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Bild: Getty Images South America

Goalie-Genie Keylor Navas

Warum der Penaltyheld von Costa Rica genau wusste, wo Gekas den Elfmeter hinschiessen wird

Keylor Navas hält mit dem parierten Penalty Costa Rica im Turnier und die Sensation der spektakulären WM 2014 aufrecht. Eine Würdigung der akribischen Vorbereitung des Torhüters der «Ticos».



Die ersten vier Achtelfinals sind vorüber und die Sportfreunde bekamen am Wochenende meist Fussballspektakel auf höchstem Niveau geboten. Am Samstag der Penaltykrimi von Brasilien und die Vorführung Kolumbiens gegen ein chancenloses Uruguay. Am Sonntag das Schlussfurioso der Holländer gegen ein am Boden zerstörtes Mexiko und zum Abschluss der Viertelfinaleinzug der Überraschungsmannschaft dieser WM: Costa Rica

RECIFE, BRAZIL - JUNE 29: Keylor Navas of Costa Rica is swarmed by teammates in celebration after defeating Greece in a penalty shootout during the 2014 FIFA World Cup Brazil Round of 16 match between Costa Rica and Greece at Arena Pernambuco on June 29, 2014 in Recife, Brazil.  (Photo by Paul Gilham/Getty Images)

Costa Rica feiert seinen Helden im Tor: Keylor Navas. Bild: Getty Images South America

Nach einem Tor zum 1:1 in der Nachspielzeit durch Sokratis und einer torlosen Verlängerung musste die Partie gegen Griechenland im Penaltyschiessen entschieden werden. Dort avancierte Keylor Navas im Tor der Zentralamerikaner zum Helden und würdigte die Glanzleistung, welche er mit starken Paraden in den 120 Minuten abgerufen hatte.

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Eine der vielen grossartigen Paraden des Keepers von Costa Rica. Hier gegen Konstantinos Mitroglu in der 121. Minute.

Im Penaltyschiessen dann die spielentscheidende Szene: Nach je vier souverän verwandelten Elfmetern – kein Vergleich zum Penaltyschiessen von Brasilien und Chile – setzte sich Theofanis Gekas den Ball auf den Punkt. Mit all seiner Erfahrung schoss er das Leder hart und hoch in die linke Ecke. Doch blitzschnell fuhr Navas seine Hand aus, blockierte den gut getretenen Penalty und versetzte sein Land in Ausnahmezustand.

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Navas hält den Penalty von Gekas. gif: srf

«Gekas hat mit mir gemeinsam bei Levante gespielt», verrät Navas danach im Interview mit fifa.com. «Ich kannte ihn schon vom Training her. Deshalb habe ich darauf vertraut, dass er seine Art zu schiessen nicht ändern würde. Und dann habe ich seinen Elfer tatsächlich gehalten.»

Die gemeinsame Zeit von Costa Ricas Helden mit Gekas bei Levante war kurz. Der Grieche spielte in der Saison 2012/13 zwar nur drei Monate beim spanischen Erstligisten, doch für den ausgeklügelten Schlussmann Zeit genug, die Schusstechnik von Gekas genau zu studieren.

«Diese Parade ist für Gott, meine Familie, meine Kollegen, für ganz Costa Rica. Es lebe die sele (die selección) und Costa Rica.»

Videos, Videos, Videos

Die Freude über den Viertelfinaleinzug ist bei Navas, der dank seiner Leistungen gemäss verschiedenen deutschen Medien beim Grossklub Bayern München im Gespräch sein soll, gross: «Das ist ein wichtiger Erfolg für Costa Rica. Wir freuen uns unglaublich, weil wir etwas super Wichtiges für unser Land tun. Wir müssen mit diesem Glücksgefühl weitermachen.»

Das Weiterkommen ist für den «Man of the Match» auch eine Genugtuung seiner akribischen Vorbereitungen, welche der 27-Jährige vor den Spielen tätigt. In der spanischen Liga werden Navas jede Woche neue Videos und DVDs vorgelegt. Bis zu acht Stunden studiert er diese zur Matchvorbereitung. Der Inhalt ist immer dasselbe: Analysen der gegnerischen Mannschaften, die Schusstechniken der Spieler, die bevorzugte Ecke und alles weitere, was man über seine Gegner wissen muss.

Levante's Costa Rican goalkeeper Keylor Navas celebrates a goal during the Spanish league football match Levante UD vs Club Atletico de Madrid at the Ciutat de Valencia stadium in Valencia on May 4, 2014.   AFP PHOTO/ JOSE JORDAN

Keylor Navas ist auch bei UD Levante ein starker Rückhalt. Bild: AFP

In Spanien ist Navas so spätestens mit der Auszeichnung zum besten Goalie der Saison 2013/14 – vor Courtois und Valdes – in der Weltspitze angekommen. Nun kommt der aufstrebende Tico auch in Brasilien auf seine Kosten. Dabei wusste Navas schon vor dem Turnier, dass an dieser WM einiges möglich ist. Während die Fans froh waren, einen guten Torhüter in ihren Reihen zu halten um nicht zu hoch aufs Dach zu bekommen, soll Navas zu den Gruppengegnern Uruguay, Italien und England gesagt haben: «Starke Mannschaften. Eine von ihnen wird weiterkommen – hinter Costa Rica.» Da hat die Welt gelacht, nun steht Costa Rica ohne Niederlage im WM-Viertelfinal, wo sie am Samstag auf die Holländer treffen werden.

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Das lange Leiden bis zum kleinen Befreiungsschlag

Die Schweiz hat nach dem 2:0 gegen Irland die EM-Qualifikation in den eigenen Händen. Was der Sieg sonst noch bedeutet – der Kommentar.

Endlich die Erlösung! Endlich fällt das 2:0. Sekunden später ist das Spiel vorbei. «Tous ensemble!», skandiert das Genfer Publikum. Alle zusammen! Schweizer Spieler und Betreuer umarmen sich. Der Jubel ist gross. Es ist ein Jubel der Erleichterung.

Es zählte nur eines gestern: der Sieg. Er ist geglückt. Zwar erkämpft. Mit einem zu langen Leiden. Und ohne jede Leichtigkeit. Aber das 2:0 ist auch nicht glückhaft. Deshalb gilt: Pflicht erfüllt.

Eine erneute Enttäuschung wäre auch ziemlich verwegen …

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