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40 Jahre Aids-Forschung: die wichtigsten Fakten und Meilensteine

A school girl participatse in an awareness rally to express solidarity in the fight against HIV/AIDS to mark World AIDS Day, in Bhopal, Madhya Pradesh on Friday 01 December 2006. In India there are ne ...
Die rote Schleife: ein Symbol der Solidarität mit Menschen, die HIV-infiziert sind.archivBild: EPA

Von einer mysteriösen Krankheit zur weltweiten Bedrohung

Am 20. Mai 1983 wurde zum ersten Mal über das HI-Virus berichtet, das die Aids-Symptome verursacht. Die Stigmatisierung der Krankheit hält bis heute an.
20.05.2023, 19:4321.05.2023, 11:04
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Ein Artikel von
t-online

Vor mehr als 40 Jahren wurden die ersten Aids-Erkrankungen festgestellt – allerdings gab es damals weder den Namen Aids noch genauere Kenntnisse über die Ursache der Immunschwächekrankheit.

Der Erreger, der später den Namen HIV bekam, wurde 1983 entdeckt. Bis heute sind weltweit 40,1 Millionen Menschen an Aids gestorben – aber auch bedeutende Fortschritte in der Bekämpfung der Krankheit gemacht worden.

1981: Erster Alarm

Am 5. Juni 1981 meldet die US-Gesundheitsbehörde CDC eine seltene Form der Lungenentzündung bei jungen Homosexuellen in Kalifornien. Es ist die erste offizielle Warnung vor Aids – damals weiss allerdings noch niemand, dass es sich um eine neue Krankheit handelt. Ende 1981 stellen die Gesundheitsbehörden dieselben Infektionen bei Drogenkonsumenten fest, Mitte 1982 auch bei Blutern, die Bluttransfusionen erhalten, sowie bei in die USA eingewanderten Haitianern.

Entsprechend wird zunächst von der «4H»-Krankheit gesprochen, was für Homosexuelle, Heroin-Abhängige, Haitianer und «Hemophiles», also Bluter, steht. Der Name Aids wird 1982 geprägt und ist die Abkürzung von «acquired immune deficiency syndrome», also erworbenes Immunschwäche-Syndrom.

1983 – 1984: Entdeckung des Virus

Im Januar 1983 isolieren die Forscherin Françoise Barré-Sinoussi und ihr Kollege Jean-Claude Chermann am Pariser Institut Pasteur unter der Leitung von Luc Montagnier ein neues Virus, das sie LAV nennen und das aus ihrer Sicht an Aids «beteiligt sein könnte». Ihre Entdeckung wird am 20. Mai im Fachblatt «Science» veröffentlicht.

Françoise Barré-Sinoussi und Luc Montagnier.
Françoise Barré-Sinoussi und Luc Montagnier († 2022).

Barré-Sinoussi erlebte zu der Zeit einen medizinischen Wendepunkt. Die Entdeckung des lebensgefährlichen Virus im Jahr 1983 habe einen «Wettlauf gegen die Zeit» ausgelöst, sagte Barré-Sinoussi im Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. «Von da an hatten wir eine riesige Baustelle», da viele offene Fragen zum Aids-Erreger gleichzeitig erforscht werden mussten.

Robert Gallo, HIV-Forscher.
Robert Gallo.Bild: Wikimedia Commons

Angesichts der vielen Aids-Infektionen und -Todesfälle weltweit habe die Zeit gedrängt, einen Aids-Test zu entwickeln und wirksame Therapien für die Immunschwächekrankheit zu finden. Sie und ihre Kollegen hätten daher Forscher anderer Disziplinen sowie betroffene Patienten mit an Bord holen müssen.

Am 23. April 1984 verkünden die USA, dass der US-Virologe Robert Gallo den «wahrscheinlichen» Aids-Erreger, ein HTLV-III getauftes Virus, gefunden hat. LAV und HTLV-III erweisen sich schliesslich als derselbe Erreger, der 1986 den Namen Humanes Immundefizienz-Virus erhält, kurz HIV.

1987: Erste Behandlung

Am 20. März 1987 wird in den USA mit Zidovudin (AZT) die erste antiretrovirale Therapie zugelassen. Sie ist kostspielig und verursacht bedeutende Nebenwirkungen.

