DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild: MAX ROSSI/REUTERS
Tennis-Sensation 

Nadal verliert in Wimbledon gegen die Nummer 144 der Welt

01.07.2014, 20:2102.07.2014, 10:53
Nick Kyrgios.
Nick Kyrgios.Bild: MAX ROSSI/REUTERS

Die Weltnummer 1 Rafael Nadal ist in Wimbledon im Achtelfinal ausgeschieden. Der Spanier unterlag dem 19-jährigen Australier Nick Kyrgios (ATP 144!) 6:7 (5:7), 7:5, 6:7 (5:7), 3:6. 

Nadal ist die erste Nummer 1 der Welt seit 1992, die bei einem Grand-Slam-Turnier gegen einen Spieler ausserhalb der Top 100 verlor. Damals verlor Jim Courier in der dritten Wimbledon-Runde gegen den Russen Andrej Olchowski. 

Kyrgios hatte sich durch seinen Sieg am Challenger-Turnier in Nottingham eine Wild Card für Wimbledon gesichert. 

Der Australier schlug in knapp drei Stunden 37 Asse. Nadal hatte darauf keine Antwort, agierte über weite Strecken zu passiv und beging auch ungewohnt viele Fehler. Der zweifache Champion (2008, 2010) hat auf dem heiligen Rasen nun seit 2011 nie mehr die Viertelfinals erreicht.

Der Schlag des Turniers

Der Australier begeistert mit seinem Tweener im zweiten Satz. YouTube/TennisHighlightsHD

Der Spanier hatte bereits in seinen ersten drei Partien den ersten Satz verloren, danach aber jeweils mehr oder weniger souverän gewonnen. Eine Weile sah es diesmal ähnlich aus. Kyrgios holte sich den ersten Satz im Tiebreak, musste aber den zweiten nach dem einzigen Aufschlagdurchbruch Nadals 5:7 abgeben. Der erwartete Einbruch Kyrgios kam aber nicht. Er gewann den dritten Satz erneut im Tiebreak, ehe ihm zum 4:2 im vierten Durchgang der entscheidende Schlag gelang.

Kyrgios ist mit 19 Jahren der jüngste Viertelfinalist in Wimbledon, seit Landsmann Bernard Tomic dieses Kunststück 2011 18-jährig gelang. Lange feiern kann er nicht: Bereits am Mittwoch spielt er gegen den Kanadier Milos Raonic (ATP 9). Etwas freuen dürften sich auch Roger Federer und Stan Wawrinka. Der Sieger ihres Direktduells kann nun im Halbfinal nicht mehr auf Nadal treffen. (si/syl)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Alex Frei ist für Basel eine vorzügliche Wahl – hiesse der Präsident nicht David Degen
Alex Frei führt den FC Winterthur in die Super League und wechselt darauf zu seinem Sehnsuchtsklub Basel. Das verspricht höchste Unterhaltung. Weil der grosse, starke Mann beim FCB, David Degen, gerne in die Arbeit des Trainers reinfunkt.

Alex Frei hat in seinem Leben schon viele richtige Entscheidungen getroffen. Beispielsweise im November 2019. Es war richtig, dass er das Angebot aus Hannover abgelehnt hat und beim FC Basel geblieben ist. U18 statt 2. Bundesliga, das muss man sich mal geben. Frei verzichtete auf den Karrieresprung. Auch, weil er die Gefahr erkannte, sich in diesem chaotischen Umfeld die Karriere nachhaltig zu beschädigen.

Zur Story