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Wegen Klimawandel: IOC denkt über Winterspiele im Rotationssystem nach

A forerunner tests the alpine skiing downhill course at the 2022 Winter Olympics, Wednesday, Feb. 2, 2022, in the Yanqing district of Beijing. (AP Photo/Robert F. Bukaty)
Die vergangenen Olympischen Winterspiele fanden in China statt – natürlichen Schnee gab es dort fast nicht. Bild: keystone

Wegen Klimawandel: IOC denkt über Winterspiele im Rotationssystem nach

31.01.2023, 07:1231.01.2023, 07:12

Wegen der Klimakrise könnten Olympische Winterspiele künftig öfter an denselben Orten stattfinden.

Man denke derzeit über ein Rotationssystem nach, sagte Thomas Bach, der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), am Rande der Rennrodel-Weltmeisterschaften im deutschen Oberhof.

So könnten schneesichere Wintersportorte regelmässig Ausrichter von Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften sein und somit langfristig planen. Dann wäre, so Bach, möglicherweise sichergestellt, «dass die Anlagen auf dem notwendigen hohen Standard bleiben».

epa10435812 International Olympic Committee (IOC) President Thomas Bach visits the Luge World Championships in Oberhof, Germany, 28 January 2023. EPA/HANNIBAL HANSCHKE
Thomas Bach sprach in Oberhof zu den Medien.Bild: keystone

Dadurch, dass «insbesondere in Europa» weniger Wintersportorte verblieben, werde es dazu kommen, dass die vorhandenen schneesicheren Gebiete bei Touristen begehrter würden, prognostizierte Bach. Das könne aber auch die Bereitschaft in diesen Wintersportorten senken, «Zeiten zu reservieren für Wintersportereignisse oder Olympische und Paralympische Winterspiele über vier oder sechs Wochen», führte der 69-Jährige aus.

All dies müsse mitgedacht werden, wenn die Wintersport-Verbände künftig Wettkampfkalender planten «und wenn es um die Vergabe der Olympischen Winterspiele geht für die Zeit insbesondere nach 2030». (abu/sda/dpa)

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