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Mit dieser Einlage wollte sich Keith Wilson ins Cheerleading-Team der Miami Heats tanzen. Bild: twitter.com/rightthisminute

Dieser Mann rockt das Cheerleader-Casting der Miami Heat – was für Idioten, dass sie ihn nicht aufnehmen! 

Dieser Hüftschwung! Diese Gelenkigkeit! Dieser Ausdruck! Keith Wilson wollte Cheerleader der NBA-Mannschaft Miami Heat werden. Daraus wurde zwar nichts. Gefeiert wird er trotzdem.



Ein Artikel von

Spiegel Online

2012 scheiterte Keith Wilson zum ersten Mal. Schon damals hatte er versucht, Cheerleader des US-Basketball-Teams Miami Heat zu werden. Das Problem: Die Gruppe besteht ausschliesslich aus jungen, attraktiven Frauen. Wilson wurde also abgelehnt – und wollte es jetzt nochmals wissen. Der 28-Jährige nahm als einziger Mann an dem Auswahlverfahren teil. Und ein Video seines Auftritts wird nun im Internet tausendfach geteilt.

In kurzen, türkisfarbenen Shorts und im weissen Tanktop steht Wilson auf dem Basketballfeld. Und geht ab: Er schwingt die Hüften, gestikuliert dramatisch, reisst sein Bein in die Höhe – und stiehlt seinen Mittänzerinnen die Show.

Er tanze schon, seit er ein Kind sei, sagte Wilson «Buzzfeed». Als er beim Bewerbungsverfahren in der Rubrik Improvisation den Song «Run the World (Girls)» von Beyoncé gehört habe, sei er sich sicher gewesen, dass er rocken würde. «Es war sehr einfach für mich, dem Beat zu folgen und den Bewegungen.» Als er sein rechtes Bein so hoch streckte, dass seine Wade fast seine Stirn berührte, hätten die Frauen im Hintergrund gejohlt. «Viele von ihnen hatten keine Ahnung, dass ich das kann.»

Auch der US-Sportsender ESPN berichtete voller Begeisterung über die Tanzeinlage und erklärte Wilson zum Sieger in der Kategorie «Dance Moves».

Die Miami-Heat-Tänzerinnen gehören zu den populärsten der NBA. Schon Anfang August startetet ihr Bewerbungsverfahren, das Finale fand vor drei Tagen statt. Doch so weit kam Wilson nicht, er flog in der dritten Runde raus. Grund sei wohl sein Geschlecht gewesen, sagte er. Die Heat seien noch nicht bereit für einen männlichen Cheerleader. «Aber in nächster Zeit werden sie sich wohl mit der Idee anfreunden.»

Auch wenn er davon wohl nicht mehr profitieren wird, sieht er in der Aktion einen Erfolg. Er habe mit seinen Moves junge männliche Tänzer inspirieren wollen, sagte Wilson. «Go for it! Selbst wenn ihr rausfliegt, denkt daran: Ein einziges ‹Ja› macht den ganzen Unterschied.»

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