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Abfahrt von Kitzbühel

epa08162772 Matthias Mayer of Austria reacts in the finish area during the Men's Downhill race of the FIS Alpine Skiing World Cup event in Kitzbuehel, Austria, 25 January 2020.  EPA/VALDRIN XHEMAJ

Matthias Mayer's Reaktion, als die Anzeigetafel grün aufleuchtete. Bild: EPA

Mayer gewinnt auf der «Streif» – Feuz muss seinen zweiten Platz teilen



Beat Feuz schafft es auch in Kitzbühel auf das Abfahrts-Podest. Er muss aber weiter auf seinen ersten Sieg auf der legendären Streif warten. Der Emmentaler wird wie 2016, 2018 und 2019 Zweiter.

Beat Feuz' Husarenritt auf Platz 2. Video: SRF

Der Sieger 2020 heisst Matthias Mayer. 22 Hundertstel war der Österreicher im wichtigsten Rennen des Winters schneller als Feuz und Vincent Kriechmayr, die sich den 2. Platz teilten. Hinter Feuz und Kriechmayr verpassten die Franzosen Johan Clarey und Maxence Muzaton die Podestränge knapp.

Die Siegesfahrt von Mathias Mayer. Video: SRF

In Abwesenheit des mit einem Kreuzbandriss lange ausfallenden Vorjahressiegers Dominik Paris zeigte Feuz eine gute Fahrt. Selbst befand er im SRF-Interview aber, mit zu wenig Überzeugung und im Steilhang zu Vorsichtig gefahren zu sein. In jenem Bereich schuf Mayer tatsächlich die entscheidende Differenz. Dennoch: Zum 17. Mal in den letzten 19. Abfahrten und jedes Mal in dieser Saison schaffte es der Schangnauer auf das Podest - angesichts der vielen Unwägbarkeiten eine fabelhafte Bilanz.

Mayer seinerseits gesellt sich mit seinem Triumph wie Kjetil Jansrud am Vortag zum nun neunköpfigen Kreis jener Athleten, die in Kitzbühel sowohl eine Abfahrt und einen Super-G gewannen. Den Super-G hatte der 29-jährige Doppel-Olympiasieger aus Kärnten vor drei Jahren für sich entschieden.

Für Mayer ist es der achte Weltcupsieg und bereits der dritte in dieser Saison. Anfang Saison hat er den Super-G von Lake Louise gewonnen und am letzten Sonntag überraschend die Kombination von Wengen. Dass die Form auch für Kitzbühel stimmt, hat er am Freitag mit Platz 2 im Super-G gezeigt.

Die Fahrt von Carlo Janka. Video: SRF

Zweitbester Schweizer war Carlo Janka als Zehnter, fünf Plätze vor Niels Hintermann. Gilles Roulin und Ralph Weber folgten auf den Rängen 18 und 19. Mauro Caviezel musste sich nach einer fehlerbehafteten Fahrt mit Rang 24 begnügen. (bal/sda)

Der Liveticker zum Nachlesen:

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • DrFreeze 25.01.2020 18:59
    Highlight Highlight Sackstarkes Rennen!

    Mayer ist verdienter Sieger, denn Beat und Vincent zeigten hervorragende Läufe.

    Leider drückte der österreichische Nationalismus wieder voll durch und der Lauf des nachfolgenden französischen Fahrer wurde nicht übertragen. Das ist einfach nur unsportlich 😤
  • Peter R. 25.01.2020 17:05
    Highlight Highlight Tolles Rennen auf der Streif. Die Fahrer zeigen überragende Leistungen aber die meisten Zuschauer verstehen das dort nicht.
    Kitzbühel ein Dorf mit einem Haufen von Promis und am Hahenkamm-Rennen muss man ja dabei sein - ein Promi-Treff aus Schauspielern, Sängern, Snobs aber keine Sportkenner.
  • jaähä 25.01.2020 15:42
    Highlight Highlight Sporlich mal wieder ein super rennen in kitzbühel. Schade hats nich gereicht für beat, trotzdem top leistung. Das drumherum leider mal wieder schwer zu ertragen. Werbung selbst auf den toren, zuschauer die bei einer bestzeit kurz klatschen und sich danach wieder dem cüpli widmen und die regie muss im 5minuten abstand die gleichen promis immer und immer wieder einblenden. Da bin ich mir manchmal nicht sicher ob wir an einem Skirennen oder an einer promi gala sind.
  • Scaros_2 25.01.2020 14:20
    Highlight Highlight Da redet der von "zu vorsichtig gefahren" und als Zuschauer und Laie denkst dir. WTF oO
  • Calvin Whatison 25.01.2020 14:08
    Highlight Highlight Ach was soll‘s!
    Silber glänzt sogar schöner als Gold.
    Mögen wir’s den Össis gönnen.
    Trotzdem Beätu, toll gemacht.Gratuliere 👍🏻😔
  • Staedy 25.01.2020 12:30
    Highlight Highlight Leider hat Feuz noch nie das perfekte Rennen in Kitz liefern können. Schade für ihn.
  • Füdlifingerfritz 25.01.2020 12:20
    Highlight Highlight Darf doch nicht wahr sein...
  • Calvin Whatison 25.01.2020 12:08
    Highlight Highlight Mini Närve... hopp Beätü👍🏻⛷
  • chnobli1896 25.01.2020 11:56
    Highlight Highlight Meine Nerven....
  • Glenn Quagmire 25.01.2020 11:30
    Highlight Highlight dieser deutsche Ticker nervt!

Beat Feuz – der König der Berge aus dem Land der wahren Cowboys

Ein Emmentaler ist der König vom Lauberhorn, der König der Berge. Es ist Zeit, wieder einmal an die Herkunft von Beat Feuz (32) aus dem Land der letzten wahren Cowboys zu erinnern.

Um den Aufstieg von Beat Feuz vom Bauernbuben zur Lichtgestalt zu verstehen, müssen wir dorthin gehen, wo er aufgewachsen ist: ins Schangnau.

Oberflächliche Zeitgenossen mögen nun einwenden, die Schangnauer seien Emmentaler und über dieses Volk sei von den grossen Dichterfürsten längst alles geschrieben und es sei besungen worden. Doch das stimmt ganz und gar nicht. Der Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Emmentaler wie Simon Schenk (Nationalstürmer und Nationalrat) oder Martin Gerber …

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