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Belinda Bencic, of Switzerland, reacts after scoring a point against Bianca Andreescu, of Canada, during the semifinals of the U.S. Open tennis championships Thursday, Sept. 5, 2019, in New York. (AP Photo/Charles Krupa)

Ausgeschieden im Halbfinale: Belinda Bencic. Bild: AP

Nahe am Sieg – und trotzdem verloren: Belinda Bencic scheidet im Halbfinale aus



Belinda Bencics Lauf am US Open wird im Halbfinal gestoppt. Die 22-jährige Ostschweizerin verliert gegen die Weltnummer 15 Bianca Andreescu aus Kanada in 2:13 Stunden knapp 6:7 (3:7), 5:7.

Die Niederlage war unnötig, weil die als Nummer 12 gesetzte Schweizerin in beiden Sätzen nahe am Sieg war.

Bereits der Verlust des ersten Satzes war für Bencic äusserst ärgerlich. Sie hatte in drei verschiedenen Games – bei 2:1, 3:2 und 5:4 – insgesamt sechs Breakchancen, konnte aber keine nützen.

Fast immer schlug Andreescu dabei gut auf, so auch bei einem Satzball, den sie am Ende mit einem Vorhand-Winner gewann. Im Tiebreak geriet Bencic gleich 0:5 in Rückstand, nach bereits 1:07 Stunden verlor sie im Duell der beiden Debütantinnen in einem Grand-Slam-Halbfinal den ersten Satz.

Im zweiten Satz begann die Schweizerin wesentlich effizienter. Nach Breaks zum 1:0, 4:1 und 5:2 stand sie nahe am Satzausgleich. Gab es im ersten Durchgang noch keinen einzigen Aufschlagverlust, hatten nun beide Spielerinnen grosse Mühe, ihre Servicegames durchzubringen. Die Müdigkeit war deutlich spürbar.

Da sah es noch besser aus:

Zwischen Viertelfinals und Halbfinal hatte es keinen Tag Pause gegeben und der erste Satz hatte viel Kraft gekostet. Bencic brachte die 5:2-Führung aber nicht über die Runden. Bei 5:4 und 30:0 stand sie nur zwei Punkte vor dem Gewinn des zweiten Durchgangs.

Danach wendete sich das Blatt aber wieder. Die wesentlich effizientere Kanadierin gewann die letzten fünf Games und verdiente sich so ein Finalduell am Samstag mit Serena Williams, die ihren 24. Grand-Slam-Titel anvisiert.

Williams mit Wucht – und wenig Fehlern

Diese gewann 6:3, 6:1-Sieg gegen Jelina Switolina. Nachdem die ersten zwei Games bereits über eine Viertelstunde gedauert hatten, brauchte die bald 38-jährige Amerikanerin nicht einmal mehr eine Stunde zum überzeugenden Sieg gegen die Weltnummer 5 aus der Ukraine. Williams beeindruckte mit ihrer unglaublichen Wucht, beging aber auch nur neun unerzwungene Fehler.

Serena Williams, of the United States, returns a shot to Elina Svitolina, of Ukraine, during the semifinals of the U.S. Open tennis championships Thursday, Sept. 5, 2019, in New York. (AP Photo/Adam Hunger)

Williams holte ihren 101. Sieg am US Open. Bild: AP

Wie üblich stellte sie damit wieder eine Reihe von Rekorden auf. Mit dem 101. Sieg in Flushing Meadows schloss sie zur US-Open-Rekordhalterin Chris Evert auf. Und die 19 Jahre und 382 Tage, die bis am Samstag zwischen Serena Williams' erstem Grand-Slam-Final (Sieg am US Open 1999 gegen Martina Hingis) und dem neusten vergangen sein werden, sind ebenfalls eine Bestmarke.

Auch diesmal könnte die Gegnerin eine Schweizerin sein. Im zweiten Halbfinal trifft in dieser Nacht Belinda Bencic in ihrem ersten Grand-Slam-Halbfinal auf die Kanadierin Bianca Andreescu. Den wichtigsten Rekord wird Williams dann im Final jagen. Mit einem 24. Grand-Slam-Titel würde sie zur Margaret Court aufschliessen. (sda)

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12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Leo L. 06.09.2019 14:14
    Highlight Highlight Ich bin absolut kein Fan von Belinda und ihrem pubertären Verhalten, aber das unsägliche Kindergarten- Theater von Kirgyos findet hier anscheinend jeder geil, beware Gott wenn sich eine Frau mal etwas "Zickig" benimmt...
  • Therealmonti 06.09.2019 12:54
    Highlight Highlight Es ist leider so rausgekommen, wie ich in meinem auf Grund der Anzahl Blitze und Gegenkommentare von den watson Tennis-Experten unter den Lesern nicht eben goutierten Lesermeinung dargelegt habe, wo ich die fünf Gründe aufzählte, warum Belinda im Halbfinal scheiterte: Die junge Dame hatte gegen die noch jüngere Kanadierin ihre Nerven nicht im Griff, legte sich sogar mit dem Publikum an - und verlor prompt.
  • Howard271 06.09.2019 07:19
    Highlight Highlight Ein Wahnsinnsmatch von beiden - schade, hat es dieses mal nicht gereicht. Trotzdem grossartiges Turnier!
  • maljian 06.09.2019 07:16
    Highlight Highlight Irgendwie haben ihr leider die Nerven gefehlt.
    Hatte mich nach dem Aufstehen (Stand 5:2) noch gefreut, das ich mir einen 3. Satz anschauen könnte.

    Wird die Platzierung für Belinda reichen um an den WTA Finals dran teilzunehmen?
    • glass9876 06.09.2019 08:27
      Highlight Highlight https://live-tennis.eu/en/wta-race
    • maljian 06.09.2019 09:01
      Highlight Highlight Danke für den Link.
      Momentan sieht's ja gut aus.
  • Natürlich 06.09.2019 07:10
    Highlight Highlight Ich verstehe das einfach nicht.
    Beim Männertennis wäre eine 5:2 Führung in 99% der Fälle der sichere Sieg.

    Warum gibt es bei den Frauen so viele Breaks bzw haben Frauen Mühe ihren Aufschlag durchzubringen?
    • 00892-B 06.09.2019 08:10
      Highlight Highlight Nur so nebenbei, Nadal hat gegen Schwartzman in den ersten zwei Sätzen jeweils ein Doppelbreak hergegeben.
    • Dubliner 06.09.2019 08:19
      Highlight Highlight Ist doch nichts als logisch. Der Service ist bei den (meisten) Frauen nicht dieselbe starke Waffe wie bei den Männern. Es kommt also nach Service viel öfters zu einem Ballwechsel und in diesem spielt dann ja keine Rolle mehr, wer aufgeschlagen hat.
    • Howard271 06.09.2019 08:25
      Highlight Highlight Es war ein Break... das kann auch bei den Männern wieder verschwinden. Allgemein gibt es aber bei den Frauen mehr Breaks, da ihr Aufschlag meist weniger hart und somit einfacher zu retournieren ist als bei den Männern. Das heisst, Aufschlägerin zu sein ist relativ gesehen kein so grosser Vorteil wie bei den Männern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Mia_san_mia 06.09.2019 06:48
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