Dieser verletzte ukrainische Veteran sucht eine neue Arbeit – er ist einer von vielen
Am 24. Februar jährt sich die grossangelegte russische Invasion der Ukraine zum vierten Mal. Seither dauert der Krieg an. Schätzungen zufolge hat er bisher bereits an die 500'000 Toten gefordert – und die Zahl der Verletzten geht in die Millionen.
Stand September 2025 lebten in der Ukraine 1,3 Millionen Veteranen. Viele von ihnen wurden im Krieg verletzt, rund zehn Prozent sind aufgrund ihres Einsatzes behindert. Einer davon ist Oleksij Gryscha. Der 38-Jährige wurde nach knapp einem Jahr im Kampfeinsatz am Valentinstag 2023 verwundet.
Die Genesung dauerte lange – und gelang nicht vollständig. Gryscha hat weiterhin Probleme mit seinem Bein und inneren Organen. Schwere körperliche Arbeit kommt nicht mehr in Frage. In einem Arbeitszentrum in Boryspol wird versucht, dem ehemaligen Minenarbeiter eine neue Perspektive zu geben.
Dabei wird er unter anderem von der 25-jährigen gelernten Juristin Iryna Gopkalo unterstützt. Mit Hilfsmitteln der Schweizer Non-Profit-Organisation Helvetas hat sie sich umschulen lassen, um Veteranen den Weg zurück ins Leben zu weisen.
Die Ex-SRF-Kriegskorrespondentin Luzia Tschirky hat mit den beiden gesprochen. Das ist ihre Geschichte:
