pafeld 11.05.2020 10:30
      Highlight Highlight Es kommt gar nicht mal so selten vor, dass Babies auf der Wochenbettabteilung verwechselt werden. Es ist nun wirklich nicht der Fall, dass Babies von der Geburt bis zum Verlassen des Spitals untrennbar mit der Mutter verbunden sind.
    • Mirio007 11.05.2020 12:22
      Highlight Highlight Glaube kaum dass das Babie mit dem Geschrei bis nach dem verlassen des Spitals zugewartet hat.
  • Ichweissmeinennamennichtmehr 11.05.2020 09:54
    Highlight Highlight 3 Söhne und nur ein xxl Foto von einem Sohn, der immer bevorzugt behandelt wurde... sagt eigentlich alles aus!
    • koalabear 11.05.2020 13:27
      Highlight Highlight Ich heisse es auch nicht gut, doch bei vielen Spitzensportlern mussten die Geschwister und die ganze Familie zurückstecken. Das ganze Geld wird für Privattrainer ausgegeben, die Familienagenda richtet sich nach den Terminen des Talents.
  • Peter R. 11.05.2020 09:49
    Highlight Highlight Müssen wir aber dies auch noch lesen. Die Aussagen von einer durchgeknallten Mutter "er fühlt sich von Gott auserwählt". Sie glaubt sicher auch noch daran!!
    • DocShi 11.05.2020 11:51
      Highlight Highlight Jeder Christ fühlt sich von Gott erwählt, wie jeder Andere Gläubige auch. Muss man nicht über interpretieren.
    • MarGo 11.05.2020 14:02
      Highlight Highlight Seh das wie du DocShi. Dass jemand, der aus ärmlichen Verhältnissen kommt und nun Multimillionär mit dem Hobby wurde denkt, dass Gott - zumindest seine Hand über ihn hielt - ist doch nicht abwägig und hat für mich auch nichts mit Grössenwahn zu tun... Ich als Atheist verstehe das sogar... :)
      Da kann man auch durch die brasilianische Selecao gehen - da denken das auch alle... und ja, auch die verstehe ich... Schafft man etwas als einziger aus 1 Mio. und ist dazu gläubig... liegt dieser Gedanke nicht auf der Hand...?
    • derWolf 11.05.2020 17:59
      Highlight Highlight Also mein Vater hätte sich für ein "Hobby" nicht bei zwielichtigen Gestalten Geld geliehen. Zudem waren die Brüder ja auch schon "verplant", leider reichte ja das Geld nicht für Barca. Für mich sieht das nach typischen Karriereeltern aus, was Sie ja auch verneint. Wie Sie nun auf Gott kommt ist mir also mehr als schleierhaft. Wenn Sie sich auf Glück und gute Planung berufen würde wäre das zwar keine Underdog Story, welche Sie wohl bezweckt aber nicht hinkriegt, aber wenigstens ehrlich.
  • Sebi 91 11.05.2020 09:48
    Highlight Highlight Ich hoffe Novak ist als Mensch nicht so ein Eisblock wie der Federer.
    • MarGo 11.05.2020 10:57
      Highlight Highlight mega eisblockmässig... :/
      Play Icon
    • cheko 11.05.2020 11:55
      Highlight Highlight Der ist auch gut!
      Play Icon

Am Ende von Joko und Klaas' 15 Minuten Sendezeit schnürt sich den Zuschauern die Kehle zu

Zum zweiten Mal in Folge hatten Joko und Klaas in ihrer ProSieben-Duell-Show 15 Minuten Sendezeit bei ihrem Haus-und Hofsender gewonnen. Am Mittwochabend waren die Fans gespannt: Welchen TV-Stunt hatten sich die beiden Entertainer für ihren zweiten Streich überlegt, nachdem sie vergangene Woche einfach das RTL-Live-Bild abgefilmt hatten?

Doch diese Ausgabe von «Joko und Klaas Live» sollte einen ganz anderen Ton bekommen. Die beiden Entertainer hatten sich ein sehr ernstes Thema vorgenommen.

Tatsächlich …

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