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Slalom in Flachau
1. Mikaela Shiffrin USA
2. Katharina Liensberger AUT +0,19
3. Wendy Holdener +0,43
5. Michelle Gisin +1,52
6. Camille Rast +2,55
13. Melanie Meillard +3,01​
Wendy Holdener fuhr zum ersten Mal in diesem Winter aufs Podest.
Wendy Holdener fuhr zum ersten Mal in diesem Winter aufs Podest.Bild: keystone

Holdener auf dem Podest – auch Gisin, Rast und Meillard glänzen im Flutlicht

12.01.2021, 21:5612.01.2021, 23:42

Wendy Holdener ist zurück auf dem Podest. Die Schwyzerin schaffte es im Nachtslalom von Flachau als Dritte erstmals in dieser Saison aufs Siegertreppchen. In den bisherigen Slaloms belegte Holdener die Ränge 4, 4, 5 und 6. Den Sieg holte sich die Amerikanerin Mikaela Shiffrin vor Katharina Liensberger aus Österreich.

«Das Resultat tut der Seele gut», sagte Holdener im SRF. «Ich hatte richtig Spass heute.»

Gisin wiederum stark

Die Schweizerinnen überzeugten auch als Equipe mit drei Fahrerinnen in den ersten Sechs. Das gab es zuletzt vor einem Vierteljahrhundert: Im November 1995 belegten Gaby Zingre-Graf, Martina Accola und Karin Roten in Vail die Ränge 3, 4 und 5.

Michelle Gisin, die zuletzt in Semmering als erste Schweizerin nach fast 19 Jahren einen Weltcup-Slalom gewonnen hatte, fuhr in Flachau auf Rang 5. Sie vergab eine noch bessere Klassierung durch einen schweren Fehler im 1. Lauf. «Ich bin froh, dass ich im letzten Slalom vor der WM noch einmal reüssieren konnte. Mit der Slalom-Saison könnte ich kaum glücklicher sein», sagte Gisin im SRF.

Erneutes Topresultat: Michelle Gisin.
Erneutes Topresultat: Michelle Gisin.Bild: keystone

Rast und Meillard holen WM-Ticket

Die Überraschung des Tages war Camille Rast. Mit der hohen Startnummer 57 schaffte sie es als 14. bei Halbzeit souverän in die Entscheidung. In dieser konnte sich Rast, deren Bestresultat vor vier Jahren ein 9. Platz im Riesenslalom von Kronplatz war, noch einmal um acht Ränge verbessern. Die Walliserin wurde Sechste – und qualifizierte sich damit für die WM in Cortina d'Ampezzo.

Beide Daumen hoch: Camille Rast.
Beide Daumen hoch: Camille Rast.Bild: keystone

Dies gelang dank ihrem zweiten Top-15-Ergebnis auch Melanie Meillard. Sie verbesserte sich im Finaldurchgang von Zwischenrang 26 auf Rang 13. Alle vier Schweizerinnen, die am Start standen, konnten damit vollends überzeugen.

Holdeners 25. Slalom-Podest

Mikaela Shiffrin feierte ihren bereits 68. Weltcupsieg, womit sie nun alleine an dritter Stelle der ewigen Bestenliste liegt, hinter dem Schweden Ingemar Stenmark (86 Siege) und ihrer Landsfrau Lindsey Vonn (82). Bislang hatte sich Shiffrin Rang 3 mit dem Österreicher Marcel Hirscher geteilt.

Die meisten Siege im Ski-Weltcup

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Die meisten Siege im Ski-Weltcup
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Shiffrin und die Slowakin Vlhova, heute Vierte, sind die Hauptverantwortlichen dafür, dass Wendy Holdener in ihrer erfolgreichen Karriere ein Weltcupsieg im Slalom bislang versagt blieb. Sie schaffte es nun schon 13 Mal als Zweite und 12 Mal als Dritte aufs Siegerpodest – das Warten auf den ersten Sieg in dieser Disziplin geht jedoch weiter.

Gisin und Holdener liegen im Disziplinen-Weltcup auf den Rängen 4 und 5. Im Gesamtweltcup liegt nur Vlhova vor Gisin. Mit Lara Gut-Behrami (7.), Corinne Suter (9.) und Holdener (10.) befinden sich insgesamt vier Schweizerinnen in den Top Ten.

In der prestigeträchtigen Nationenwertung liegt die Schweiz weiterhin in Führung. Der Vorsprung auf Österreich beträgt nach 31 von geplanten 71 Rennen 581 Punkte. Sowohl die Frauen wie auch die Männer von Swiss-Ski sind die Nummer 1 der Welt.

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Eindrückliche Rekordmarken aus dem Ski-Weltcup

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Eindrückliche Rekordmarken aus dem Ski-Weltcup
quelle: keystone / alessandro della bella
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