Am 31. März unterzeichnen Frankreich und die USA eine Vereinbarung, um ihren Streit über die Entdeckung des HI-Virus beizulegen. Gallo und Montagnier werden darin als «Co-Entdecker» bezeichnet. Der 2008 für die Entdeckung verliehene Medizin-Nobelpreis geht allerdings nur an Montagnier und Barré-Sinoussi.

90er-Jahre: Aids zieht immer weitere Kreise

Der US-Schauspieler Rock Hudson ist im Oktober 1985 der erste Star, der an Aids stirbt. Es folgen Queen-Frontmann Freddie Mercury im November 1991 und Ballett-Star Rudolf Nurejew im Januar 1993.

1994 wird Aids zur häufigsten Todesursache bei Menschen in den USA zwischen 25 und 44 Jahren.

1995 – 1996: Beginn der Kombinationstherapien

In den Jahren 1995 und 1996 markiert die Einführung zweier Medikamententypen einen Wendepunkt in der Aids-Therapie: Proteasehemmer und Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (RTI). Das ist der Beginn der antiretroviralen Kombinationstherapien, die sich als sehr wirksam gegen HIV erweisen. 1996 geht die Zahl der Aids-Opfer in den USA erstmals zurück. Heutzutage hat ein HIV-Infizierter, der früh mit der antiretroviralen Therapie beginnt, eine ähnliche Lebenserwartung wie der Rest der Bevölkerung.

2001: Generika

Nach der Unterzeichnung eines Abkommens zwischen UN-Aids-Programms (UNAIDS) und fünf Pharmariesen im Jahr 2000 zur Verteilung erschwinglicher Aids-Medikamente in armen Ländern, wird im folgenden Jahr ein Kompromiss in der Welthandelsorganisation (WTO) erzielt. Entwicklungsländer dürfen nun kostengünstige Nachahmer-Produkte von Aids-Medikamenten, sogenannte Generika, herstellen.

2010: «Berliner Patient»

Der aus den USA stammende Timothy Brown wird von HIV geheilt, als ihm wegen einer Leukämie-Erkrankung Knochenmark eines genetisch gegen HIV immunen Menschen transplantiert wird. Dem Fall des sogenannten Berliner Patienten folgen weitere derartige Heilungen, eine reguläre HIV-Therapie lässt sich dadurch zunächst aber nicht entwickeln.

2012: Erste Vorsorgebehandlung

Am 16. Juli 2012 wird in den USA eine erste Vorsorge-Behandlung gegen HIV zugelassen. Die Gabe eines antiretroviralen Medikamentencocktails in Form einer Tablette hat sich bei Menschen mit hohem HIV-Ansteckungsrisiko als wirksame Vorbeugung etabliert.

2017: Therapie für gut 50 Prozent der Infizierten

2017 werden erstmals mehr als die Hälfte der Träger von HI-Viren antiretroviral behandelt. Bis heute ist der Anteil nach UN-Angaben auf rund drei Viertel gestiegen: 28.7 Millionen von 38.4 Millionen Infizierten weltweit erhielten nach UN-Schätzungen im Jahr 2021 eine geeignete Therapie.

2020 – 2021: Auswirkungen der Corona-Pandemie

Wegen der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus und der deswegen verhängten Restriktionen übersteigen die Zahlen der HIV-Neuinfektionen und Aids-Todesopfer 2021 die UNAIDS-Zielvorgaben. Die UN-Organisation hält dennoch an ihrem Ziel fest, Aids als Bedrohung der öffentlichen Gesundheit bis 2030 zu beenden.

Gegenwart: Stigmatisierung hält weiter an

2008 wurden Montagnier und Barré-Sinoussi für ihre Entdeckung mit dem Medizin-Nobelpreis geehrt. Auch sonst veränderte die Forschung am HI-Virus Barré-Sinoussis Leben. «In meinen Anfängen war ich eine Forscherin, die ihr Labor nicht verlassen hat», sagte sie AFP.

Später aber habe sie sich intensiv mit Aids-Patienten beschäftigt und dabei Dinge erlebt, «die ich nicht für möglich gehalten hätte – wie der Mangel an Toleranz der Öffentlichkeit gegenüber manchen Bevölkerungsgruppen».

