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watson in Sambia

watson in Sambia: Sind Studenten Intellektuelle oder Irre?

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Das erste Listicle

watson in Sambia: Sind Studenten Intellektuelle oder Irre?

Es wird auch in der Schweiz behauptet, dass Studenten oft verrückte Dinge tun. Wie sieht das eigentlich an der Universität von Sambia in Lusaka aus? Sind wir Intellektuelle oder Wahnsinnige? Entscheide selbst!
06.12.2014, 10:5306.12.2014, 14:30
UNZA-Studenten, sambia / Lusaka star

1. Wer jagt hier wen?

Normalerweise jagen Polizisten die Demonstranten. An der Universität von Sambia (UNZA) geschieht das Gegenteil, wie bei den letzten Ausschreitungen vor wenigen Wochen. Und ja, solche Demonstrationen kommen immer wieder mal vor.

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2. Für die Stipendien übernachten einige Studenten bei der Polizei

Die letzten Ausschreitungen fanden wegen nicht bezahlten Stipendien statt. Einige Studenten verbrachten daraufhin eine Nacht im Gefängnis. Wir sind bereit zu leiden, um für unsere Rechte zu kämpfen.

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3. Die Polizei wird als «Cousin» verhunzt

Die Polizei wird von den Studenten gerne als «Cousin» bezeichnet, jemand der mit zur Familie gehört, aber doch etwas weiter ist. Kurz gesagt: Studenten und Polizisten verhalten sich etwa so wie Tom und Jerry.

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4. Männlein oder Weiblein?

Die Theatergruppe an der Universität ist immer für Überraschungen gut und spricht auch heikle Dinge an. So werden Themen wie Homosexualität oder HIV mit Humor behandelt.

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5. Ein Studentenschläfchen 

Natürlich werden im Studentenleben Partys gefeiert. Vor allem in den als «Ruinen» bekannten Unterkünften der Männer kann es dann durchaus vorkommen, dass jemand den Heimweg nicht mehr ganz findet.

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6. Dichtestress

Volle Vorlesungsräume gehören ja fast überall dazu. An der UNZA platzen auch die Unterkünfte aus allen Nähten, so teilen sich bis zu acht Studenten ein kleines Zimmerchen. Das nennen wir Dichtestress!

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7. Sich schlau schlafen

Weit verbreitet an der UNZA ist der auch in der Schweiz bekannte Irrglaube, dass man sich schlau schlafen kann. Bewiesen wurde dies allerdings noch nicht.

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8. Neustes Freizeitangebot

Die zwei kleinen Seen auf dem Campus laden zum Verweilen ein. Neuerdings kann man mit einem Ruderboot die Idylle geniessen.

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9. Das ewige Zeitproblem

Mittagspausen sind meist zu kurz. Wer es sich leisten kann, in der Kantine etwas zu essen zu kaufen, muss Gas geben, will er pünktlich zum Unterrichtsbeginn wieder zurück sein. Das Nshima muss dann auch mal im Eilzugstempo verzehrt werden.

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10. Das Exil

«Exil» ist für uns Studenten ein wohlbekanntes Übel. Will ein Mitbewohner Zeit mit seiner Freundin/seinem Freund verbringen, müssen die anderen den Raum verlassen und irgendwo «Exil» finden.

Hier würde jetzt eigentlich ein grossartiges Video kommen. Aber der Aushilfe-Schauspieler darf nicht erkannt werden, weil er die Kuschelszene mit einer Mitstudentin und nicht seiner Freundin nachstellt. Das Video war so nur für den internen Klassenbereich autorisiert. Hier müssen wir uns mit einem Bild zufrieden geben.

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Kurze Schlussbemerkung: Als die Gruppe dieses Listicle in der Klasse präsentierte und am Ende in die Runde fragte, ob sie jetzt alle Intellektuelle oder Irre seien, hielten sich die Meinungen in etwa die Waage, wobei die «Irren» etwas lauter schrieen. 

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Leiter Unternehmensentwicklung Sven Ruoss und Sportchef Reto Fehr führen in Zusammenarbeit mit der Schweizer Hilfsorganisation B360 Education Partnerships an der Universität von Lusaka (UNZA) in Sambia ein zweiwöchiges Modul über Online-Journalismus durch. Die Studenten erhalten dabei wertvolle Inputs für ihre Newsplattform Lusaka Star. Die Zeitung wurde vor rund zwei Jahren mit Unterstützung der Zürcher Agentur Mediaschneider in ein Online-Portal umgewandelt und wird vom Studiengang Mass Communication betreut.
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