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The Swiss flag is seen in front of the Olympic Flame on the top of the Olympic cauldron in the Olympic Park at the XXII Winter Olympics 2014 Sochi, in Sochi, Russia, on Saturday, February 15, 2014. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Das olympische Feuer bald in der Schweiz?
Bild: KEYSTONE

Swiss Olympic will Kandidatur für Winterspiele 2026

Das Sportparlament von Swiss Olympic macht in Ittigen (BE) erwartungsgemäss den Weg für eine Schweizer Olympia-Kandidatur im Hinblick auf die Winterspiele 2026 frei.



Drei Jahre nach dem Nein des Bündner Stimmvolks zu den Winterspielen 2022 gaben die Mitglieder des Sportparlaments an einer ausserordentlichen Versammlung im «Haus des Sports» im Beisein von Sportminister Guy Parmelin ohne Gegenstimme grünes Licht, um eine Schweizer Kandidatur für die in zehn Jahren stattfindenden Olympischen Spiele zu entwickeln.

Eine von zwei Abstimmungen ueber die Ausarbeitung eines Projekts «Olympische Winterspiele 2026 in der Schweiz» ist im Gange im Rahmen der ausserordentlichen Versammlung des Sportparlaments von Swiss Olympic am Freitag, 11. Maerz 2016, im Haus des Sports in Ittigen bei Bern. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Die Abstimmung ist eine klare Sache.
Bild: KEYSTONE

Swiss Olympic informierte dabei über die Rahmenbedingungen bezüglich Nachhaltigkeit, denen eine Kandidatur in den Bereichen Politik, Sport, Umwelt, Wirtschaft und Tourismus nachzukommen hat. Mit dem in Ittigen initiierten Kandidatur-Prozess will Swiss Olympic ein Olympia-Projekt entwickeln, das vom ganzen Land getragen wird. Für den Projektierungsprozess wurde vom Sportparlament ein Budget von einer Million Franken gutgeheissen, verteilt über vier Jahre (2016 bis 2019). Es handelt sich dabei um Geld aus den Reserven von Swiss Olympic.

Zwei Hauptforderungen

Um im Spätsommer 2017 den Zuschlag auf nationaler Ebene zu erhalten, muss eine Kandidatur folgende Hauptforderungen von Swiss Olympic erfüllen:

Zustimmung des Volks vor finalem Entscheid

Details zum Nominierungsverfahren auf nationaler Ebene werden am 20. April in Lausanne erläutert. Innerhalb eines Monats müssen sich danach die interessierten Städte respektive Regionen entscheiden, ob sie offiziell an diesem Verfahren teilnehmen wollen. Zwischen Juni und Oktober finden schliesslich vier Workshops statt, bei denen die wichtigsten Voraussetzungen und Anforderungen von Swiss Olympic an eine Kandidatur im Detail erläutert werden.

Bundesrat Guy Parmelin, Eidgenoessisches Departement fuer Verteidigung, Bevoelkerungsschutz und Sport, spricht waehrend einer ausserordentlichen Versammlung des Sportparlaments von Swiss Olympic am Freitag, 11. Maerz 2016, im Haus des Sports in Ittigen bei Bern. Die Versammlung findet auf Grund von zwei Abstimmungen ueber die Ausarbeitung eines Projekts «Olympische Winterspiele 2026 in der Schweiz» statt. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Bundesrat Guy Parmelin bei seiner Rede der der Versammlung des Sportparlaments von Swiss Olympic.
Bild: KEYSTONE

Erst nach vorhergehenden Volksabstimmungen entscheidet Swiss Olympic, welches Schweizer Kandidatur-Dossier beim IOC eingereicht werden soll. Nur Kandidaturen von Städten und Regionen, in denen Volksabstimmungen im Frühjahr 2017 pro Olympia ausfallen, verbleiben im Nominierungsverfahren. (sda/syl)

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