Sport
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Wimbledon, Viertelfinals der Herren

R. Federer – G. Simon 6:3, 7:5, 6:2

R. Gasquet – S. Wawrinka 6:4, 4:6, 3:6, 6:4, 11:9

A. Murray – V. Pospisil 6:4, 7:5, 6:4

N. Djokovic – M. Cilic 6:4, 6:4, 6:4

Halbfinals am Freitag

R. Federer – A. Murray

N. Djokovic – R. Gasquet

Stan Wawrinka of Switzerland reacts during his match against Richard Gasquet of France at the Wimbledon Tennis Championships in London, July 8, 2015.                            REUTERS/Toby Melville

Der Frust bei Stan Wawrinka ist riesig. Bild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Stan Wawrinka scheitert in Wimbledon an Richard Gasquet – Roger Federer trifft im Halbfinal auf Andy Murray

Stan Wawrinka hat den erstmaligen Halbfinalvorstoss in Wimbledon verpasst. Der Schweizer unterliegt dem Franzosen Richard Gasquet in fünf Sätzen (4:6, 6:4, 6:3, 4:6, 9:11) und verspielt dabei eine 2:1-Führung.



»» Hier gibt's den Liveticker der Partie zum Nachlesen.

Zunächst brilliert Roger Federer gegen Gilles Simon ohne Satzverlust mit dem zehnten Halbfinal-Vorstoss in London, ehe sich sein Davis-Cup-Copain gegen einen tiefer dotierten Widersacher in einer Session mit langjährigem Erinnerungspotenzial spät in unlösbare Schwierigkeiten manövriert. Der erste Fehltritt gegen den Franzosen seit neun Jahren ist nicht mehr abzuwenden - 4:6, 6:4, 6:3, 4:6, 9:11 lautet das Skore nach dreieinhalb aufwühlenden Stunden.

Roger Federer of Switzerland reacts after breaking serve during his match against Gilles Simon of France at the Wimbledon Tennis Championships in London, July 8, 2015.                            REUTERS/Toby Melville

Roger Federer trifft im Halbfinal auf Andy Murray. Bild: TOBY MELVILLE/REUTERS

Während Monaten war der Prinz des Swiss-Tennis-Märchens auf den wichtigsten Courts der Welt nicht zu stoppen. An der Church Road hat der zweifache Major-Sieger bis zum Out gegen Gasquet seine Grand-Slam-Serie auf elf Siege verlängert - die zweite Schweizer Doppel-Vertretung in den Halbfinals der Top-Kategorie zeichnete sich ab.

Dann aber erleidet Wawrinka ausgerechnet gegen das ewige Talent der Grande Nation einen überraschenden Rückschlag. Nach einer temporären Wende zur 2:1-Satzführung, entgleitet dem Schweizer die Kontrolle wegen einer Reihe von «unforced errors». Mit einem Doppel-Fehler schenkt er dem früheren Tennis-Mozart das entscheidende Game zum 2:2-Ausgleich.

Gasquet, der «begnadete Verlierer»

Beim Versuch, seinen imposanten Aufstieg an die internationale Spitze um einen weiteren Coup zu verlängern, funktioniert im Game-Plan des Romands zu viel nicht. Schon der Auftakt ist aus seiner Optik suboptimal verlaufen. Nach vier makellosen Siegen verlor er im ersten Satz 4:6. Auf den frühen Service-Verlust reagiert der Paris-Champion im zweiten Duell mit der französischen Nummer 4 zwar beeindruckend, büsst er im Durchgang vor dem aufreibenden und letztlich schmerzhaften Showdown erneut Terrain ein.

Richard Gasquet of France shakes hands at the net with Stan Wawrinka of Switzerland after defeating him during the men's quarterfinal singles match, at the All England Lawn Tennis Championships in Wimbledon, London, Wednesday July 8, 2015. Gasquet won 6-4, 4-6, 3-6, 6-4, 11-9. (AP Photo/Pavel Golovkin)

Fairer Verlierer: Stan gratuliert Gasquet zum Einzug in den Halbfinal. Bild: Pavel Golovkin/AP/KEYSTONE

Im entscheidenden Moment gesteht Gasquet dem Favoriten beim Stand von 5:3 ein Rebreak zu, für einmal zittert sein Händchen auf der ganz grossen Bühne aber nicht nachhaltig. Er legt immer wieder vor, bis zum 9:9 antwortet Wawrinka nervenstark, dann aber serviert sich der 29-Jährige zum 10:9 und erzwingt das Break des Tages. Wawrinkas letzter Rückhandball setzt deutlich hinter der Linie auf, Gasquet, von Experten als «begnadeter Verlierer» tituliert, bejubelt den erst dritten Major-Halbfinal seiner Karriere.

Novak Djokovic of Serbia celebrates after winning his match against Marin Cilic of Croatia at the Wimbledon Tennis Championships in London, July 8, 2015.                           REUTERS/Suzanne Plunkett

Nole hat gut lachen, er schlägt Marin Cilic ohne Probleme. Bild: SUZANNE PLUNKETT/REUTERS

In der Runde der Big Four fehlt nun ausgerechnet der formstarke Schweizer, zur Reprise des letzten French-Open-Endspiels gegen Novak Djokovic kommt es nicht. Die Weltnummer 1 sparte am Tag nach seiner Zusatzschlaufe im Viertelfinal Energie. Den letztjährigen US-Open-Gewinner Cilic fertigte der topklassierte Serbe auf dem Weg zum 50. Einzel-Sieg in Wimbledon problemlos in drei Sätzen ab. Andy Murray, der Halbfinalgegner von Roger Federer, gewinnt seine Partie gegen Vasek Pospisil ebenfalls locker in drei Durchgängen mit 6:4, 7:5, 6:4. (si/rst)

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

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