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LILLE, FRANCE - NOVEMBER 21:  Stanislas Wawrinka of Switzerland celebrates defeating Jo-Wilfried Tsonga of France during day one of the Davis Cup Tennis Final between France and Switzerland at the Stade Pierre Mauroy on November 21, 2014 in Lille, France.  (Photo by Julian Finney/Getty Images)

«Stan the Man» triumphiert zum Auftakt. Bild: Getty Images Europe

Nach der Gala-Vorstellung gegen Tsonga

Wawrinka: «Aus dem Minimum an Vorbereitung das Maximum herausgeholt»

Stan Wawrinka hat das erste Einzel im Davis-Cup-Final gegen Jo-Wilfried Tsonga gewonnen und die Schweiz gegen Frankreich mit 1:0 in Führung gebracht. Der Romand gab nach der Partie zu, extrem nervös gewesen zu sein.



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Der Start in den Davis-Cup-Final in Lille ist den Schweizern geglückt. Stan Wawrinka sorgte mit einem 6:1, 3:6, 6:3, 6:2-Sieg über Jo-Wilfried Tsonga für die 1:0-Führung. Er sorgte in weniger als zweieinhalb Stunden für den grandiosen Auftakt, noch ehe die Frage beantwortet wurde, wie stark oder wie handicapiert sich Roger Federer wegen seiner Rückenprobleme präsentiert.

«Das ist natürlich ein idealer Start für uns», wusste Wawrinka um die Bedeutung des Sieges. Die Vorbereitung auf den Davis-Cup-Final sei sehr kurz gewesen. «Wir haben aus einem Minimum an Vorbereitung das Maximum herausgeholt», sagte Wawrinka im TSR-Interview.

Switzerland's Stanislas Wawrinka reacts during his Davis Cup final singles tennis match against France's Jo-Wilfried Tsonga at the Pierre-Mauroy stadium in Villeneuve d'Ascq, near Lille, November 21, 2014.      REUTERS/Gonzalo Fuentes (FRANCE - Tags: SPORT TENNIS)

Wawrinka zeigte Tsonga den Meister. Bild: GONZALO FUENTES/REUTERS

Wawrinka überfordert Tsonga

Wawrinka überrannte seinen Gegner. Den ersten Satz gewann der Romand in 27 Minuten mit 6:1. Im ersten Game des zweiten Satzes bot sich ihm gleich wieder eine Breakmöglichkeit. Dann folgten jene 40 Minuten, in denen die Franzosen kurz Hoffnung schöpfen durften. Jo-Wilfried Tsonga realisierte ein Break zum 3:1 und holte sich den Satz mit 6:3.

In den Sätzen Nummern 3 und 4 spielte dann aber wiederum nur noch Wawrinka. Sein horrendes Tempo überforderte den französischen Teamleader. In den letzten 45 Minuten der Partie nahm er Tsonga dreimal den Aufschlag ab.

epa04498341 Jo-Wilfried Tsonga of France reacts  during the first single match of the Davis Cup Final between France and Switzerland at the Stadium Pierre Mauroy in Lille, France, 21 November 2014.  EPA/SALVATORE DI NOLFI

Tsonga suchte den Support der Zuschauer, doch auch der nützte ihm nichts. Bild: EPA/KEYSTONE

Das Lob von Experte Günthard

«Was er heute in den Sätzen eins, drei und vier gezeigt hat», schwärmte SRF-Experte Heinz Günthard, «da wüsste ich nicht, wer ihm auf Sand Paroli bieten könnte, allenfalls noch Rafael Nadal

Mit Fug und Recht packte auch Wawrinka nach der Galavorstellung die Superlative aus. Er habe die Partie dominieren können, obwohl er vorher extrem nervös gewesen sei. «Es war für mich enorm schwierig, mit dem Druck umzugehen. Aber dann bin ich rausgegangen und habe ihm gezeigt, dass ich besser bin als er.»

So viel Selbstbewusstsein? Der Romand hat noch mehr davon: «Ich war der Chef auf dem Platz. Ich habe akzeptiert, dass ich nervös bin und habe mich darauf konzentriert, das Richtige zu tun.» Der Schweizer Nummer 2 ist aber auch klar, dass sein Sieg erst ein Teilerfolg ist: «Für den Pokal braucht es drei Punkte, wir haben nun einen. Wir haben noch nichts gewonnen.» (pre/ram/si)

Switzerland's Stanislas Wawrinka waves after defeating France's Jo-Wilfried Tsonga during the Davis Cup final in Lille, northern France, Friday, Nov.21, 2014. Wawrinka won 6-1, 3-6, 6-3, 6-2 to give Switzerland a 1-0 lead. (AP Photo/Christophe Ena)

Wawrinka hat vorgelegt, nun ist Federer gefordert. Bild: Christophe Ena/AP/KEYSTONE

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