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In this Monday, April 14, 2014 photo, Muslim refugees rest inside the Catholic church in Carnot, Central African Republic. Nine hundred Muslims forced from their homes in sectarian violence are sheltering at the Catholic church. (AP Photo/Jerome Delay)

Der Krieg zwischen Muslimen und Christen verursacht einen steten Flüchtlingsstrom in der Zentralafrikanischen Republik. Bild: AP

Religionskrieg

30 Tote bei Angriff auf ein Dorf in Zentralafrika



Bei einem Überfall auf ein Dorf in der Zentralafrikanischen Republik sind nach UNO-Angaben mindestens 30 Menschen getötet worden. Dutzende weitere Menschen seien verletzt worden, teilte die UNO-Mission MINUSCA am Donnerstag mit.

Überlebende Einwohner aus Yamalé in der Region Bakala im Zentrum des Landes hätten berichtet, dass die Angreifer offenbar Mitglieder oder Anhänger des früheren muslimischen Rebellenbündnisses Séleka und Kämpfer der Volksgruppe der Peul gewesen seien. Diese seien in das Dorf eingefallen, hätten Häuser in Brand gesetzt und wahllos Menschen getötet.

Séleka hatte im März 2013 den damaligen Staatschef François Bozizé gestürzt. Der Putsch zog das Land im Herzen Afrikas in eine Spirale der Gewalt zwischen muslimischen und christlichen Milizen. In dem Bürgerkrieg wurden tausende Menschen getötet.

Ende August wurde eine Übergangsregierung gebildet. Dieser gelang es jedoch bisher nicht, ein Ende Juli getroffenes Waffenstillstandsabkommen zwischen den Bürgerkriegsparteien Séleka und der christlichen Anti-Balaka umzusetzen. Immer wieder kommt es zu tödlichen Gewaltakten zwischen Christen und Muslimen. (lhr/sda/afp)

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