DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Libanon

Nach vier Versuchen immer noch kein Staatspräsident im Libanon



«Beendet diese Komödie und arbeitet für das Interesse Libanons»: Mit diesem Spruch haben Demonstranten in Beirut die Abgeordneten vor dem Parlament empfangen. Trotzdem scheiterten diese am Donnerstag zum vierten Mal mit dem Versuch, einen Staatspräsidenten zu wählen.

Der Block der pro-iranischen Schiiten-Bewegung Hisbollah boykottierte die Sitzung am Donnerstag. Dadurch wurde das erforderliche Quorum von zwei Drittel der 128 Abgeordneten nicht erreicht.

Im Libanon kann nur ein maronitischer Christ Präsident werden. Die Amtszeit von Präsident Michel Suleiman endet am 25. Mai. Es droht ein Machtvakuum, sollten sich der Hisbollah-Block und das rivalisierende Lager um die sunnitische Zukunftsbewegung nicht auf einen Kandidaten einigen. (tvr/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Operation «Tigerpranke»: Erdogan bombardiert Nordirak – 4 Dinge, die du dazu wissen musst

2014 ermordete die Terrormiliz «Islamischer Staat» tausende Jesidinnen und Jesiden. Die Bilder des Völkermords an der religiösen Minderheit gingen um die Welt. Sechs Jahre später wirft die Türkei über dem Jesiden-Gebiet Bomben ab.

Das türkische Militär wirft wieder Bomben auf fremdes Staatsgebiet ab. Seit Wochen führt Präsident Recep Tayyip Erdogan erneut einen aggressiven Kurs gegen die kurdische Arbeiterpartei PKK. Seit einer Woche wird mit der Offensive «Adlerkralle» und «Tigerpranke» das Kandil- und Sinjar-Gebirge im Nordirak schwer unter Beschuss genommen. Auf dem Gebiet leben auch tausende Jesiden, die 2014 vor der Terrormiliz Islamischer Staat geflohen waren. Ein Überblick in vier Punkten.

Am Montag, 15. Juni …

Artikel lesen
Link zum Artikel