Wirtschaft
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Analyse

Trumps Angst, Pelosis Macht und «die richtige Zeit für eine historische Schelte»​

Das Telefongespräch mit dem Präsidenten der Ukraine stellt einen Wendepunkt in der Ära Trump dar: Ein Impeachment ist unausweichlich geworden.



epa07873310 (FILE) - US President Donald J. Trump makes a phone call to Prime Minister of Ireland to Leo Varadkar in the Oval Office of the White House in Washington, DC, USA, 27 June 2017 (reissued 27 September 2019). An impeachment inquiry against US President Donald J. Trump has been initiated following a whistleblower complaint over his dealings with Ukraine. The whistleblower alleges that Trump during a phone call had demanded Ukrainian investigations into US Presidential candidate Joe Biden and his son Hunter Biden's business involvement in Ukraine.  EPA/MICHAEL REYNOLDS *** Local Caption *** 53611900

Telefoniert gerne und unvorsichtig: Präsident Donald Trump. Bild: EPA

Lange war eine deutliche Mehrheit der Amerikanerinnen und Amerikaner gegen ein Impeachment. Die jüngsten Umfragen zeigen jedoch, dass es mittlerweile ebensoviele Befürworter wie Gegner eines Amtsenthebungsverfahrens gegen den Präsidenten gibt. Auch im Kongress ist die Stimmung gekippt. Nun gibt es eine Mehrheit im Abgeordnetenhaus, die Trump impeachen will.

«Als Präsident habe ich das Recht, zu tun, was ich will.»

Donald Trump

Das macht den Präsidenten sichtlich nervös. Er wirft einmal mehr mit wilden Anschuldigungen um sich, bezeichnet die Informanten des unbekannten Whistleblowers als «Spione» und «Landesverräter», und erklärte in einer Rede vor einer geschlossenen Gesellschaft gar, in früheren Zeiten sei man mit solchen Leuten anders umgesprungen, will heissen, man habe sie erschossen oder erhängt.

Mit seiner bekannten Masche – «Ich nicht, der andere auch» – bringt Trump seinen Vize Mike Pence ins Spiel. Auch der habe ja mehrmals mit Wolodymyr Selenskyj telefoniert, erklärte er. Trumps persönlicher Anwalt Rudy Giuliani gibt ein wirres Interview nach dem anderen.

epa07873332 (FILE) - US President Donald J. Trump (L) hands over the podium to US Attorney General William Barr (R) while participating in an announcement on US citizenship and the census, in the Rose Garden of the White House in Washington, DC, USA, 11 July 2019 (reissued 27 September 2019). An impeachment inquiry against US President Donald J. Trump has been initiated following a whistleblower complaint over his dealings with Ukraine. The whistleblower alleges that Trump had in a phone conversation with Ukraine President Zelensky demanded Ukrainian investigations into US Presidential candidate Joe Biden and his son Hunter Biden's business involvement in Ukraine. In the telephone call, Trump refers to his personal lawyer Rudy Giuliani and US Attorney General William Barr several times.  EPA/MICHAEL REYNOLDS *** Local Caption *** 55331680

Kann er ihm auch diesmal aus der Patsche helfen? Trump und sein Justizminister William Barr. Bild: EPA

Republikanische Senatoren fliehen derweil vor TV-Kameras und drücken sich um eine Stellungnahme mit der fadenscheinigen Begründung, sie hätten den Brief des Whistleblowers noch nicht gelesen.

Der Präsident und die Republikaner haben allen Grund, nervös zu sein. Mit Nancy Pelosi haben sie die wahrscheinlich fähigste Politikerin der USA als Gegenspielerin. Und die Mehrheitsführerin der Demokraten im Abgeordnetenhaus hat sehr gute Karten. Die bereits bekannten Fakten sind erdrückend:

epa07872765 (FILE) - Attorney to US President Donald J. Trump Rudy Giuliani wipes his brow before the start of the White House Sports and Fitness Day at the South Lawn of the White House in Washington, DC, USA, 30 May 2018 (reissued 27 September 2019). An impeachment inquiry against US President Donald J. Trump has been initiated following a whistleblower complaint over his dealings with Ukraine. The whistleblower alleges that Trump had demanded Ukrainian investigations into US Presidential candidate Joe Biden and his son Hunter Biden's business involvement in Ukraine, with Giuliani being a 'central figure in this effort'.  EPA/MICHAEL REYNOLDS *** Local Caption *** 54373200

