DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Drei Redaktoren – Drei Vorschläge

Zwei Wochen Sport total auf allen Sendern – wann lohnt es sich wirklich, die Glotze einzuschalten?

Endlich läuft nichts anderes im Fernsehen als Sport, Sport und nochmals Sport. Sie sind Fast-alles-ausser-Eiskunstlauf-Gucker? Adrenalinjunkie? Eine Frau? Hier ist IHR Olympia-TV-Guide.
06.02.2014, 14:0506.02.2014, 14:20

Der geläuterte TV-Junkie: Patrick Toggweiler, Redaktor Unterhaltung

Die Olympischen Spiele im TV sind eine Qual. 50 Kilometer Langlauf? Biathlon? Bob? Stundenlang in den (künstlichen) Schnee starren, nur um nichts zu verpassen? Nicht mit mir.

Schenken Sie sich die wertvollen Stunden. Sollte in Sotschi etwas derartiges passieren…

… oder sollte ein Australier die überraschendste Goldmedaille der Geschichte gewinnen…

… dann werden Sie es mit Bestimmtheit innert Sekunden erfahren. Es gibt Horden von Sportjournalisten, deren Job darin besteht, Ihnen genau solche Storys schneller auszuliefern als die Konkurrenz. Profitieren Sie davon – und gewinnen Sie Zeit.

Die Tipps der Frau: Viktoria Weber, Redaktorin Panorama und Community

Beginnen wir mit meiner Lieblingsdisziplin: Biathlon! Da werde ich sicher kein Rennen verpassen. Dass das so ist, liegt wahrscheinlich weniger daran, dass ich eine Frau – sondern eher daran, dass ich Deutsche bin. Fast genauso gerne schaue ich alle Sportarten, bei denen die Athleten den Berg runter rasen. Sprich: Langlauf (ohne Gewehr auf dem Rücken) hat bei mir keine Chance.

Dafür aber alles andere auf einem (oder zwei) Brettern: Von Slalom bis Cross – bei den Ski- und Snowboard-Disziplinen bin ich voll dabei. Ebenfalls bergab gehts im Eiskanal: Bobfahren, Skeleton und Rodeln interessieren mich leider trotzdem nicht die Bohne. Genauso wenig wie Skispringen – und das war auch schon so, als Martin Schmitt und Sven Hannawald noch ganz vorn mit dabei waren.

Zum Abschluss noch die Frage nach dem Klischee: Schauen alle Frauen Eiskunstlauf? Ich für meinen Teil werde sicher das eine oder andere Mal beim Durchzappen drauf hängen bleiben – gezielt einschalten aber nicht. Auch auf dem Eis bevorzuge ich die schnelle – und weniger elegante – Variante des Eisschnelllaufs.

Wenn Andrea Henkel läuft und schiesst, ist Viktoria Weber am Fernseher live mit dabei.
Wenn Andrea Henkel läuft und schiesst, ist Viktoria Weber am Fernseher live mit dabei.
Bild: AP

Der Fast-alles-Gucker: Ralf Meile, Sportredaktor

Olympische Spiele sind für mich das Grösste. Stellt mir einen Fernseher hin und ich schaue alles, einfach alles. Am liebsten parallel auf verschiedenen Sendern, weil man die deutschen Athleten mit ZDF-Kommentar erleben will und österreichische Erfolge (und vor allem Misserfolge) nirgends schöner anzuhören sind als auf dem ORF.

Und wenn wirklich gar nichts anderes läuft, dann finde ich bestimmt auf Kanal 357 den Holländer, wo der Reporter gerade mit 120 Dezibel aus der Eisschnelllaufhalle schreit.

Das dürfen Sie auf keinen Fall verpassen:
Alle Biathlon-Rennen, der spannendste aller Fernseh-Sportarten. Aber am Besten schalten Sie den Fernseher gar nicht aus, solange das olympische Feuer lodert.

Je weiter oben rechts ein Punkt ist, desto fernsehtauglicher ist die Sportart und desto besser sind die Schweizer Chancen.
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Unvergessen

Black Power: Zwei Fäuste und die berühmteste Siegerehrung der Olympischen Spiele

16. Oktober 1968: Die Siegerehrung über 200 m bei den Olympischen Spielen in Mexiko wird mit Spannung erwartet. Was werden Tommie Smith und John Carlos machen? Als sie einlaufen ist definitiv klar: Hier wird etwas Spezielles geschehen.

Als 200-m-Sieger Tommie Smith (USA), Landsmann John Carlos (Bronze) und der Australier Peter Norman (Silber) zur Siegerehrung das Olympiastadion von Mexiko City betreten ist allen klar: Das wird keine gewöhnliche Siegerehrung.

Smith und Carlos tragen je einen schwarzen Handschuh und laufen mit den Schuhen in der Hand ein. Smith trägt einen schwarzen Schal, Carlos lässt die Jacke weit offen, was ein herber Verstoss gegen die olympischen Regeln ist. Und alle drei – auch der weisse Norman – …

Artikel lesen
Link zum Artikel