Ukraine
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Künstlich hergestellte Instabilität»

USA machen Russland für Unruhen in Ostukraine verantwortlich 

Die USA haben Russland vor dem Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vorgeworfen, für die blutigen Kämpfe in der Ostukraine verantwortlich zu sein. Russland spricht von Unruhen, deren Ursprünge in der Ukraine zu suchen sind. 

«Es ist eine Tatsache, dass diese Form der Instabilität die schlimmste ist - sie ist komplett künstlich hergestellt. Diese Instabilität wurde erfunden und entworfen in und von Russland», sagte die US-Botschafterin Samantha Power in der Nacht zum Montag in New York bei einer auf Wunsch Russlands kurzfristig einberufenen Sondersitzung des Gremiums. 

Russland weist Vorwürfe zurück

Russlands Botschafter Witali Tschurkin wies die Vorwürfe bei einer hitzigen Debatte, bei der sich keines der anderen 14 Mitglieder des Rates auf die Seite Russlands stellen wollte, zurück. Die Unruhen würden aus der Ukraine selbst befeuert. Er rief das Nachbarland zudem auf, die Armee nicht einzusetzen. «In nur wenigen Stunden könnten sich die Dinge zum Schlechteren wenden», sagte er. 

Der ukrainische Übergangspräsident Alexander Turtschinow hatte die prorussischen Separatisten per Ultimatum bis Montagmorgen dazu aufgefordert, ihre Waffen niederzulegen und die besetzten Verwaltungsgebäude zu verlassen. 

Der UNO-Sicherheitsrat hatte sich zuvor bereits mehrfach zu Sondersitzungen zum Ukraine-Konflikt getroffen. Etwas Greifbares war dabei bislang nicht herausgekommen. Einen Resolutionsentwurf, mit dem das Referendum auf der Krim verurteilt werden sollte, hatte Russland mit seinem Veto blockiert. (sda/dpa) 



Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Minderheit im eigenen Land

Erobert, deportiert, diskriminiert – das bittere Schicksal der Krimtataren

Die Krimtataren sollen nach dem Willen der prorussischen Regionalregierung Teile ihres Landes verlassen. Diese Umsiedlungspläne dürften alte Wunden aufreissen: Das schlimmste Trauma des Turkvolkes ist die brutale Deportation nach Sibirien 1944.

Kaum hat sich die Autonome Republik Krim in einem hastig angesetzten Referendum von der Ukraine losgesagt und Russland angeschlossen, reibt die prorussische Regierung der Halbinsel Salz in die Wunden der krimtatarischen Minderheit. Man werde die Tataren darum bitten, einen Teil ihres Landes aufzugeben, sagte Vize-Ministerpräsident Rustam Temirgaliyev laut der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti.

Als Ersatz werde Land in anderen Teilen der Region bereitgestellt, versprach …

Artikel lesen
Link zum Artikel