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Novak Djokovic, of Serbia, receives treatment from a trainer during his match against Juan Ignacio Londero, of Argentina, during the second round of the U.S. Open tennis tournament in New York, Wednesday, Aug. 28, 2019. (AP Photo/Charles Krupa)
Novak Djokovic

Was ist mit seiner linken Schulter? Novak Djokovic scheint nicht 100-prozentig fit zu sein. Bild: AP

Djokovic gewinnt gegen Londero – doch es bleibt ein Fragezeichen



Novak Djokovic erreicht mit einem 6:4, 7:6, 6:1-Sieg gegen den Argentinier Juan Ignacio Londero (ATP 56) die 3. Runde des US Open. Er muss sich aber mehrere Male an der Schulter pflegen lassen.

Der Titelverteidiger und Weltranglistenerste liess lange auf sich warten. Immer wieder verschob sich seine Pressekonferenz nach dem 6:4, 7:6, 6:1-Sieg gegen den Argentinier Juan Ignacio Londero (ATP 56) weiter nach hinten. Der Grund war klar: Die linke Schulter des Serben brauchte intensive Pflege.

Wawrinkas Spiel auf heute verschoben

In New York regnete es gestern immer wieder. Die Zweitrunden-Partie von Stan Wawrinka gegen Jérémy Chardy am US Open wurde deshalb auf heute verschoben. Auch das Spiel zwischen Lucas Pouille und Dan Evans, in dem Roger Federers Drittrunden-Gegner ermittelt wird, findet erst heute Donnerstag statt.

Bereits am Nachmittag beim Aufwärmen hatte sich der Djoker behandeln lassen müssen, und auch in der Night Session musste der Physiotherapeut mehrere Male auf den Platz kommen. Allzu viel wollte der Serbe danach nicht verraten.

«Es ist ein Problem, das ich seit einiger Zeit mir herumtrage», sagte er im Platzinterview. «Es hat mich beim Aufschlag und der Rückhand schon irritiert. Ich hatte es auch schon in der Vergangenheit, kann aber damit umgehen.»

Immerhin erhält Djokovic nun wie Roger Federer einen Tag Pause – im Gegensatz zu deren nächsten Gegnern. In der 3. Runde trifft Djokovic auf seinen als Nummer 27 gesetzten Landsmann Dusan Lajovic oder den Amerikaner Denis Kudla (ATP 111), die wegen des Regens am Mittwoch nicht spielen konnten.

Williams gewinnt Generationenduell

Zu diesen Glücklichen gehörte auch Serena Williams, die in der 2. Runde vom amerikanischen Teenager Caty McNally (WTA 121) wesentlich mehr gefordert wurde als zum Auftakt von Maria Scharapowa.

Die Bezwingerin von Timea Bacsinszky spielte eineinhalb Sätze lang auf Augenhöhe mit der 23-fachen Grand-Slam-Siegerin. Dann steigerte sich Williams deutlich und setzte sich schliesslich 5:7, 6:3, 6:1 durch. Als Serena Williams vor 20 Jahren am US Open ihren ersten Grand-Slam-Titel gewann, war McNally noch nicht mal geboren. (ohe/sda)

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • länzu 29.08.2019 12:16
    Highlight Highlight Es ist immer das Gleiche bei Djokovic und auch bei Nadal: lange Pflegepausen in Anspruch nehmen und damit den Gegner zermürben, um dann im nächsten Spiel umso fitter aufzutreten. Kann deren Verletzungspausen nicht mehr ernst nehmen.
    • MarGo 30.08.2019 09:34
      Highlight Highlight Wer im Profisport oben mitschwimmen will, muss 100% fit sein. Ein leichtes Zucken in der Schulter kann dein Ballgefühl so irritieren, dass dein Spiel sich dadurch zum negativen verändert, nur schon, weil du mit dem Kopf automatisch bei der zuckenden Schulter bist... ich versteh das gut, und das sind Profis, die lassen sich nicht so schnell durch Päuschen zermürben...

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