Sport
WM 2014

Schweiz ohne Marco Wölfli zur WM 

Bitteres Out für den Berner

Schweiz ohne Marco Wölfli zur WM 

24.04.2014, 15:5024.04.2014, 16:59
Bild
Bild: KEYSTONE

Wie erwartet muss der verletzte YB-Torhüter Marco Wölfli auf die Teilnahme an der WM-Endrunde in Brasilien verzichten. Im vergangenen Dezember erlitt der 31-Jährige gegen den FC Thun, im zweitletzten Spiel vor der Winterpause, einen Riss der linken Achillessehne. 

Die Heilungsprozess verläuft zwar problemlos, doch ist nun auch klar, dass Wölfli in dieser Super-League-Saison nicht mehr zum Einsatz kommt, weshalb er dem Nationalcoach Ottmar Hitzfeld eine WM-Absage erteilte. «Eine derart schwere Verletzung lässt sich nicht in fünf Monaten auskurieren

Ich habe es sehr geschätzt, dass mir Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld bis zuletzt die Türe offen gehalten hat. Aber mir war immer klar, dass ich praktisch ein medizinisches Wunder benötigt hätte, um mit dem Nationalteam nach Brasilien zu reisen», so Wölfli. 

Er wolle sich nun voll und ganz darauf konzentrieren, gesund zu werden, um in der neuen Saison wieder zum YB-Team zurückzukehren.  Marco Wölfli war zuletzt im Nationalteam die Nummer 3. Während der WM-Qualifikation kam er nicht zum Einsatz. Es war jeweils der Basler Torhüter Yann Sommer, der den gesperrten (in Zypern) oder geschonten (gegen Slowenien) Stammtorhüter Diego Benaglio ersetzte. (si/syl) 

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet, um die Zahlung abzuschliessen.)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.
Das könnte dich auch noch interessieren:
Du hast uns was zu sagen?
Hast du einen relevanten Input oder hast du einen Fehler entdeckt? Du kannst uns dein Anliegen gerne via Formular übermitteln.
0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Trotz Sturz: Pogacar gewinnt erstmals den Klassiker Mailand–Sanremo
Der Slowene Tadej Pogacar, der Über-Radfahrer der Gegenwart, gewinnt erstmals in seiner Karriere den Klassiker Mailand-Sanremo. Pogacar setzte sich im Finish von der Spitze aus gegen den formstarken Briten Tom Pidcock durch.
Pogacar siegte, obwohl er 40 Minuten vor der Zieleinfahrt stürzte. Was folgte, war eine eine beeindruckende Leistungsdemonstration des Weltmeisters. 32 Kilometer vor dem Ziel stürzte Pogacar, ebenso wie Wout van Aert (der Dritter wurde), Binian Girmay und zwei weiteren Pedaleuren. 35 Sekunden Rückstand handelte sich Pogacar ein, nebst Schürfwunden am Oberschenkel und am Becken. «Nach diesem Sturz glaubte ich nicht mehr an den Sieg», sagte Pogacar im Ziel.
Zur Story