Sport
Velo

Holländer Weening gewinnt in Amden – Landsmann Kelderman übernimmt Leadertrikot

Holländer Weening gewinnt in Amden – Landsmann Kelderman übernimmt Leadertrikot

16.06.2016, 17:2116.06.2016, 17:59

Die 6. Etappe der 80. Tour de Suisse gewinnt Pieter Weening solo mit 2:28 Minuten Vorsprung auf den Argentinier Ariel Richeze. Der 35-jährige Niederländer, der in seiner Karriere schon drei Giro- und eine Tour-de-France-Etappe gewonnen hat, war im Dauerregen auf den 162 km von Weesen nach Amden nach 18 Kilometern mit 14 weiteren Fahrern ausgerissen.

Nach dieser 6. Etappe gab es zum 5. Mal einen Leaderwechsel. Der Franzose Pierre Latour musste das gelbe Trikot an den zuvor zeitgleichen Niederländer Wilco Kelderman abgeben. Kelderman kam mit über viereinhalb Minuten Rückstand ins Ziel. Keldermann führt nun mit 16 Sekunden Vorsprung auf den Franzosen Warren Barguil und 19 Sekunden auf den Amerikaner Andrew Talansky.

Pierre-Roger Latour: Küsschen für den Leader kriegt heute schon wieder ein anderer.
Pierre-Roger Latour: Küsschen für den Leader kriegt heute schon wieder ein anderer.Bild: EPA/KEYSTONE

Mit der 7. Etappe am Freitag von Arbon am Bodensee ins österreichische Sölden steht die Königsetappe der 80. Tour de Suisse an. Mit 224,3 km handelt es sich zugleich auch um das längste Teilstück dieser Rundfahrt. Das Ziel beim Rettenbachgletscher – nach 2015 auch heuer das Dach der Tour – befindet sich auf 2669 Meter über Meer, dort wo normalerweise im Herbst die Skirennfahrer ihre Weltcup-Saison beginnen. Insgesamt müssen die Radprofis am Freitag fast 4300 Höhenmeter bewältigen. (fox/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
«Fall Wallmark» – die Schiris sollten endlich schlaue «Betrüger» werden
Die TV-Kameras haben Gottéron-Zauberkünstler Lucas Wallmark im dritten Finalspiel des Stockschlages gegen Filip Zadina überführt. Aber die Schiedsrichter haben die Hockey-Straftat übersehen. Sie sind selbst schuld. Ein konstruktiver Vorschlag und keine Polemik.
Die Regeln sind klar und unmissverständlich: Die Schiedsrichter dürfen nur ahnden, was sie gesehen haben. Sie können zwar in besonderen Fällen Video-Bilder konsultieren. Aber wenn sie nichts gesehen haben, können sie ja auch nicht Video-Bilder zu Hilfe nehmen. Sie brauchen dafür einen konkreten Grund – ein Fehlverhalten eines Spielers – und sie müssen für die offiziell erlaubte Video-Konsultation wissen, um wen es sich handelt.
Zur Story