Lässt kein Fettnäpfchen aus: Rudy Giuliani. Bild: EPA

Trump hat am 25. Juli den Präsidenten der Ukraine unter Druck gesetzt, er solle ein Verfahren gegen Joe Biden einleiten. Er hat gegen 400 Millionen Dollar vom Kongress bereits bewilligte Hilfsgelder an die Ukraine blockiert, und die Anwälte im Weissen Haus haben versucht, dieses Telefonat zu vertuschen. Sie haben die Unterlagen auf einen streng geheimen Server verschoben, das ist das digitale Äquivalent zum guten alten Schreddern.

Nancy Pelosi hat damit – in Anlehnung an den griechischen Philosophen Archimedes – den Punkt gefunden, von dem aus sie die Trump’sche Welt aus den Angeln heben kann. Sie wird nun mit ihrem extrem fähigen Adlaten Adam Schiff die Ukraine-Affäre zum Mittelpunkt des Impeachment-Verfahrens machen und dieses mit süffigen Zutaten schmücken.

Stoff dazu gibt es reichlich: Die Frage, ob Trump in der Russland-Affäre die Justiz behindert hat, ist nach wie vor ungeklärt. Dazu kommen die Schweigegelder, die persönliche Bereicherung und der Verdacht auf Geldwäscherei.

Das Weisse Haus hingegen ist sehr schlecht auf ein Impeachment vorbereitet. Nachdem der Mueller-Report mehr oder weniger wirkungslos verpufft ist – er war für den Durchschnittsamerikaner einfach zu komplex –, ist man im Trump-Lager unvorsichtig, ja übermütig geworden.

Sämtliche Begehren des Kongresses und der Untersuchungsbehörden wurden niedergeschmettert mit der dreisten Begründung, der Präsident könne nicht nur nicht angeklagt werden, es dürfe auch nicht gegen ihn ermittelt werden.

Im vergangenen Juli erklärte Trump vor einer Gruppe Teenagern in Anlehnung an Artikel II der Verfassung: «Als Präsident habe ich das Recht, zu tun, was ich will.»

Nun zeigt sich aber, dass dies so nicht stimmt. Trump ist in die Defensive gedrängt und muss zu seinen alten Gassenhauern greifen, zu Tiraden auf Demokraten, Journalisten und einen vermeintlichen «Deep State».

Unterstützt wird der Präsident von den konservativen Medien. Ob Fox News, Breitbart oder Rush Limbaugh, sie alle stellen die Welt auf den Kopf und jammern, dass der Präsident nicht einmal mehr in Ruhe telefonieren dürfe und dass die nationale Sicherheit auf dem Spiel stünde.

Trump und seine Mitstreiter versuchen mit aller Kraft, die Ukraine-Affäre als eine weitere Episode eines endlosen Parteien-Gezänks darzustellen. Doch diesmal geht es um sehr viel mehr. So schreibt die «New York Times» in einem redaktionellen Leitartikel:

«Das ist ein Moment, in dem es politischen Mut braucht. Die Amerikaner verdienen eine Regierung, die ihre Probleme löst. Aber dazu ist es nötig, dass sie eine ausgewogene Regierung im Sinne der Gründerväter haben, mit freien und fairen Wahlen und einem Präsidenten, der vom Kongress daran gehindert wird, seine Macht für seine eigenen Zwecke zu missbrauchen. Mr. Trump hat die Institutionen des amerikanischen Systems verunglimpft und beschmutzt. Um die Hoheit der repräsentativen Demokratie zu demonstrieren, ist es daher an der Zeit für eine historische Schelte.»

