DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Daniil Medwedew macht im Halbfinal gegen Stefanos Tsitsipas fast alles richtig.
Daniil Medwedew macht im Halbfinal gegen Stefanos Tsitsipas fast alles richtig.Bild: keystone

Medwedew folgt Djokovic in den Final – Tsitsipas kommt zu spät in Fahrt

19.02.2021, 13:0119.02.2021, 15:39

Mit einer bärenstarken Leistung zieht Daniil Medwedew erstmals in den Final des Australian Open ein, wo er am Sonntag den Titelverteidiger Novak Djokovic herausfordern wird. Im Halbfinal gewann der 25-jährige Russe gegen den Nadal-Bezwinger Stefanos Tsitsipas klar 6:4, 6:2, 7:5.

In der Rod Laver Arena standen sich die Nummern 4 (Medwedew) und 6 (Tsitsipas) gegenüber, doch zum Leidwesen der vielen griechischen Fans in Melbourne war der Klassenunterschied auf dem Platz eklatant. Der Russe machte alles besser als sein Gegner und demonstrierte eindrücklich, warum er seit letztem Oktober in nunmehr 20 Spielen ohne Niederlage ist. Im Gegensatz zu Rafael Nadal im Viertelfinal liess Medwedew auch kein weiteres Comeback nach 0:2-Satzrückstand zu.

Hoffnung schöpfen durfte Tsitsipas nur einmal, Mitte des dritten Satzes, als er erst zwei Breakchancen zum mit Sicherheit vorentscheidenden 1:4 abwehrte und anschliessend selber dem drei Jahre älteren Russen den Aufschlag abnahm. Trotz lautstarker Unterstützung für seinen Gegner behielt Medwedew in der zur Hälfte gefüllten Arena aber die Nerven. Mit einem überragenden Rückhand-Passierball gelang ihm zum 6:5 ein weiteres Break, nach gut zwei Stunden hatte er den Sieg in der Tasche.

Mit Djokovic und Medwedew stehen die beiden richtigen, weil aktuell besten Spieler im Final. Während der Serbe in seinem neunten Australian-Open-Final den neunten Titel (und 18. bei allen Grand Slams) anstrebt, ist der «Bär» (deutsche Übersetzung von Medwed) der dritte Russe, der in Melbourne im Final steht. Seine Vorgänger, Jewgeni Kafelnikow und Marat Safin, gewannen einen der zwei Finals, die sie erreichten. Und Medwedew ist der jüngste Finalist seit Djokovic, der bei seinem dritten Titel in Down Under 2012 noch ein Jahr jünger war.

Finalerfahrung bei Grand-Slam-Turnieren, die ihm am Sonntag zugute kommen könnte, hat Medwedew aber durchaus. Beim US Open 2019 zeigte er gegen Nadal einen starken Auftritt, holte einen 0:2-Satzrückstand auf und unterlag am Ende einer hochklassigen Partie nur knapp im fünften Durchgang. (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die besten Bilder des Australian Open 2021

1 / 42
Die besten Bilder des Australian Open 2021
quelle: keystone / dean lewins
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Junge will wissen, von wo Roger den Spitznamen «The GOAT» hat

Video: watson

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

2 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2
Xhaka führt Arsenal zum Derby-Sieg – Liverpool patzt – Messi brilliert mit Freistoss
Napoli bleibt Leader der Serie A, in der Milan tief in der Nachspielzeit gewinnt. PSG siegt dank Toren der Superstars Messi und Mbappé. Und beim FC Barcelona ist Robert Lewandowski der Matchwinner.

Im Nordlondon-Derby bleiben die drei Punkte beim Heimteam. Im Emirates Stadium stand es zur Pause 1:1, kurz nach Wiederanpfiff brachte Gabriel Jesus Arsenal zum zweiten Mal in Führung.

Zur Story