Ukraine
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The main terminal of Donetsk Sergey Prokofiev International Airport hit by shelling during fighting between pro-Russian rebels and Ukrainian government forces in the town of Donetsk, eastern Ukraine, Wednesday, Oct. 8, 2014. (AP Photo/Dmitry Lovetsky)

Der nahezu vollständig zerstörte Flughafen Donezk, wo die Cyborgs ausharren. (08.10.2014) Bild: AP

Ukrainische Flughafenverteidiger

Sie kämpfen und sterben für die ukrainische Flagge auf dem Tower: Die Cyborgs vom Flughafen Donezk

Eine kleine Gruppe von ukrainischen Soldaten und Freiwilligen verteidigt seit fünf Monaten den Flughafen in Donezk gegen die Übermacht der prorussischen Separatisten. Tag und Nacht werden die Flughafenverteidiger mit Maschinengewehren, Panzerabwehrgranaten und schwerer Artillerie beschossen – aber die Cyborgs vom Donezk International Airport geben nicht auf.  



Auf der Website des Donezk International Airport steht als letzte Meldung an die Passagiere: «Der Flugbetrieb auf dem Donezk Airport ist vorübergehend stillgelegt. Informationen über die Ankunfts- und Abflugszeiten der nächsten Flüge finden sie im aktuellen Flugplan.»

Auf dem Donezk Airport sind aber seit dem 25. Mai 2014 keine Flugzeuge mehr gestartet oder gelandet. Auf den Landebahnen stehen zerschossene und ausgebrannte Panzer. Das neue Terminalgebäude, in dem sich die Flughafenverteidiger verschanzt haben, ist nur noch eine Ruine. Ebenso der Tower, auf dem trotzig die ukrainische Flagge weht.  

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Donezk Airport Tower, vorher und nachher. bild via RuNet

Dabei war der Donezk Airport der Stolz der jungen ukrainischen Nation. Rechtzeitig auf die Fussball-Europameisterschaft konnte der Flughafen am 14. Mai 2012 eröffnet werden: Für 875 Millionen Dollar hatte die Ukraine den Donezk Airport ausgebaut: Von der neuen Start- und Landebahn mit 4000 m Länge über das neue siebenstöckige Terminal mit 58’000 Quadratmeter Fläche bis zum 45 Meter hohen Tower.

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Der Flughafen von Donezk im August 2012. bild: airport.dn.ua

Am 25. Mai 2014, einen Tag nach der Präsidentschaftswahl in der Ukraine, wurde der Donezk Airport durch prorussische Separatisten eingenommen und geschlossen. Kurz darauf eroberten ihn ukrainische Truppen zurück. Sie wurden aber von einer Übermacht prorussischer Separatisten eingekesselt und seither Tag und Nacht mit Maschinengewehren, Panzerabwehrgranaten und schwerer Artillerie beschossen. 

Seither konnten sich nur einzelne Journalisten zu den Flughafenverteidigern durchschlagen. Und was sie von dort berichten, ist schlimmer als jeder Alptraum: 30 bis 50 ukrainische Soldaten und Freiwillige haben sich im Terminal verschanzt und kämpfen mit dem Mut der Verzweifelten gegen die prorussische Übermacht. 

«Der Begriff Festung ist ein Witz, weil die Löcher in den Mauern grösser sind, als die stehen gebliebenen Fassadenteile.»

Flughafenverteidiger

«Die Leute glauben, der Donezk Airport sei eine belagerte Festung», schreibt einer der Flughafenverteidiger in einem Hilferuf im sozialen Netzwerk VKontakte. «Aber der Begriff Festung ist ein Witz, weil die Löcher in den Mauern grösser sind, als die stehen gebliebenen Fassadenteile.» 

«Es gibt keinen einzigen Ort hier, wo wir vor den Maschinengewehren und Granaten der prorussischen Separatisten sicher sind. Das Terminalgebäude wackelt wie die putzigen Häuschen der ‹Drei kleinen Schweinchen› im Walt Disney-Trickfilm. Und es ist ein Wunder, dass das Terminal noch steht.»

Alleine im Oktober wurden nach offiziellen Mitteilungen mindestens 15 der eingeschlossenen ukrainischen Kämpfer getötet. Die Bilder der verletzten Flughafenverteidiger und ihrer toten Kameraden, die sie nicht aus der Schusslinie wegschaffen können, berühren aber die Gemüter. 