Die Beschwerde des Whistleblowers

Trump kennt (k)eine Antwort

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78Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • King33 27.09.2019 22:40
    Highlight Highlight GO LÖPFE, GO, GO, GO!!! 😁
  • Spooky 27.09.2019 22:30
    Highlight Highlight Diese Bagatelle wird jetzt vom Wunschdenken der Journalisten wieder aufgebauscht bis zum Geht nicht mehr. Aber, nüchtern betrachtet, ist da zu wenig Fleisch am Knochen, um einen alten Haudegen wie Trump in die Wüste zu schicken.
  • BeatBox 27.09.2019 22:05
    Highlight Highlight Ich bleibe dabei, das war der letzte Tropfen zu Trumps erneuten Wahlsieg und einer zweiten Periode gnadelosen Wahnsinns!
  • kvinne aka white milk aka MC Pleonasmus 27.09.2019 21:56
    Highlight Highlight Ich mache mir ächli Sorgen.
    Ein Narzist in einer solchen Machtposition ist gefährlich. Ein Narzist in solcher Bedrängnis in einer solchen Machtposition...nunja 😲
  • PrinzessinFantaghirò 27.09.2019 21:11
    Highlight Highlight Irgendwie bin ich überzeugt, dass der immer mit allem davon kommen wird. Jetzt klingt alles ganz gefährlich für ihn, aber am Ende ist er wie ein Berlusconi... er hat sich in seinem Ledersessel so richtig festgekrallt und ist auch sonst unantastbar. Zum kotzen. Beängstigend ist es auch.
  • landre 27.09.2019 20:16
    Highlight Highlight @Blitz hiesiges "Impeachment" mit Biden mitgefangen oder Pelosi nur mutig(?)
    • roger.schmid 27.09.2019 20:52
      Highlight Highlight @landre: verstehe die Frage nicht so ganz, aber "Biden mitgefangen " fände ich sehr gut. Muss ja nicht entweder, oder sein. Ich hoffe, dass die Affäre auch Biden zu Fall bringt, denn der wäre der denkbar schlechteste Kandidat, den die Demokraten ins Rennen schicken könnten.
  • äti 27.09.2019 19:45
    Highlight Highlight Guantanamo für Trump und Co.
  • roger.schmid 27.09.2019 19:21
    Highlight Highlight Die Republikaner haben nun die Gelegenheit, ihren Worten Taten folgen zu lassen. Must watch:

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  • Ohniznachtisbett 27.09.2019 19:08
    Highlight Highlight Und da ist noch ein zweiter Überlegungsfehler: Die USA sind ungleich föderalistischer als die BRD oder gar die Schweiz. Der Präsident ist vorallem uns Ausländern wichtig. In den Staaten sind die Gouverneure, Bürgermeister etc. viel wichtiger. Der Amerikaner stimmt auf Staatsebene und darunter pragmatisch, auf Bundesebene hingegen ganz anders.
  • Ohniznachtisbett 27.09.2019 19:03
    Highlight Highlight Löpfe macht einen grossen Überlegungsfehler. Pelosi und Schiff sind nicht die fähigsten Politiker in U, S und A. Sie sind die selben schleimigen Opportunisten wie es wohl jeder Kongressabgeordnete da drüben ist. Das Zweiparteiensystem hat sich seit Reagan und seither ausdrücklich inkl. Billy und Obama zu einem derartigen Sumpf aus Pfründen und Selbstgefälligkeit entwickelt, dass ein Trump erst möglich wurde. Und jetzt haben alle den Salat: Dems mit ihrem Heuchlertum und GOPs mit ihrer sturen Trump Unterstützung.
  • So und nöd andersch 27.09.2019 18:59
    • DonChaote 27.09.2019 21:01
      Highlight Highlight @So und nöd andersch
      Ich will nicht bestreiten, dass sich biden offenbar als vp ebenfalls nicht korrekt verhalten hat (was auch näher untersucht gehört), aber beim aktuellen prozess geht es um trumps verhalten als potus und nicht um biden. Bidens mutmassliches fehlverhalten wird hier von trumpanhänger immer wieder als nebelpetarde genutzt. Nur weil biden scheisse gebaut hat heisst das nicht, dass trump das nun auch darf. Siehe im text: ‚ich nicht, aber der andere auch‘
    • Hochen 27.09.2019 22:28
      Highlight Highlight Haha das soll eine Quelle sein?
    • So und nöd andersch 27.09.2019 22:47
      Highlight Highlight Öb ächt die wo blized au gläse händ? Wahrscheinlich überbewertet 🙃
    Weitere Antworten anzeigen
  • Heinzbond 27.09.2019 18:52
    Highlight Highlight Ich denke trump ist jetzt in der Situation die er wollte wenn auch etwas spät. Er wollte ein impeachment, das er dank republikanischer Mehrheit überleben wird. Vielleicht denkbar knapp, aber ich bin mir sicher das er es überleben wird. Das nächste wird sein das er eine hexenjagd veranstaltet, vielleicht so wie buddy Erdogan, oder Putin. Ich bin mir sicher, das trump in amtszeit zwei die Demokratie gänzlich abschafft und sich zum Präsident for lifeterm erklärt. Und jubelnd geht die Freiheit zugrunde...
    • roger.schmid 27.09.2019 21:54
      Highlight Highlight "Ich denke trump ist jetzt in der Situation die er wollte"

      Hast du diesen Horrorclown in den letzten Tagen beobachtet? Das bezweifle ich stark..
      Auch ob er es überleben wird, da wäre ich mir nicht so sicher.

