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Die kleine Chelsea stahl dem grossen Roger Federer die Show

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Bild: ARND WIEGMANN/REUTERS
Match for Africa

Die kleine Chelsea stahl dem grossen Roger Federer die Show

Roger Federer gewinnt das Wohltätigkeitsspiel im Hallenstadion gegen Stan Wawrinka. Doch zuvor stand die 10-jährige Chelsea Fontenel aus Kaiseraugst im Mittelpunkt. Sie sorgte mit ihrer Stimme und ihrem Tennistalent für den Wow-Effekt des Abends.
23.12.2014, 10:1423.12.2014, 16:48
Ein Artikel von
Aargauer Zeitung

Es war ein Traum, den sich die 10-jährige Chelsea Fontenel aus Kaiseraugst am gestrigen Sonntagabend erfüllen konnte: Sie durfte ihre zwei grossen Hobbies, das Singen und Tennisspielen, an einem einzigen Grossanlass ausüben – und das im Zürcher Hallenstadion vor 11000 Zuschauern! 

Und der Auftritt von Chelsea, die durch ihren Auftritt bei Deutschlands «The Voice – Kids» bekannt wurde, ging unter die Haut! 

«Simply the Best»

Sie sang Tina Turners Klassiker «Simply the Best» nach und stand der Wahlschweizerin in nichts nach. Auch Roger Federer unterbrach kurzzeitig seine Vorbereitungen aufs bevorstehende Spiel, setzte sich auf die Bank und genoss den Auftritt der kleinen Fricktalerin in vollen Zügen. 

«Wow, Chelsea, das war grossartig!», lobte SRF-Moderator Jann Billeter. «Wo hast du denn so gut singen gelernt?» 

«Also – gelernt habe ich es nie», antwortete Chelsea sichtlich nervös. «Ich habe schon als Kleinkind die Songs, die ich im Radio gehört habe, nachgesungen und nachgesummt. Ich nehme gar keinen Gesangsunterricht, ich mache das alles von mir aus.» 

Aargauer Meisterin

Genauso gut wie das Singen beherrscht Chelsea das Tennisspielen. So ist sie bereits mit 10 Jahren R5 klassiert und gewann die Aargauer Meisterschaft der unter 10-jährigen Mädchen. Damit gehört sie zu den besten Nachwuchs-Spielerinnen der Schweiz. 

Und wie es das Drehbuch wollte, durfte Chelsea mit ihrem grossen Idol Roger Federer ein paar Bälle hin und her spielen. «Das ware das tollste und grösste Weihnachtsgeschenk», sagte sie schon vorgängig. 

Jetzt auf

«Immer, wenn ich ihm beim Tennisspielen zuschaue, merke ich, dass er mit Herz und Seele spielt und ich sehe, dass es ihm wirklich Spass macht.» 

Kaum hatte sich die Fricktalerin umgezogen und einen Ball geschlagen, überzeugte sie die 11000 Fedrinka-Fans auf den Rängen auch beim Tennisspielen. 

Als Höhepunkt ihres sportlichen Auftrittes überlobte sie zur Überraschung aller den grossen Tennisstar. «Schon mal kein guter Start für mich», witzelte Federer, der genauso wie Wawrinka beim Einspielen mit einem Mikrofon ausgerüstet war. (az)

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