Die Legende der Cyborgs vom Donezk Airport

Ausgerechnet ein prorussischer Separatist und Blogger hat den Flughafenverteidigern einen Namen gegeben, als er am 25. September schrieb: «Verdammt nochmal! Ich weiss nicht, wer diesen Flughafen beschützt, aber wir können die Kerle nicht zum Teufel jagen. Egal, was wir versuchen. Ich weiss nicht, wer im Donezk Airport sitzt, aber es sind keine Menschen – es müssen Cyborgs sein!!!» 

«Ich weiss nicht, wer im Donezk Airport sitzt, aber es sind keine Menschen – es müssen Cyborgs sein!!!»

prorussischer Separatist und Blogger

Ukrainische Blogger nahmen den Begriff auf und in wenigen Wochen wurden die «Cyborgs vom Donezk Airport» zur lebenden Legende. Der Kiewer Aktivist Sergei Naumovich verglich die Flughafenverteidiger auf Twitter mit der «Robocop»-Figur aus dem gleichnamigen US-amerikanischen Science-Fiction-Film von 1987 (ein unzerstörbarer Roboter im Körper eines ermordeten Polizisten).

Der offizielle Twitter-Account der Euromaidan-Aktivisten sendete sogar die «Cyborg-Selfies» von zwei jungen Flughafenverteidigern, die sich mitten in der völlig zerschossenen Terminal selbst fotografiert hatten.

Die Cyborgs vom Donezk Airport haben mittlerweile sogar einen eigenen Hashtag. Unter #dap_cyborg findet man im Social Web Tausende von Meldungen und Fotos. Teilweise von den Soldaten im Flughafen selbst, die mit ihren Smartphones den Kontakt zur Aussenwelt halten. Und der englischsprachige Auslandsender «Ukraine Today» hat sogar eine eigene Website für die Cyborgs vom Donezk Airport aufgeschaltet.

Selbst der ukrainische Präsident Petro Poroschenko lobte die Flughafenverteidiger in seiner «Rede an die Nation» vom 12. Oktober: «Unsere mutigen Soldaten verteidigen heldenhaft den Donezk Airport, der zum ukrainischen Symbol für Mut und Heldentum geworden ist. Die Feinde dieser Helden nennen sie ehrfürchtig ‹die ukrainischen Cyborgs›.»

Der Cyborg-Mythos hat seine eigene Dynamik entwickelt, in der nachdenkliche Stimmen kaum mehr zu hören sind. So wie jene der West-Ukrainerin Natalya Halas, die Fotos von einem Soldatenbegräbnis in ihrer Heimatstadt Berdytschiw twitterte und dazu schrieb: «Für die einen sind es Cyborgs, für die anderen aber sind es Söhne, Ehemänner und Väter.»

Von ehemaligen Elitesoldaten aus Israel ausgebildet

Andere Cyborgs werden mehr tot als lebendig aus dem Donezk Airport geschafft, zum Beispiel Sascha Tereschenko. Er hat seinen Kameraden das Leben gerettet, als eine Handgranate in das Versteck der Cyborgs rollte, die auf ihren Munitionskisten hockten. Tereschenko packte die Handgranate und als er sie zum Feind zurückwerfen wollte, explodierte sie noch im Flug. TV-Bilder zeigen den Flughafenverteidiger ohne Hände in einem Spitalbett.

Die ukrainische Regierung bestätigte, dass ein Teil der Cyborgs Elitesoldaten der 79. und 95. Brigade der ukrainischen Luftlandetruppen sind. Andere Cyborgs sollen Mitglieder des «Bataillon Dnipro» sein. Dieser Freiwilligen-Kampfverband wird vom ukrainischen Oligarchen Ihor Kolomojskyj finanziert und von ehemaligen Elitesoldaten aus Israel ausgebildet. Das «Bataillon Dnipro» ist formell dem Innenministerium der Ukraine unterstellt, aber nicht in die ukrainische Armee eingegliedert.

Die ukrainische TV-Journalistin Tanja Tereschtschenko konnte mit acht Cyborgs des «Bataillon Dnipro» sprechen und charakterisiert sie als «ganz normale Bürger, die für ihr Vaterland kämpfen». Vom 18-jährigen Tontechnik-Studenten über einen bekannten Physiker und einen Professor für Politikwissenschaften bis zum Regisseur eines Kindertheaters. Gemeinsam ist ihnen nur, dass sie bereit sind, für die ukrainische Flagge zu kämpfen und zu sterben – und ein abschreckendes Stoffabzeichen.

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bild via runet

Die Cyborgs kämpfen in allen Arten von Uniformen, Helmen und Schutzwesten. Ausgerüstet sind sie mit Kalaschnikow-Sturmgewehren und anderen leichten Waffen. Gegen die schweren Maschinengewehre und Granatwerfer der prorussischen Separatisten haben sie damit einen schweren Stand.