      Sollte es tatsächlich eine zweite Amtszeit geben, dann wäre die restliche Demokratie in den USA aber wohl tatsächlich an ihrem Ende angelangt.
    • sowhat 28.09.2019 09:27
      Highlight Highlight Diese Befürchtung hab ich auch. So Sch... e sie ist im Moment ist die Demokretie das grösste Opfer in den USA. Und leider nicht nur dort.
    • Sophia 28.09.2019 15:12
      Highlight Highlight Na, ja, Heinz... du siehst die Sache sarkastisch. Es ist leider noch viel schlimmer!
  • landre 27.09.2019 18:50
    Highlight Highlight Sie regt sich nur wegen einem telefonischem Intermezzo zwischen zwei höchst fragwürdigen TV- bzw. Social Media Stars auf, will aber seit fast Jahrzehnten nicht die erste US Präsidentin sein/ werden. Sich nun mit einem formell angestossenem Impeachment die Finger zu verbrennen, rettet die Welt vor einem Trump(?) auch nicht. Auch wenn sie bereit scheinen zu sein Kandidat Biden deswegen zu opfern...
  • Gummibär 27.09.2019 18:45
    Highlight Highlight Massgeblich ist nicht die berechtigte Entrüstung oder Besorgnis über Präsident Trumps Verhalten und über den Versuch seiner Crew das ganze unter den Teppich zu wischen. Massgeblich ist die Frage inwieweit die gewöhnlichen amerikanischen Wähler an dem ganzen Kafaffel überhaupt interessiert sind. Sie werden sich einen Deut darum scheren ob Trump mit dem Regierungschef eines Landes von dem die wenigsten wissen wo es sich befindet irgend einen Deal macht.
    Sie wollen über Löhne, Steuern, ärztliche Versorgung und Lebenskosten hören.
    Wolodymyr Selenskyj who ? Is he a Russian ballet dancer ?
  • Sophia 27.09.2019 18:26
    Highlight Highlight Ich rechne den Trump zu den Rechten, von dieser Ecke her kam ja auch in der Schweiz Unterstützung für diesen "Politiker" der Unverschämtheit. Erstaunlich ist aber bei diesen Nationalisten vonTrump (America first), bis Lega und FPÖ, dass sie alle auf Unterstützung vom Ausland hoffen ud dort aktiv suchen. (Ukraine, Putin und russische Oligarchin in Ibiza) Ich hatte ja immer den Verdacht, aber jetzt fühle ich mich rundum bestätigt. Rechts ist vorwiegend unglaubwürdiges Gesindel, das notfalls das eigene Volk verkaufen würde und dem man niemals trauen darf.
    • Cédric Wermutstropfen 28.09.2019 00:20
      Highlight Highlight Was soll daran erstaunlich sein? Erstaunlich, Sophia, ist Deine offensichtlich sehr naive Vorstellung von Rechts. Da geht es nicht um aussenpolitische Isolation von der Welt. Es geht um eine friedliche Koexistenz prosperierender und selbstbestimmter (!) Nationalstaaten und Völker. Gute internationale Beziehungen sind da unabdingbar.
    • Sophia 28.09.2019 15:03
      Highlight Highlight Sehr naive Sichtweise!. Es sollte also um eine friedliche Koexistens gehen zwischen den Völkern gehen? Dann schau du dir doch mal die Welt an an! Wo bemüht sich ein Trump, ein Erdogan, ein Putin, ein Bolsonaro um friedliche Koexistens? Die Erde ist ein Raumschiff, auf dem wir Menschen langsam kapieren sollten, dass wir für alle und alles nur zusammen Verantworung haben, denn sonst geht alles vor die Hunde. Ein Beisp.: Das Klima können wir nur zusammen retten, das verstehen nun mal die Trumps oder Köppels nicht. Gute Beziehungen, wenn jder macht, was ihm passt, gibt es leider nicht!
  • Kubod 27.09.2019 18:09
    Highlight Highlight Wenn das Telefonat, dessen Transcript Trump der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt hat das einzige Beweisstück ist, das die Dems haben, dann reicht das für nix.
    Der Whistleblower war bei diesem nicht dabei. Er/sie/es kann also höchstens vom Hörensagen berichten. Das nennt man ein Gerücht.
    Kongress und Senat kennen nun die noch unveröffentlichten Berichte des Whistleblowers. Anscheinend gab es acht Telefonate und der whistleblower hat noch mehr dazu gemeldet.
    Bin gespannt.
    Popcorn anyone?
  • imposselbee 27.09.2019 18:01
    Highlight Highlight Ist das so eine Art Geheimzeichen an seine ‚Brüder‘ - so eine Art Hilferuf? Unter meinem Aluhut jucks... 🤪
    Benutzer Bild
  • DerSegler 27.09.2019 17:51
    Highlight Highlight Wie wenn wir auf der Welt nicht wichtigeres zu tun hätten als Monat für Monat diesem amerikanischen Präsidenten seinen Ausrutscher zu besprechen und in den Parlamenten zu diskutieren. Für mich noch unglaublicher, dass es ein nicht kleiner Anteil von Leuten gibt die diese Person wieder wählen würden / werden. Liebe Amerikaner: Ist Trump effektiv das Beste was ihr in Amerika noch zur Verfügung habt um euer Land in eine erfolgreiche und friedliche Zukunft zu führen. ? Für mich beschämend.
  • Gawayn 27.09.2019 17:28
    Highlight Highlight Wenn einer so eine Aussage bringt:

