DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
«Unglaubliches geleistet»

Schiri-Chef Busacca verteidigt seine WM-Referees

12.07.2014, 09:5612.07.2014, 09:57
Massimo Busacca ist rundum zufrieden.
Massimo Busacca ist rundum zufrieden.
Bild: EPA/EFE

WM-Schiedsrichter-Chef Massimo Busacca hat seine in die Kritik geratenen WM-Referees vehement in Schutz genommen. Der Tessiner sagte an einer Pressekonferenz in Rio de Janeiro, die FIFA sei sehr zufrieden mit der Leistung der Schiedsrichter. «Sie haben Unglaubliches geleistet und viele Opfer gebracht», sprach Busacca seinen Dank aus.

Der 45-Jährige wies Berichte über eine Anordnung, weniger gelbe Karten zu zeigen, zurück. Auch ein angeblicher Verletzungs-Anstieg durch die vermeintlich grosszügigere Regelauslegung könne nicht durch Zahlen belegt werden. Laut FIFA gab es in 62 Spielen 95 Verletzungen. Nur sieben davon hätten einen Ausfall von mehr als vier Wochen zu Folge gehabt. Das entspräche einem Rückgang von 40 Prozent im Vergleich zu anderen WM-Turnieren.

Seit 1986 hat es an einer WM-Endrunde nie mehr so wenige Verwarnungen gegeben. «Wir hatten keine Gelbe Karte wegen Trikot ausziehen, keine Gelbe Karte wegen Rudelbildung, keine Gelbe Karte bei der Mauerbildung bei Freistössen. Wir haben auf Vorbeugung gesetzt. Wir hatten ein sehr gutes Verhältnis zu Spielern und Trainern», sagte Busacca. Die Kritik sei von ehemaligen Schiedsrichtern gekommen, die «jetzt in Mikrofone sagen, man muss so und so pfeifen.» (si/apa/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Murat Yakin trifft per Freistoss mitten ins Ajax-Herz

25. September 1996: Bei GC fehlt Kubilay Türkyilmaz verletzt, Ajax Amsterdam drückt und Pascal Zuberbühler kann gerade noch die Null halten. Alles spricht für einen Favoritensieg. Doch dann kommt dieser eine Moment. Dieser eine Moment, in dem Murat Yakin beim Freistoss alles richtig macht.

Es ist Mittwochabend, ein kühler Septembertag neigt sich dem Ende zu. Die Grasshoppers sind ausgezeichnet in die Champions League gestartet und belegen nach dem 3:0-Heimsieg gegen die Glasgow Rangers den ersten Rang der Gruppe A. An jenem Abend wartet jedoch ein ganz anderes Kaliber auf die Truppe von Christian Gross. In der nigelnagelneuen Amsterdam-Arena geht es im zweiten Gruppenspiel gegen Ajax Amsterdam.

Jenes Ajax Amsterdam, welches in den vergangenen beiden Jahren jeweils im …

Artikel lesen
Link zum Artikel