«Damals wurden die Kranken stigmatisiert, von ihren Familien, ihren Freunden, manchmal wurden sogar von Mitarbeitern der Gesundheitsdienste fallengelassen», erinnert sich die Französin an die ersten Jahre der Aids-Epidemie. «Manche verloren ihre Wohnung, ihre Arbeit.» Durch den Kontakt mit Aids-Patienten habe sie «enorm viel gelernt über Ungleichheiten, die sich in den reichen Ländern heute leider vielleicht noch verschlimmert haben».

ZUR EMPFEHLUNG DES BAG, DASS RISIKOGRUPPEN ALLE DER MONATE EINEN HIV-TAST MACHEN SOLLEN, STELLEN WIR IHNEN AM FREITAG, 12. JUNI 2015, FOLGENDES ARCHIVBILD ZUR VERFUEGUNG - Une laborantine controle des ...
Wer positiv auf HIV getestet wird, hat inzwischen gute Therapiemöglichkeiten.Bild: KEYSTONE

Auch nachdem der Aids-Erreger längst nachgewiesen war, hielten sich hartnäckig Verschwörungstheorien: So versuchte der sowjetische Geheimdienst in seiner Operation «Infektion» glauben zu machen, der Krankheitserreger sei in einem geheimen Labor in den USA entwickelt worden. Und der damalige südafrikanische Präsident Thabo Mbeki behauptete noch Anfang des Jahrtausends, nicht HIV, sondern Armut sei die Ursache von Aids – und verweigerte der Bevölkerung den Zugang zu Medikamenten.

Langzeitüberlebende berichten

In den 1980er-Jahren galt die Diagnose HIV als Todesurteil. Die ersten Medikamente gegen Aids hatten schreckliche Nebenwirkungen, zudem wurden die Infizierten stigmatisiert und ausgegrenzt. Fortschritte in der Behandlung ermöglichen heute ein Leben mit HIV. Anlässlich des 40. Jahrestages der Entdeckung des Aids-Virus hat die Nachrichtenagentur AFP mit vier Langzeitüberlebenden gesprochen.

Paul Kidd

Paul Kidd wollte sich eigentlich schon 1986 auf HIV testen lassen. Doch sein Arzt habe ihm vom Test abgeraten, «weil es damals keine Behandlungsmöglichkeiten gab und das politische Klima für Menschen mit HIV sehr schlecht war», sagt der 59-jährige Anwalt und Aktivist, der in der Nähe von Melbourne in Australien lebt. Erst fünf Jahre später erfuhr Kidd, dass er infiziert war. «Das war nicht überraschend, da mein Ex-Partner 1988 an Aids gestorben war. Trotzdem war die Diagnose schwer zu akzeptieren», erinnert sich Kidd. «Viele Menschen, die ich kannte und liebte, starben.»

Kidd wurde mit AZT behandelt, dem ersten Medikament gegen HIV. «Die Nebenwirkungen von AZT haben mich sehr krank gemacht», sagt Kidd. Doch er verdankt den Pillen sein Leben. Jetzt braucht er nur noch eine Tablette pro Tag, die er gut verträgt. «Eine Sache, die sich nicht gross verändert hat, ist die Stigmatisierung von HIV, vor allem in bestimmten Regionen», sagt er. «Uganda und Ghana entwickeln sich in eine schreckliche Richtung, und HIV-Infizierte in Russland und Osteuropa haben ein viel härteres Leben als ich es je hatte.»

Pascale Lassus

Die Französin Pascale Lassus steckte sich 1984 bei ihrem damaligen Freund an. Doch von ihrer Infektion erfuhr sie erst ein Jahrzehnt später durch Zufall. «Ich war fassungslos», sagt die 62-jährige Rentnerin aus Bayonne. «Ich hatte ein normales Leben geführt – bis mein Immunsystem verrückt spielte.» Auch bei der sechsjährigen Tochter fiel der Test positiv aus. «Der Arzt sagte mir, sie würde die Pubertät nicht überleben. Ich war völlig am Boden zerstört.»

epa03934699 A woman breastfeeds her baby during a public breastfeeding for the celebration of Breastfeeding Week in Athens, Greece, 03 November 2013. Mothers breastfed their babies in the 4th Panhelle ...
Eine Mutter stillt ihr Baby: Mütter können beim Stillen eine HIV-Infektion auf ihr Kind übertragen.Bild: EPA

Auch für die beiden war AZT die einzige verfügbare Therapie – mit furchtbaren Nebenwirkungen. Doch 1995 wurde es besser, als die Behandlung auf eine Kombination aus drei Wirkstoffen umgestellt wurde. «Heute ist meine Tochter 35 Jahre alt», sagt Lassus. «Und sie konnte ein Kind bekommen, das HIV-negativ ist. Ein kleines Wunder!»

