DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Freund des Boston-Bombers behinderte Ermittlungen



Ein Freund des mutmasslichen Attentäters vom Boston-Marathon mit drei Toten und 260 Verletzten hat sich am Dienstag schuldig bekannt, die Ermittlungsarbeit nach dem Anschlag erschwert zu haben. Das Schuldbekenntnis soll ihn vor einer langen Haftstrafe bewahren.

FILE - In this May 30, 2014 file courtroom sketch, Khairullozhon Matanov, right, stands with attorney Paul Glickman in federal court in Boston, facing obstruction of justice charges in the investigation of the Boston Marathon bombings. Matanov is scheduled to appear Tuesday, March 24, 2015, in federal court in Boston for a change of plea hearing. (AP Photo/Jane Flavell Collins, File)

Die Zeichnung zeigt Khairullozhon Matanov vor Gericht. Bild: AP/Jane Flavell Collins

Khairullozhon Matanov soll die Suchhistorie in seinem Internetbrowser gelöscht, über den Kontakt zu den mutmasslichen Attentätern gelogen und versucht haben, Handys zu entsorgen. Er behinderte also die Ermittlungen. Bei einem Prozess drohten ihm bis zu 20 Jahre Haft. 

Wenn das Gericht sein Geständnis annimmt, kann er laut einem Bericht des «Boston Globe» dagegen nur bis zu einer Höchststrafe von 30 Monaten verurteilt werden.

Dschochar Zarnajew wird vorgeworfen, im April 2013 den Anschlag bei dem Traditionslauf in der US-Ostküstenmetropole verübt zu haben. Bei einer Verurteilung droht ihm die Todesstrafe. Sein älterer Bruder Tamerlan kam nach dem Anschlag bei einer Verfolgungsjagd mit der Polizei ums Leben. Gegen Zarnajew läuft der Prozess. (feb/sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

Globale Mindeststeuer: Wieso die Schweiz weniger verliert als gedacht

Die zehn wichtigsten Fragen und Antworten zum historischen Entscheid bei den Unternehmenssteuern.

Angesiedelt ist die grosse Steuerreform bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD. Ursprünglich wollte dieser Club der Industrienationen, die Gewinnsteuern der «digitalen» Konzerne «gerechter» verteilen. Denn die angestammten, betriebsstättenbasierten Steuermodelle haben hier nicht mehr gegriffen. Google, Facebook, Amazon und Co. brauchen keinen Sitz und keine Fabrik vor Ort, um in einem Land Gewinne zu erwirtschaften.

Doch mittlerweile geht es nicht mehr um die …

Artikel lesen
Link zum Artikel