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Wie im Zoo: Hier füttern Touristen Nordkoreaner wie Affen

Wie im Zoo: Hier füttern Touristen die Nordkoreaner wie Affen

14.12.2016, 21:1014.12.2016, 21:10
Video: streamable

Dinge gibt's, die will man eigentlich gar nicht wissen. Zum Beispiel, was an der Grenze zwischen Nordkorea und China abgeht. Touristen ist es vom Land der Mitte her möglich auf einer Schifffahrt auf dem Yalu-Fluss ganz nah an den isolierten Staat Kim Jong-Uns heranzukommen.

Doch damit nicht genug: Die Gäste können beim Bootsführer Zigaretten und Esswaren kaufen oder Devisen wechseln. Davon wird rege Gebrauch gemacht. Das Schiff fährt dann in Ufernähe und die Passagiere werfen den armen nordkoreanischen Seelen am Rand die Dinge rüber. Eilig rennen diese, um die wertvolle Kost zu ergattern. «‹Affenfütterung› nannte es der Bootsfahrer», sagt mir der Südkoreaner, der mit mir auf dem Boot ist und übersetzt. (fox)

>>> Hier geht es zur ganzen Reportage von der nordkoreanischen Grenze.

An der Grenze zwischen China und Nordkorea

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An der Grenze zwischen China und Nordkorea
Die berühmten Brücken über den Grenzfluss zwischen China und Nordkorea. Links die aktuelle «Friendship Bridge», rechts die alte, kaputte Brücke.
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10 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
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Natürlich
14.12.2016 21:45registriert März 2016
Verstehe echt nicht, dass in diesem himmeltraurigen Schurkenstaat weder die UNO, NATO, noch 🇺🇸 oder 🇷🇺 eingreifen.
Sonst haben die doch auch überall ihre Finger drin.
Was sich dieses Regime an Menschenrechtsverletzungen erlaubt, geht auf keine Kuhaut.
Da stehen Lager in welchen politische Gefangene wegen Nichts lebenslang gefoltert werden, schlimmer noch als in den KZ's aus der Nazizeit.
Schwangeren wird das Kind aus dem Bauch geboxt und liegen gelassen bis es elendiglich verreckt.
Leute müssen Hinrichtungen ihrer eingenen Familienmitgliedern mitansehen usw.
Warum hilft Niemand??😪😪
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So toll Langlaufen kannst du jetzt in ... New York 🥶
In New York hat es geschneit wie sonst kaum, ein starker Schneesturm suchte die Region heim. Über 38cm Schnee durften sich die Bewohnerinnen und Bewohner von Manhattan und Washington Heights freuen (oder ärgern: Es kam auch zu Ausfällen und Verspätungen im Nahverkehr). In den Bundesstaaten New York, New Jersey und Connecticut gilt wegen schlechter Strassenbedingungen der Ausnahmezustand. Die Schulen in New York führen den Unterricht am heutigen Montag online durch, wie der Bürgermeister Zohran Mamdani verlauten liess. Der Sturm betraf aber nicht nur die Tri-State-Area, bestehend aus New York, New Jersey und Connecticut, sondern zog sich von Texas her einmal durch die ganzen USA. Zehntausende Flüge wurden annulliert und mehrere hunderttausend Haushalte waren zeitweise ohne Strom.
(hde)
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