Sport
Velo

Rad: 6 Profis von Giant-Alpecin prallen mit Auto zusammen

Horror-Crash: John Degenkolb und fünf weitere Radprofis nach Zusammenprall mit Auto im Spital

23.01.2016, 20:3723.01.2016, 22:39

Sechs Fahrer des deutschen Profi-Radsportteams Giant-Alpecin sind bei einem Trainingsunfall bei Benigembla (Spanien) verletzt und ins Spital gebracht worden.

Unter den Verunfallten ist auch der Star der Mannschaft, John Degenkolb. Der Deutsche meldete sich am Abend auf Facebook. Es gehe ihm den Umständen entsprechend gut. «Vorhin wurden unter Vollnarkose die Wunden an Oberschenkel, Unterarm und Lippe genäht.» Er sei nun unterwegs nach Valencia, wo in einem grösseren Spital sein linker Zeigefinger wiederhergestellt werden soll. «Er hing nur noch am letzten Zipfel an meiner Hand.»

Zum Unfall kam es offenbar, weil eine britische Autofahrerin auf die falsche Strassenseite geraten war. «An viel kann ich mich nicht erinnern», schreibt Degenkolb.

Nebst dem Sieger von Paris-Roubaix waren Warren Barguil, Chad Haga, Fredrik Ludvigsson, Ramon Sinkeldam und Max Walscheid in den Unfall verwickelt. Giant-Alpecin erklärte in einer Mitteilung, alle Betroffenen seien in stabilem Zustand. «Jeder im Team ist geschockt, aber wir wissen auch, dass wir viel Glück hatten», wird der Teamarzt zitiert. (ram/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Themen
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Urs Lehmann erklärt seine Ski-Zukunft: «Das Ziel sind 45 bis 50 Rennen pro Jahr»
Urs Lehmann ist seit rund 100 Tagen CEO des Weltverbands FIS und voller Tatendrang. Im Interview erzählt der langjährige Swiss-Ski-Präsident, welche Pläne und Visionen er bei der FIS verfolgt.
Nach dem einst fast chronisch erfolglosen Schweizer Skiverband will Lehmann auch die in veralteten Strukturen verharrende FIS «so schnell wie möglich» auf Vordermann bringen. Der Verband müsse «den Fahrersitz einnehmen», sagt der 56-jährige Aargauer, der eng mit Johan Eliasch zusammen spannt. Dem schwedisch-britischen Milliardär war er 2021 im Kampf um das FIS-Präsidium deutlich unterlegen.
Zur Story