Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Roger Federer bei seiner Stippvisite vor dem «Match in Africa» in Namibia. bild: twitter

Federer spielt erstmals in Afrika: «Meine Eltern sind sehr glücklich und stolz»



Nach dreimal in Zürich und zweimal in den USA findet erstmals ein «Match for Africa» in Afrika statt. Am Freitag tritt Roger Federer mit Rafael Nadal zugunsten seiner Stiftung im Fussballstadion in Kapstadt an.

Während im letzten Spätherbst nicht alle Roger Federers Exhibition-Tour durch Südamerika verstanden haben, gibt es keine Zweifel, dass der Auftritt in der Heimat seiner Mutter Lynette weit mehr als eine Show ist. Es ist für Federer eine echte Herzensangelegenheit.

«Ich weiss nicht, warum es so lange gedauert hat», erklärte Federer im Vorfeld die Tatsache, dass er erst jetzt, mit 38 Jahren und nach dem Gewinn von 20 Grand-Slam-Titeln, erstmals in Südafrika Tennis spielen wird. «Ich hätte nicht damit leben können, wenn wir es nicht möglich gemacht hätten.»

abspielen

TV-Bericht über den ersten «Match in Africa». Video: YouTube/SABC Digital News

Südafrika hat einen speziellen Platz in Federers Herz. Seine Mutter ist in der «Regenbogen-Nation» geboren, seine Eltern lernten sich dort kennen, die Familie machte früher dort Ferien und Federer war für seine Stiftung, mit der er Kinder unterstützt, schon oft dort. «Ich weiss, dass meine Eltern sehr glücklich und sehr stolz sind.»

Zuschauerrekord mit 50'000 Fans?

Federer rechnet mit einem «sehr, sehr speziellen Anlass». Dazu gehört, dass mit Rafael Nadal – wie beim ersten «Match for Africa» im Dezember 2010 im Zürcher Hallenstadion – der grösste Rivale seiner Karriere mit von der Partie ist. «Dass er bereit ist, hier dabei zu sein, begeistert mich, um es vorsichtig auszudrücken», zeigt sich der Schweizer dankbar für den Support durch den Spanier.

Vor dem Einzel der beiden steht auch noch ein Doppel mit Microsoft-Gründer Bill Gates und dem südafrikanischen Komiker und TV-Moderator Trevor Noah im Programm. Die Organisatoren hoffen auf über 50'000 Zuschauer, was Rekord bei einem Tennisspiel bedeuten würde.

Ob Federer nach seinen Adduktoren-Problemen in Melbourne wieder zu hundert Prozent fit ist, dürfte für die Exhibition, die mit letztem Einsatz gespielt wird, nicht von grosser Bedeutung sein. Nach dem Australian Open hatte der Basler eine kurze Pause, ehe er diese Woche vor dem «Match in Africa» erstmals Namibia besuchte.

Seine Stiftung engagiert sich im südwestafrikanischen Staat für die Vorschulbildung, damit Kinder unter bestmöglichen Voraussetzungen die Schulzeit in Angriff nehmen können. Federer traf auch den namibischen Staatspräsidenten Hage Geingob. Danach reiste er ins Nachbarland Südafrika weiter.

Nach dem «Match in Africa» geht es für Federer dann ziemlich intensiv weiter. In den nächsten zwei Monaten hat er zwei Turniersiege (Dubai, Miami) und einen Final (Indian Wells) zu verteidigen. (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Die vielen Gesichter des «Maestros»

So viel verdient Roger Federer mit Werbeverträgen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Swiss-Indoors-Direktor Brennwald: «Durchführung wäre unvorstellbar und unverantwortlich»

Das Tennisturnier Swiss Indoors Basel vom 24. Oktober bis 1. November unter Einhaltung spezieller Hygienemassnahmen durchzuführen, kommt für Turnierdirektor Roger Brennwald kaum in Frage. Er rechnet mit einer Absage. Die Swiss Indoors würden damit zum Versicherungsfall.

Während dreier Jahre wurde investiert, gebaut, improvisiert. Über 100 Millionen Franken kostete die Modernisierung der Basler St.Jakobs-­Halle, nun erstrahlt sie in neuem Glanz. Sie sollte ab dem 24. Oktober Schauplatz des 50-Jahr-Jubiläums der Swiss Indoors Basel werden.

Das Tennisturnier operiert mit einem Budget von gegen 20 Millionen Franken und ist damit die grösste jährlich stattfindende Sportveranstaltung der Schweiz. Seit Anfang April läuft zwar der Vorverkauf, die Tickets würden …

Artikel lesen
Link zum Artikel