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Masters-1000-Turnier in Schanghai, Viertelfinals

Tsitsipas (6) – Djokovic (1) 3:6 7:6 6:3

Zverev (5) – Federer (2) 6:3 6:7 6:3

Medwedew (3) – Fognini (10) 6:3 7:6

Thiem (4) – Berrettini (11) 14.30 Uhr

Roger Federer of Switzerland hits a return shot against Albert Ramos-Vinolas of Spain during their men's singles match at the Shanghai Masters tennis tournament at Qizhong Forest Sports City Tennis Center in Shanghai, China, Tuesday, Oct. 8, 2019. (AP Photo/Andy Wong)
Roger Federer

Federer hatte vor allem mit Zverevs Aufschlag grosse Mühe. Bild: AP

Drama pur! Federer scheitert nach abgewehrten Matchbällen und Schiri-Krach an Zverev



Roger Federer scheitert am Masters-1000-Turnier in Schanghai nach einem ereignisreichen Viertelfinal an Alexander Zverev. Der als Nummer 2 gesetzte Basler unterliegt dem Deutschen in drei Sätzen.

Beim 3:6, 7:6 (9:7), 3:6 lieferten sich die Weltnummern 3 und 6 eine packende Partie. Im zweiten Satz wehrte Federer fünf Matchbälle ab (davon beim Stand von 5:6 drei in Folge), ehe er den Durchgang mit dem ersten Satzball im Tiebreak noch für sich entscheiden konnte.

Der Matchball:

Wie bereits am Vortag gegen David Goffin, als er im ersten Durchgang fünf Satzbälle abgewehrt hatte, vermochte sich der Schweizer aus einer heiklen Phase zu befreien. Anders als gegen den Belgier musste er gegen Zverev aber als Verlierer vom Platz. Denn der überzeugende Sieger von Genf, der an diesem Tag der bessere Spieler als Federer war, reagierte auf den Rückschlag im zweiten Satz eindrücklich.

Der schönste der 5 abgewehrten Matchbälle:

Im entscheidenden dritten Umgang nahm Zverev dem Schweizer bei erster Gelegenheit den Aufschlag (zum 2:0) ab. Dieses Handicap vermochte Federer nicht mehr wettzumachen. Nach 126 Minuten beendete der Deutsche die Partie mit dem sechsten Matchball.

Auch wenn er phasenweise als Entfesselungskünstler glänzte, erreichte Federer nicht sein höchstes Niveau. Der 38-Jährige machte zu viele Fehler und fand gegen den Aufschlag von Zverev mit wenigen Ausnahmen keine Antwort. Zudem ärgerte sich der ansonsten besonnene Federer ab dem Schiedsrichter, der ihm beim Stand von 0:3 im dritten Satz einen Strafpunkt aufbrummte, weil er angeblich den Ball absichtlich ins Publikum geschlagen haben soll.

Der Punktabzug für Federer:

Dieses Ballwegschlagen war der Grund:

Nachdem der Vorjahressieger Novak Djokovic zuvor gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas ausgeschieden war, schien der Weg für Federer auf dem Weg zum dritten Turniersieg in Schanghai nach 2014 und 2017 frei. Doch Zverev, der nun auf den Italiener Matteo Berrettini oder den Österreicher Dominic Thiem trifft, legte sein Veto ein. Im Vorjahr war Federer in China im Halbfinal ausgeschieden.

Seit dem dramatisch verlorenen Final in Wimbledon gegen Djokovic kommt Federer nicht mehr so richtig auf Touren. In Cincinnati scheiterte der 20-fache Grand-Slam-Gewinner im Achtelfinal (an Andrej Rublew), am US Open im Viertelfinal (Grigor Dimitrow) und nun in China erneut in der Runde der letzten acht. Sein Ticket für die ATP Finals in London hat Federer aber anders als Zverev bereits auf sicher. (pre/sda)

Tennisspieler mit mindestens zwei Grand-Slam-Titeln (seit 1968)

Grand-Slam-Titel nach Alter

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dr. Unwichtig 11.10.2019 15:34
    Highlight Highlight Der Typ kriegt NIE MEHR eine Einladung zum Laver Cup!!!!
  • MarGo 11.10.2019 15:04
    Highlight Highlight An der künftigen Nr 1 darf man scheitern. In Basel dann wieder, Roger...
  • birdiee 11.10.2019 14:10
    Highlight Highlight Oh man fürs Tiebreak schnell den stream gestartet und wurde nicht enttäuscht, was für schläge!

    Hopp Fedi!!!
    • Alphagene 11.10.2019 14:23
      Highlight Highlight Wer ist Fedi?
  • Der müde Joe 11.10.2019 13:38
    Highlight Highlight Ich weiss, ich werde wahrscheinlich gleich zu Tode geblitzt - aber es wird auch langsam Zeit, dass die alte Garde abgelöst wird.
    Natürlich hoffe ich immer auf einen Sieg von Fedi, aber es täte dem Tennis (und meinen Nerven!😉) gut, wenn endlich mal die nächste Generation das Zepter übernimmt.
    • meliert 11.10.2019 18:09
      Highlight Highlight genau, die Ablöse kommt, Federer wegen dem Alter, Murray&Nadal wegen Körper und Djokovic wegen Motivation.
  • Peter R. 11.10.2019 13:10
    Highlight Highlight Diesmal wird es Endstation sein für Federer. Zverev ist heute zu stark für Federer.
    Zverev hat Chancen dieses Turnier zu gewinnen.

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