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Anwalt: Boris Becker ist nicht pleite und hat «das Darlehen in voller Höhe zurückgezahlt»

Anwalt: Becker ist nicht pleite und hätte «das Darlehen in voller Höhe zurückgezahlt»

22.06.2017, 11:2422.06.2017, 11:37

Der Anwalt von Boris Becker hat eine Pleite des früheren Tennisweltstars bestritten. Entsprechende Meldungen entsprächen nicht der Wahrheit, erklärte Rechtsanwalt Christian Schertz am Mittwochabend in Berlin.

Becker sei «überrascht und enttäuscht» gewesen, dass sich die gegnerische Bank in einem konkreten Zivilverfahren in Grossbritannien zur Klage gegen ihn entschieden habe. «Das Verfahren betrifft ein Darlehen, das Herr Becker binnen eines Monats in voller Höhe zurückgezahlt hätte.»

Ein Konkursgericht in London hatte Becker am Mittwoch für zahlungsunfähig erklärt und eine Fristverlängerung für eine Rückzahlung von mehreren Millionen Euro an ein privates Bankhaus abgelehnt.

Beckers Anwälte hatten ebenfalls in dem Verfahren argumentiert, es gebe ausreichend Beweise, dass der 49-Jährige die Schulden bald begleichen könne. Dagegen verwies die Richterin darauf, dass die Schuld schon seit 2015 bestehe. Bei Becker entstehe der Eindruck, dass er «den Kopf in den Sand» stecke. (whr/sda/afp)

Boris Beckers Tochter, Anna Ermakova, auf dem Laufsteg

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Boris Beckers Tochter, Anna Ermakova, auf dem Laufsteg
Am 20. Januar führte Anna Ermakova die Designerware von Riani über den Laufsteg der Fashion Week in Berlin.
quelle: epa/dpa / bernd von jutrczenka
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17.05.2007: Für zehn Minuten ist Leroy Rosenior Trainer in Torquay – dann wird er gefeuert
17. Mai 2007: Als Schweizer Fussballfan ist man sich ja bezüglich Trainerentlassungen einiges gewohnt. Doch was sich beim englischen Fünftligisten Torquay United ereignet, das gab es selbst beim FC Sion noch nie. Dass nämlich ein Trainer unmittelbar nach der Einstellung bereits wieder entlassen wird.
Leroy Rosenior ist in den 80er-Jahren ein passabler Stürmer, der sein Geld in der Heimatstadt London verdient. Fulham, die Queens Park Rangers und West Ham sind seine Arbeitgeber. Ein grosser Star ist er nie. Deshalb muss er, als er Trainer wird, auch durch die Provinz tingeln. Gloucester, Merthyr Tydfil, Torquay, Brentford – es sind keine Adressen mit Weltruhm, an denen Rosenior eine Mannschaft anvertraut wird.
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