Grissel Granados

Grissel Granados lebt ihr ganzes Leben mit HIV. Ihre Mutter infizierte sich 1986 bei der Geburt der Tochter in Mexiko durch eine Bluttransfusion. «Sie hat mich gestillt und mich so angesteckt», sagt die 36-Jährige, die heute in Los Angeles für eine Frauenorganisation arbeitet. Erst fünf Jahre später, als der Vater krank wurde und kurz darauf an Aids starb, erfuhr die Familie von der Infektion.

Ihre Mutter war zu der Zeit schwanger und ihr wurde geraten, diesmal nicht zu stillen. «Meine Schwester ist glücklicherweise HIV-negativ», sagt Granados. Im Alter von zehn Jahren erkrankte sie an Krebs, dennoch empfindet sie ihr Leben als «sehr gesund». Menschen, die von Kindheit an infiziert sind, würden beim Thema HIV zu oft vergessen oder ignoriert, kritisiert Granados.

Joël Vermont

Joël Vermont aus einem Vorort von Paris erfuhr 1992, dass er HIV hat. «Ich war 27. Es fühlte sich an, als würde ein Gebäude auf mich herabstürzen», erzählt er. Während der Behandlung mit AZT verlor er fast 30 Kilo. Die neue Therapie mit drei Präparaten schlug bei ihm nicht an. «Dann griff ich zum Alkohol», sagt der 58-Jährige.

«Meine Viruslast explodierte. Ich bekam eine Lungenkrankheit und Krebs, landete im Krankenhaus und lag 45 Tage im Koma. Als ich wieder aufwachte, konnte ich nicht mehr laufen, und ein Arm war gelähmt», schildert er seine Leidensgeschichte. «Jahrelang hörte ich, dass ich sterben würde. Dann wurde mir plötzlich gesagt, dass ich doch leben würde», sagt Vermont. «Ich brauchte psychologische Hilfe, um das zu akzeptieren.»

Quellen

  • Nachrichtenagentur AFP

(t-online/dsc)

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24 Kommentare
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Pixelmator
20.05.2023 21:00registriert Juni 2018
Hat nichts mit dem Inhalt zu tun, aber dessen journalistischer Aufarbeitung und Präsentation: zwar wird Barré-Sinoussi als (Erst)Entdeckerin und Nobelpreisträgerin genannt, dennoch verwendet man dann (nur) ein Bild von Gallo. Angemessen wäre m.E. gar keines oder eines von Barré-Sinoussi und Montagnier - schliesslich bezieht sich auch der Artikel auf den 20. Mai, dem Tag der Publikation ihrer Entdeckung - und nicht des zweiten Gallo.
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Amateurschreiber
20.05.2023 20:45registriert August 2018
Rückblickend ist es schon erschreckend, welche Haltung man damals hatte. Für unsere Eltern war es seinerzeit klar: Wer Aids aufgrund einer Bluttransfusion bekam, war ein bedauernswertes Opfer. Infizierte man sich aber durch Sexualkontakt oder Drogenkonsum, war man nicht nur selber Schuld, sondern hatte es auch verdient!
Wir als Kinder haben natürlich zunächst die Ansichten unserer Eltern übernommen. Mit zunehmenden Alter sind wir aber zu einer andern Ansicht gekommen.
Als 1991 Freddy Mercury starb, war es mir und vielen (nicht allen!) bereits "egal", dass er AIDS hatte, weil er bisexuell war.
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Garp
20.05.2023 22:22registriert August 2018
Ich kann mich gut erinnern. Es war eine herausfordernde Zeit. Anfangs wusste man so wenig. Da kamen Fragen auf; darf man sich die Hand geben, aus dem gleichen Glas trinken, etc. , bis man mehr wusste. Bei vielen blieb Angst und Skepsis. Viele glaubten, wenn sie nicht schwul, bi oder drogensüchtig sind können sie kein HIV bekommen und man würde es den Leuten die HIV haben ansehen 🤦🏻‍♀️

Viele hatten noch so eine Kondomphobie unter den Heteros.

Ich verlor zwei Bekannte durch AIDS. Es war tragisch.
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