Sport
UserInput

«Fussball macht frei» – Fans des FC St.Gallen hissen in Luzern Spruchband mit Nazi-Anlehnung

«Fussball macht frei» – Fans des FC St.Gallen hissen in Luzern Spruchband mit Nazi-Anlehnung

30.04.2015, 22:2701.05.2015, 13:34

Nachdem Luzerner Fussballfans im Februar einen als Juden und FCSG-Fan verkleideten Mann durch die Gassen St.Gallens trieben, haben heute St.Galler Fans mit einem umstrittenen Spruchband für Aufsehen gesorgt. «Fussball macht frei» stand auf dem Band, das in der Auswärtskurve der SwissporArena von St.Galler Fans gehisst worden sein soll. 

Der Spruch ist eine Abwandlung der Torinschrift «Arbeit macht frei» über mehreren Nazi-Konzentrationslagern wie Auschwitz oder Dachau. In den rund 1000 Konzentrationslagern fielen während des Zweiten Weltkrieges mehrere Millionen Menschen dem Nazi-Terror zum Opfer. (wst)

Die Torinschrift beim KZ Auschwitz.
Die Torinschrift beim KZ Auschwitz.Bild: PAWEL ULATOWSKI/REUTERS
Gesellschaft & Politik
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
33 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
avatar
Qui-Gon
30.04.2015 23:36registriert April 2015
und ich dachte, aus St. Galler Sicht sei Spiel der Tiefpunkt. Vollbridene sind er!
00
Melden
Zum Kommentar
33
GC-«Schuelreisli» verfälscht Barrage und Aufstiegskampf in der 1. Liga
Die Grasshoppers wollen in der Barrage gegen den FC Aarau mit aller Macht den Ligaerhalt schaffen. Und greifen dafür zu fragwürdigen Mitteln, die sogar den Aufstiegskampf in der 1. Liga verfälschen.
Die Geschichte beginnt damit, dass Rekordmeister GC am ursprünglich geplanten Termin (23. Mai) weder im eigenen noch in einem fremden Stadion sein Barrage-Heimspiel austragen kann. Das Letzigrund ist an diesem Tag besetzt wegen den Aufbauarbeiten für ein Metallica-Konzert. Andernorts haben die Sicherheitsbehörden den Hoppers das Asyl verweigert, weil ihre Fans in den vergangenen Wochen mehrmals schlimme Ausschreitungen begangen haben.
Zur Story