Tagsüber lärmen tragbare Benzingeneratoren, mit denen die Flughafenverteidiger ihre Funkgeräte aufladen, aber auch Radios, Notebooks und Smartphones, mit denen sie Nachrichten an ihre Angehörigen senden. Nachts werden alle Geräte ausgeschaltet, weil jedes Licht den Scharfschützen ein Ziel bietet. Die Temperaturen fallen dann unter den Gefrierpunkt und die ganze Nacht hört man das Husten der Kämpfer.

Nur selten kann ein ukrainischer Panzer den Belagerungsring durchschlagen, um den Flughafenverteidigern Trinkwasser, Nahrungsmittel, Medikamente und Munition zu bringen. Die Panzerfahrzeuge, die es auf dem Hin- oder Rückweg nicht geschafft haben, stehen ausgebrannt auf der Landebahn. 

Einer der wenigen Journalisten, der sich unter Lebensgefahr zu den Cyborgs im total zerstörten Terminal durchschlagen konnte, ist der russischstämmige Sergei Loiko. Seit 1991 ist er für die «Los Angeles Times» Kriegsreporter von Afghanistan bis in den Irak und glaubte, schon alles gesehen zu haben. Aber die apokalyptischen Szenen im Donezk Airport haben auch Loiko erschüttert.

The normally functioning Avdeyevsky chemical plant is seen behind the main terminal of Donetsk Sergey Prokofiev International Airport hit by shelling during artillery battles between pro-Russian rebels and Ukrainian government forces in the town of Donetsk, eastern Ukraine Friday, Oct. 17, 2014. Ukraine's president on Friday hailed progress in Europe-brokered talks aimed at ensuring peace with Russia, with agreements nearing on a gas dispute and local elections in the east. (AP Photo/Dmitry Lovetsky)

Bild: AP

«Vom neuen siebenstöckigen Terminalgebäude sind nur zwei Stockwerke übriggeblieben, die wie ein schwarzes Skelett in den Himmel ragen.» Die Cyborgs hätten sich im Parterre und im ersten Stock verschanzt, den zweiten Stock direkt über ihnen haben prorussische Separatisten infiltriert. Nun bekämpfen sich die Todfeinde im gleichen Gebäude: «Sie sind Jäger und Beute zugleich.»

«Kurz nach Mitternacht tauchte plötzlich ein prorussischer Separatist aus dem Dunkeln auf und schoss mit einem Panzerabwehr-Granatwerfer RPG-18 auf die Cyborgs, die in der Abflughalle auf dem kalten Betonboden schliefen.» Die Russen nennen den RPG-18 «Mucha» («Fliege»), weil er nur zweieinhalb Kilogramm schwer ist. Seine Wirkung ist aber verheerend: Er kann 30 Zentimeter dicken Panzerstahl durchschlagen und 2 Meter dicke Betonwände.

Als die Granate explodierte, flogen dem Kriegsreporter und den Cyborgs die Granatensplitter und Trümmerteile der Abflughalle um die Ohren. Kurz darauf «erschütterte eine gewaltige Explosion den ganzen Terminal und für einen Moment schien es, als ob das Gebäude über unseren Köpfen zusammenbrechen würde», berichtet Sergei Loiko.

«Für einen Moment schien es, als ob das Gebäude über unseren Köpfen zusammenbrechen würde.»

fotograf Sergei Loiko

Der Kommandant der Cyborgs hatte der ukrainischen Armee über Funk den selbstmörderischen Auftrag gegeben, den zweiten Stock des Terminals zu beschiessen – aus einer Distanz von mehreren Kilometern. Innerhalb von 20 Sekunden beschossen die weit entfernten ukrainischen Grad-Mehrfachraketenwerfer den zweiten Stock mit einer Serie von 40 Raketen.

«Aber das Terminalgebäude überstand auch diese Explosion und wie durch ein Wunder verletzten weder der RPG-18 noch die Grad-Raketen die Flughafenverteidiger», schreibt Sergei Loiko. Lokale Informanten aus Donezk berichteten uns allerdings, dass sich die Cyborgs kurz vor dem Einschlag der Grad-Raketen in einen Atomschutzbunker aus Sowjetzeiten unter dem Terminal in Sicherheit gebracht haben könnten. Von den prorussischen Separatisten im zweiten Stock überlebte wohl keiner.

