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Tour de France: Fabio Jakobsen gewinnt die 2. Etappe, Van Aert in Gelb

epa10047953 Danish Royal Yacht 'Dannebrog' sails near the Great Belt Bridge during the second stage of the Tour de France 2022 cycling race, over 202.5km between Roskilde and Nyborg, Denmark ...
Das Feld überquert die Grosser-Belt-Brücke, die dänische Königsyacht fährt untendurch. Bild: keystone

Jakobsen, der Niederländer mit dänischem Namen, siegt in Dänemark – Van Aert neu in Gelb

Fabio Jakobsen sichert sich im Sprint den Sieg auf der 2. Etappe der Tour de France. Neuer Träger des Maillot jaune ist Wout van Aert.
02.07.2022, 17:2802.07.2022, 20:14
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Der 25-jährige Niederländer Jakobsen triumphierte in Nyborg mit einer halben Radlänge Vorsprung vor dem Belgier Van Aert. Dritter wurde der Däne Mads Pedersen. Für Tour-Debütant Jakobsen vom Team Quick-Step, der über die grösste Endgeschwindigkeit verfügte, ist es der erste Tagessieg bei der Frankreich-Rundfahrt.

Dank den sechs Sekunden Bonifikation für Rang 2 schnappte sich Van Aert das Maillot jaune. Der Belgier vom Team Jumbo-Visma führt nun mit einer Sekunde Vorsprung vor seinem Landsmann Yves Lampaert. Der 31-Jährige, der in Nyborg für seinen Teamkollegen Jakobsen den Sprint anfuhr, hatte tags zuvor überraschend das Auftaktzeitfahren in Kopenhagen gewonnen.

500 Franken Busse für Stefan Küng
Stefan Küng wurde nach der 2. Etappe der Tour de France aufgrund einer Geste gegenüber Ruben Guerreiro mit einer Busse von 500 Schweizer Franken belegt. Auf TV-Bildern war ersichtlich, dass der Thurgauer rund 40 km vor dem Ziel in Nyborg den Helm des Portugiesen berührte, ohne aber darüber hinauszugehen. Zusätzlich wurde Küng von der Jury mit einem Abzug von 20 Punkten in der UCI-Wertung bestraft. (sda/afp)

Der grösste Teil der gut 200 km von Roskilde nach Nyborg verlief ruhig. Als letzter Fahrer der zunächst vierköpfigen Ausreissergruppe sah sich der Norweger Sven Erik Byström 31 km vor dem Ziel eingeholt. Auch auf den letzten 20 km, von welchen deren 18 km über die Grosser-Belt-Brücke führten, begann sich der Kampf um den Etappensieg zunächst noch nicht zu intensivieren. Auf der Brücke war nicht genügend (Seiten-)Wind vorhanden, um innerhalb des Feldes eine Zäsur herbeizuführen.

Dafür sorgte ein Sturz, in welchen auch Lampaert verwickelt wurde, kurzfristig für Unruhe. Doch der Leader fand nach einigen Kilometern wieder Anschluss ans Feld. Auf dem drittletzten Kilometer gab es gleich nochmals einen Sturz, der dazu führte, dass der Grossteil des Feldes aufgehalten wurde. Doch alle betroffenen Fahrer – so auch Tour-Titelverteidiger Tadej Pogacar – wurden mit der Zeit des Siegers gewertet.

Ein Sprint wird auch für das dritte und letzte Teilstück in Dänemark erwartet. Auf den weitgehend flachen 182 km von Vejle nach Sönderborg werden die Teams der Sprinter dafür sorgen, dass eine allfällige Ausreissergruppe nicht durchkommen wird. Am Montag steht danach der erste Ruhetag der 109. Tour de France und der Transfer nach Frankreich an. (abu/sda)

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