    "Als Präsident kann ich tun was ich will"

    Ist es entweder ein höchstens 8 Jähriges Kind,

    Oder ein Irrer der weg gesperrt werden muss...
    • Kubod 27.09.2019 21:55
      Highlight Highlight Der mächtigste Mensch des Planeten.
    • Gawayn 28.09.2019 09:42
      Highlight Highlight @Kubod

      Ich kenne nur 2 Regeln die ohne Ausnahme sind:

      1 Es gibt keinen negativen Menschen der glücklich ist.

      2 Macht korrumpiert. Absolute Macht, korrumpiert absolut.

      Trumpel ist gerade das perfekte Beispiel für Regel 2.
      NIEMAND darf unkontrolliert alle Macht haben.
      Niemand über dem Gesetz stehen.
      Wenn das passiert, sind wir wieder in der GottKönig Zeit.
      Das wird wieder zu Aufständen Rebellion und Anarchie führen.

      Deshalb, weg mit so einem!
  • sa5 27.09.2019 17:26
    Highlight Highlight Rechtlich gesehen ist die Voraussetzung für eine Amtsenthebung gegen. Nach US-Recht ist das benützen (nicht nur der Diebstahl) von öffentlichen Geldern zum eigenen Vorteil für den Präsidenten verboten aka High Crime.

    Die eigentliche Frage stellt anscheinend niemand: Was haben die Amerikaner in der Ukraine zusuchen und sind sie treibende Kraft hinter dem Maidanputsch & Krieg?

    Auch bedenken nur wenige Menschen das die westliche Militärhilfe in der Ukraine von korrupten Generälen gestohlen und nicht bei den Soldaten ankommt. IS durfte sich auch schon freuen.

    Play Icon

    • Kubod 27.09.2019 22:03
      Highlight Highlight @sa5
      Es wird von St. Petersburger Trollen immer wieder die 2 Milliarden erwähnt, die die Amerikaner etc. den Ukrainern gegeben haben. Nach Fall der UDSSR wurden die Milliarden eingesetzt, um die ehemaligen Mitgliedstaaten zu stabilisieren.
      Vor allem, damit kein unterbezahlter Atomwissenschaftler auf die Idee kommt, Nuklearwaffen weiterzuverkaufen. Russland hat 12 Milliarden erhalten. Die Ukraine musste im Gegenzug die Atomraketen abgeben. Obama war übrigens Teil des amerikanischen Teams, das das eingefädelt hat.Noch vor seiner Präsidentschaft.Hat Russland Schiss vor der Demokratie Ukraine?
    • sa5 28.09.2019 16:45
      Highlight Highlight Gäbe es solide Demokratie in der Ukraine wären politische Morde nicht an der Tagesordnung + FemenAktivisten müssten nicht in der Schweiz um politisches Asyl nachsuchen.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Todesserie_von_ukrainischen_Oppositionellen

      Ich meinte die aktuelle Militärhilfe, die von Mr. Trump wiederrechtlich zurrückgehalten wurde, um damit "dirty info" über Mr. Biden zu erpressen > Impeachment.

