Die Super Eagles in ihrem Ausgeh-Outfit. bild: twitter
dominik sliskovic
Momentan trudeln die WM-Teilnehmer nacheinander in Russland ein – so auch Nigeria. Die «Super Eagles», wie das Team des westafrikanischen Landes genannt wird, haben in den vergangenen Wochen für ordentlich Aufruhr gesorgt – jedoch nicht mit ihren sportlichen Leistungen, sondern mit ihrem Trikot.
Die Trikots der Nigerianer waren nach zwei Minuten ausverkauft. Bild: AP/AP
Das Heim-Leibchen der vom Deutschen Gernot Rohr trainierten Nigerianer wurde über drei Millionen mal vorbestellt und war nach knapp zwei Minuten ausverkauft, als es in den freien Verkauf gelangte. Bei dem auffälligen, dreifarbigen Zick-Zack-Design, das aus dem Meer aus monotoner, einfarbiger Trikots heraussticht, kein Wunder.
Dass die Nigerianer auch abseits des Spielfelds mit Abstand das stylischste Team sind, beweisen ihre offiziellen Ausgehanzüge. Während das Gros der Kicker von ihren Nationalverbänden in marineblaue oder asphaltgraue Dreiteiler gesteckt werden und dabei mehr wie Wirtschaftsunterhändler wirken, die für den neuesten Stahldeal zu Putin reisen, lässt Nigeria es lässig-locker angehen:
Team Nigeria🇳🇬🇳🇬💚💚⚽️⚽️#positivevibes #worldcupvibes #eue3 #supereagles
Ein Beitrag geteilt von MON (@elderson_echiejile) am
«All White Everything» ist das Motto, mit passendem Strohhut, Tunika mit grellgrünem Adler-Print und Slippern, die nicht einmal Tony Montana so gut gestanden hätten. Selbst der mit dem Charme eines Versicherungskaufmanns ausgestattete bleichgesichtige Gernot Rohr wird mit dem Outfit zum Teil der «Swag Eagles», die in den kommenden Wochen nach modischen auch sportliche Akzente setzen wollen.
Dank dem 3:0-Sieg des FC Basel gegen Meister YB und dem nächsten Erfolg des FC St.Gallen (4:1 in Luzern) ist die Spitze der Super League zusammengerückt. Drei Teams sind nur durch zwei Punkte getrennt. Diese Konstellation gab es schon lange nicht mehr.
Die erste Kerze am Adventskranz brennt – und die Super League ist an der Spitze so spannend wie seit Jahren nicht mehr:
Drei Teams sind nur durch zwei Punkte getrennt, weil Basel den Young Boys im Spitzkampf keine Chance liess und weil Peter Zeidlers junger FC St.Gallen nach wie vor die positive Überraschung der Saison ist. Hinzu kommt als vierte Kraft der formstarke und ambitionierte FC Zürich, der Sieg an Sieg reiht und sich nach vorne orientieren kann.
So spannend sei der Titelkampf zuletzt …