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Rüstungsindustrie

US-Militär tüftelt an ferngesteuerten Gewehrkugeln

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Video: Youtube/DARPA

Das US-Militär arbeitet nach eigenen Angaben an Gewehrkugeln, deren Flugbahn sich nach dem Schuss verändern lässt. Die dem Pentagon zugeordnete Forschungsbehörde DARPA veröffentlichte auf ihrer Website ein Video, das ein im Flug gesteuertes Projektil vom Kaliber 50 zeigt.

Ein nicht näher erklärtes Leitsystem könne die spezielle Munition nachträglich auch an ein vom Schützen ursprünglich nicht anvisiertes Ziel bringen, heisst es in einer Mitteilung zu dem Programm namens EXACTO. Kaliber 50 ist nach einem Bericht der Washington Post vom Montag die von US-Scharfschützen am häufigsten verwendete Munition grösseren Kalibers.

Ziele schneller bekämpfen

«Für Scharfschützen des Militärs ist es beim derzeitigen Stand der Technik extrem herausfordernd, bewegliche Ziele in ungünstigen Bedingungen zu treffen, etwa beim in Afghanistan häufig auftretenden starken Wind und staubigem Gelände», heisst es auf der Website des Programms. 

Ziele müssten schneller und mit höherer Präzision bekämpft werden, denn bei einem verfehlten Schuss könne die Gegenwart und Position des Schützen verraten werden.

DARPA arbeitet auch an einem Programm, mit dem sich Infanterie-Truppen besser organisieren lassen. Mit «Squad X» können die Soldaten Informationen über die Umgebung schneller miteinander teilen, unter anderem mit Sensoren und Video-Streams.

Ferngesteuerte Gewehrkugeln, Bild: darpa

So könnte das «Squad X»-Programm gemäss eines DARPA-Illustrators aussehen. Bild: DARPA

Im laufenden Haushaltsjahr beträgt das Budget der Behörde rund 2,8 Milliarden Dollar. In einem weiteren Programm arbeitet DARPA gemeinsam mit zwei Universitäten in den Bundesstaaten Kalifornien und Pennsylvania an programmierbaren Geräten, die sich ins menschliche Gehirn implantieren lassen, um Gedächtnisverluste nach einem Schädel-Hirn-Trauma zu überwinden. (rey/sda/dpa)



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