Russischer Rambo darf auf Cyborgs ballern

Vor diesen Tatsachen kam in der Ukraine gar nicht gut an, dass am 30. Oktober der russische Schauspieler Michail Poretschenkow die prorussischen Separatisten in Donezk besuchte und dabei mit einem Maschinengewehr lachend auf die Flughafenverteidiger schoss. Der drittklassige Schauspieler aus blutrünstigen TV-Serien wie «Speznas» (Spezialeinsatzkommando), «Die 9. Kompanie» und «Liquidation» verwechsle wohl das Filmset mit einem echten Krieg, wurde Poretschenkow kritisiert.

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video: youtube/НОВОРОССИЯ TV

Journalisten protestierten zudem, dass der Schauspieler einen Helm mit der Aufschrift «PRESS» trug, als er auf die Flughafenverteidiger schoss. Der Präsident des Moskauer Journalistenverbands, Pavel Gusev, verurteilte diese «unwürdige Show» und erklärte: «Wenn morgen oder übermorgen, Gott bewahre, in diesem Krieg Journalisten getötet werden, klebt deren Blut an den Händen von Poretschenkow. Vielleicht merkt dieser Schauspieler dann, dass er kein Recht hat, mit einer tödlichen Waffe auf Menschen zu schiessen.»

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screenshot via youtube/НОВОРОССИЯ TV

Der ukrainische Innenminister Arsen Awakow leitete nach diesem Vorfall sofort ein Strafverfahren ein gegen den russischen Schauspieler, «wegen Teilnahme an terroristischen Aktivitäten». Die OSZE kritisiert den Vorfall in einer Stellungnahme als «bedauerlichen und schändlichen Missbrauch des Presseabzeichens».

Es ist für Aussenstehende nur schwer zu verstehen, warum die Cyborgs diesen aussichtslosen Kampf ausfechten. Natürlich ist der Donezk Airport für die Ukraine wichtig, weil er nur 10 Kilometer vom Zentrum der Industriestadt Donezk entfernt liegt. Mit 1,1 Millionen Einwohnern ist Donezk die fünftgrösste Stadt der Ukraine – vor allem aber einer der wichtigsten Industriestandorte des Landes.

Der ukrainische Verteidigungsminister Stepan Poltorak erklärte in der beliebten ukrainischen Talkshow «Schuster Live»: «Die Ukraine braucht Donezk und den Flughafen, und wir werden unsere Stadt und ihren Flughafen verteidigen. Der Donezk Airport ist aber auch zum Symbol geworden für den Mut und das Heldentum unserer Soldaten.»

Draussen, mitten im Kriegsgebiet rund um den Flughafen von Donezk, fügte ein Kommandant des Freiwilligen-Kampfverbandes «Batallion Dnipro» trotzig hinzu: «Solange auf dem Tower des Donezk Airport die ukrainische Flagge weht, solange sieht Russland, dass wir uns nicht ergeben.» 

Update: Journalisten vor Ort berichten heute Samstag von massiven Angriffen der prorussischen Separatisten mit Unterstützung von schwerere Artillerie der russischen Armee. Möglicherweise steht heute die Entscheidungsschlacht um den Donezk Airport an.

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 02.11.2014 13:44
    Highlight Highlight Die Ukraine wurde 20 Jahre lang sehr schlecht regiert. In wenigen Monaten lassen sich in diesem Staat keine Wunder vollbringen. Der Weg zu Rechtsstaat und fester Demokratie wird einige Jahre brauchen. Aber die Ukraine könnte jetzt auf gutem Weg dazu sein.
    Wie aber sieht es zukünftig mit Russland, Weissrussland, Kasachstan etc. aus? Die Despotie nimmt dort sichtlich zu. Auf der Krim wurden die Tataren bereits ihrer Rechte beraubt.
    • veritas15 01.01.2015 23:52
      Highlight Highlight "Die Ukraine wurde 20 Jahre..." nach den Vorgaben des IWF in Washington, sonst wären die Kredite nicht ausgezahlt worden.

      "In wenigen Monaten lassen sich...", denn die Ukraine wird nach den Vorgaben des IWF regiert, sonst werden keine Kredite ausgezahlt.

      "Der Weg zu Rechtsstaat..." ist weit, weil zuerst das Putsch-Regime verschwinden muss.

      "Aber die Ukraine könnte jetzt auf gutem Weg dazu sein", ohne Februar-Putsch und 2015 regulären Wahlen für alle Ukrainer.

      "Die Despotie nimmt..." zu in der Ukraine, Opposition verboten.

      Man muss kein Putin-Fan sein, um fair zu bleiben.

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