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Weniger Verletzte: Swiss-Ski baut neue Gesundheits-Abteilung auf

Fans hold up banners with recovery messages towards the injured swiss riders Corinne Suter, Lara Gut-Behrami and Michelle Gisin, during the women's Super-G race at the Alpine Skiing FIS Ski World ...
Ski-Fans wünschen Corinne Suter, Lara Gut-Behrami und Michelle Gisin gute Besserung.Bild: keystone

Weniger Verletzte, mehr Siege: Swiss-Ski baut neue Gesundheits-Abteilung auf

Swiss-Ski gewichtet das Thema Gesundheit noch stärker. Der Verband gründet die Abteilung «Health & Performance», in der Hoffnung, weniger Verletzte zu haben.
20.03.2026, 14:4420.03.2026, 14:44

Die neue Abteilung soll Garantin für die bestmögliche Betreuung der Athletinnen und Athleten von Swiss-Ski sein. «Leider ist es eine Tatsache, dass im Verlauf einer Saison rund ein Fünftel unserer gut 300 Kaderathletinnen und Kaderathleten aufgrund von Verletzungen und Krankheiten zumindest temporär nicht einsatzfähig ist», sagt Walter Reusser, Co-CEO Sport von Swiss-Ski. «Wir haben uns zum Ziel gesetzt, diesen Wert und damit das Wohl unserer Athletinnen und Athleten in den kommenden Jahren deutlich zu verbessern», so Reusser.

Um das Ziel zu erreichen, wird bei Swiss-Ski das Thema Gesundheit künftig breiter gefasst. Mit der neuen Abteilung «Health & Performance» will der Verband dem Anspruch gerecht werden, Sportmedizin und Sportwissenschaft noch besser zu verzahnen.

Michelle Gisin of Switzerland is being carried on a stretcher after a fall during an alpine ski, women's World Cup downhill training, in St. Moritz, Switzerland, Thursday, Dec. 11, 2025. (Keyston ...
Für Michelle Gisin endete die Saison nach einem schweren Sturz noch vor Weihnachten.Bild: keystone

Swiss-Ski hat sich sowohl im Bereich Forschung und Entwicklung als auch im Bereich sportmedizinische Betreuung eine führende Stellung erarbeitet. «Nun wollen wir uns noch umfassender um die physische und mentale Gesundheit und damit auch um die Leistungsfähigkeit unserer Athletinnen und Athleten kümmern», sagt Reusser.

Eine Kapazität als Leiter

Die Leitung der Abteilung übernimmt Prof. Dr. Jörg Spörri. Der 45-jährige Bewegungswissenschaftler wirkte zuletzt als Leiter Forschung Sportmedizin an der Universitätsklinik Balgrist und als Titularprofessor an der Universität Zürich. Reusser bezeichnet ihn als «einen der weltweit führenden Experten im Bereich Schneesport-Verletzungen und Prävention».

Prof. Dr. Jörg Spörri Leiter Forschung Sportmedizin Swiss-Ski
Prof. Dr. Jörg Spörri.Bild: Swiss-Ski

Vor seiner akademischen Laufbahn war Spörri selber Skirennfahrer. Im Jahr 2000 wurde er an den Junioren-Weltmeisterschaften Vierter in der Abfahrt und fuhr im Europacup.

Der im Toggenburg wohnende Glarner engagierte sich auch über 15 Jahre in der Trainerausbildung und ist nebenberuflich immer noch als (Nachwuchs-)Trainer tätig. Spörri arbeitete nach seiner Promotion an der Universität Salzburg bereits zwischen 2012 und 2014 für Swiss-Ski – damals als Leiter Entwicklung. (ram/sda)

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