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Drama beim härtesten Hunderennen der Welt: Schneemobil fährt in Schlitten



Ein toter und mindestens drei verletzte Schlittenhunde: Am Iditarod-Hundeschlittenrennen in Alaska ist ein Schneemobil-Lenker am Samstag in zwei Gespanne gefahren.

Laut der Nachrichtenagentur AP wurden die Schlitten der Musher Aliy Zirkle und Jeff King ausserhalb der Ortschaft Nulato nacheinander wiederholt mit einem Schneemobil bedrängt. Ein 26-jähriger Verdächtiger wurde festgenommen.

Der Mann sagte laut lokalen Medien, er sei nicht absichtlich in die Schlitten gefahren, sondern habe vielmehr ein Blackout erlitten, als er auf dem Heimweg war, nachdem er in einem anderen Dorf einen Umtrunk hatte.

Google Maps Nulato Iditarod Hunderennen Alaska

Nahe Nulato im äussersten Zipfel Alaskas kam es zur Attacke.
bild: googlemaps

Zirkle, die zum Zeitpunkt des Vorfalls auf dem dritten Zwischenrang lag, hatte nach den Einschüchterungsversuchen einen verletzten Hund zu beklagen. Schlimmer traf es King, der vierfache Iditarod-Gewinner. Drei seiner Hunde wurden vom Schneemobil angefahren. Ein dreijähriger Rüde starb, zwei weitere Hunde erlitten Verletzungen, die nicht lebensgefährlich sind. Der Musher wurde medizinischen untersucht.

«Serum Run»

Beim Iditarod-Rennen müssen die Musher ihre Hundeschlitten über mehr als 1500 Kilometer durch Alaska steuern. Der Rekord liegt bei acht Tagen und 13 Stunden.

Das Rennen erinnert an den «Serum Run» von 1925. Damals hatten 20 Hundeschlitten in einer Staffel Serum in die abgelegene Stadt Nome gebracht, um die Kinder der Ureinwohner vor einer Diphterie-Epidemie zu retten. Die Strecke folgte zum Teil dem «Iditarod Pfad». (kad/ap/dpa)

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