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WM 2014

Erst getweetet, dann nachgedacht – UNICEF-Botschafterin Van Dam ist ihren Job wegen Koks-Scherz zur WM los

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Bild: Twitter
Leg dich nicht mit Kolumbianern an

Erst getweetet, dann nachgedacht – UNICEF-Botschafterin Van Dam ist ihren Job wegen Koks-Scherz zur WM los

Nachdem sie mit einem Koks-Tweet viele Kolumbianer erzürnt hat, ist die niederländische Schauspielerin Nicolette Van Dam nicht mehr UNICEF-Botschafterin des guten Willens.
20.06.2014, 15:4020.06.2014, 15:58

Van Dam sei als Botschafterin zurückgetreten, teilte die kolumbianische Zweigstelle des UNO-Kinderhilfswerks am Donnerstag über den Internet-Kurznachrichtendienst Twitter mit.

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Erst getweetet, dann nachgedacht

Die 29-Jährige bedauere ihre Nachricht, hiess es. Die Schauspielerin hatte am Mittwoch auf Twitter eine Fotomontage verbreitet, die zwei Spieler der kolumbianischen Fussballnationalmannschaft dabei zeigen, wie sie offenbar eine vom Schiedsrichter gezogene weisse Linie ziehen.

Kolumbien – weltweit grösster Produzent von Kokain – hatte erbost auf den Tweet reagiert. «Diese Dame hat ganz klar alle Grenzen überschritten, wir fordern ihren Rauswurf bei UNICEF», sagte beispielsweise die UNO-Botschafterin des Landes, Maria Emma Mejia. Van Dam löschte den Tweet inzwischen und bat in einer neuen Nachricht die Kolumbianer um Verzeihung. (dux/sda/afp)

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