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epa04290482 Greek head coach Fernando Santos reacts during the FIFA World Cup 2014 round of 16 match between Costa Rica and Greece at the Arena Pernambuco in Recife, Brazil, 29 June 2014. 

(RESTRICTIONS APPLY: Editorial Use Only, not used in association with any commercial entity - Images must not be used in any form of alert service or push service of any kind including via mobile alert services, downloads to mobile devices or MMS messaging - Images must appear as still images and must not emulate match action video footage - No alteration is made to, and no text or image is superimposed over, any published image which: (a) intentionally obscures or removes a sponsor identification image; or (b) adds or overlays the commercial identification of any third party which is not officially associated with the FIFA World Cup)  EPA/CHEMA MOYA   EDITORIAL USE ONLY

Bild: EPA/EFE

Ranieri wird Nachfolger

Mit dem Aus gerechnet? Der Heimflug von Griechenlands Trainer Santos war schon gebucht

Griechenland schnupperte an den Viertelfinals. Aber trotz fast 60-minütiger numerischer Überlegenheit und einem späten Ausgleich reichte es im Penaltyschiessen gegen Costa Rica nicht zum Happy End.



Für Fernando Santos (59), den portugiesischen Trainer der Griechen, war es das letzte Spiel. Wie Ottmar Hitzfeld hatte auch er schon vor der WM den Rücktritt angekündigt. «Das war es», so Santos nach dem Spiel an der Pressekonferenz.

Dann überraschte er aber auch mit der Aussage, dass «mein Rückflug für 23.30 Uhr (Ortszeit) schon gebucht ist». Hatte Santos das Ausscheiden befürchtet und den Rückflug schon vor dem Spiel organisiert?

Greece's coach Fernando Santos gestures in front of fourth official Nawaf Shukralla of Bahrain during their 2014 World Cup round of 16 game against Costa Rica at the Pernambuco arena in Recife June 29, 2014. REUTERS/Tony Gentile (BRAZIL  - Tags: SOCCER SPORT WORLD CUP)

Fernando Santos musste das Penaltyschiessen von der Tribüne mitansehen. Bild: TONY GENTILE/REUTERS

Nachfolger von Fernando Santos wird der Italiener Claudio Ranieri. Santos hatte das Team vor vier Jahren von Otto Rehhagel übernommen, mit dem die Griechen vor zehn Jahren Europameister geworden sind.

Das griechische Nationalteam erhält nicht nur einen neuen Chef, sondern auch einen neuen Captain. Giorgos Karagounis (37) vom FC Fulham erklärte unmittelbar nach dem Achtelfinal den Rücktritt aus der Nationalmannschaft. Karagounis: «Schade, dass heute die Griechen nicht feiern konnten. Für mich war es das letzte Spiel.»

Keine Schelte in der Heimat

Die ersten Reaktionen auf das Ausscheiden aus der Heimat meinten es mit der Mannschaft durchwegs gut. «Wir können dennoch stolz sein», titelte «Sport24». «Schade, aber ihr habt uns trotzdem stolz gemacht», urteilte das Internetportal «Sentragoal».

Und auch das Fussballmagazin «Goalnews» rät seinen Lesern: «Wir sollte es genießen. Denn Weinen und Triumph sind ganz nahe beieinander im Fußball.» Und das staatliche Radio forderte: «Keine Tränen für dieses Team!» 

ATHENS, GREECE - JUNE 30:  Greek fans react to play in the Greece and Costa Rica World Cup match on June 30, 2014 in Athens ,Greece. Costa Rica will play in its first ever quarterfinal match after defeating Greece in a penalty shootout.  (Photo by Milos Bicanski/Getty Images)

Die Fans fieberten in der Heimat mit. Bild: Getty Images Europe

Bei all ihren WM-Teilnahmen habe sich die griechische Auswahl jedes Mal gesteigert und in Brasilien erstmals die Achtelfinals erreicht. «Nächstes Mal werden wir es noch besser machen», so der Tenos der Medien. (pre/si)

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Das lange Leiden bis zum kleinen Befreiungsschlag

Die Schweiz hat nach dem 2:0 gegen Irland die EM-Qualifikation in den eigenen Händen. Was der Sieg sonst noch bedeutet – der Kommentar.

Endlich die Erlösung! Endlich fällt das 2:0. Sekunden später ist das Spiel vorbei. «Tous ensemble!», skandiert das Genfer Publikum. Alle zusammen! Schweizer Spieler und Betreuer umarmen sich. Der Jubel ist gross. Es ist ein Jubel der Erleichterung.

Es zählte nur eines gestern: der Sieg. Er ist geglückt. Zwar erkämpft. Mit einem zu langen Leiden. Und ohne jede Leichtigkeit. Aber das 2:0 ist auch nicht glückhaft. Deshalb gilt: Pflicht erfüllt.

Eine erneute Enttäuschung wäre auch ziemlich verwegen …

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