      Meine Frage: Ist es sinnvoll ist, korrupte & rechtsradikale Militärs in der UA mit Geld zu versorgen. Ist es ja oder nein?
      Play Icon


      Play Icon



    • Kubod 29.09.2019 12:15
      Highlight Highlight @sa5
      Zu Beginn des Krieges gegen die russischen Aggressoren war das ehemalige UDSSR Militär der Ukraine schlecht ausgerüstet und nicht motiviert. Einige der führenden Offiziere rapportierten weiterhin an die russischen Befehlshaber.
      Die Freiwilligen formierten sich ausserhalb der korrupten Armee. Wie im vice Bericht gezeigt, gibt es darunter auch viele, die sich als Anarchisten bezeichnen. Siehe Santa und die allgegenwärtige SchwarzRote Flagge.
      Sie haben der Ukraine Zeit verschafft, das Militär zu reformieren.
      Die heutige Armee ist eine andere, als damals.
  • Tobias W. 27.09.2019 17:19
    Highlight Highlight Ich denke nicht, dass das mit dem Impeachment klappen wird. Ich gehe davon aus, dass es an der 67%-Mehrheit im Senat scheitern und Trump mit einem blauen Auge davon kommen wird.

    Umso mehr bin ich gespannt, wie die nächsten Wahlen (insb. Parlament) ausfallen werden.

    Ich habe das komische Gefühl, dass die republikanischen Abgeordneten/Senatoren mehr um ihren Sitz fürchten müssen, als Trump selbst. Bin sehr gespannt..
  • redneon 27.09.2019 17:05
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • RatioRegat 27.09.2019 16:57
    Highlight Highlight Liebes watson-Team, danke, dass Ihr nicht nur über die Geschichte berichtet, sondern auch die Anzeige des Whistleblowers an sich zugänglich macht.
  • Auric 27.09.2019 16:34
    Highlight Highlight Man verliert so langsam den Überblick..

    Ist das Impeachment eingeleitet worden??

    Wenn nein, abwarten....

    Wenn ja, abwarten wie es ausgeht....

    Wenn Trump rausgekickt wurde, dann seinen Gefühlen freien lauf lassen.

    Vorher? Es gibt absolut keinen Grund dafür. Warte wir es ab und hoffen wir auf News und nicht nur feuchte Träume von Redakteuren.
  • homo sapiens melior 27.09.2019 16:32
    Highlight Highlight Gibt es eine Schätzung/Umfrage/Statistik, irgendwas in die Richtung, die uns ahnen lässt, wie viele der stimmberechtigten Amerikaner diesen unfähigsten aller US-Präsidenten noch stützen?
    • weekender 27.09.2019 16:46
      Highlight Highlight https://news.gallup.com/interactives/185273/presidential-job-approval-center.aspx
    • Dr. Unwichtig 27.09.2019 17:51
      Highlight Highlight Die aussagekräftigste Statistik ist vermutlich „President Trump Job Approval“. Diese zeigt den Durchschnitt aus diversen Umfragen von Reuters, Rasmussen, Politico usw. Bis jetzt hat die Ukraine-Affäre keinerlei Auswirkung gezeigt - genauso wenig, wie der Mueller-Bericht oder andere Eskapaden. Bezgl. Ukraine ist es freilich noch zu früh um zu beurteilen, wie weit das Thema Trump schadet...
    • bytheway 27.09.2019 18:20
      Highlight Highlight Solche Umfragen gibt's zuhauf... wer googelt, der findet...!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Palpatine 27.09.2019 16:19
    Highlight Highlight Ich fände es wirklich gut, wenn Donald "Duck" Trump abtreten müsste.
    Nur wird das wohl kaum passieren. Und ein Jahr vor den nächsten Wahlen ist das wohl leider sogar eher ein Schnitt in den eigenen Finger. Sollte er nicht abgesetzt werden, so haben sich seine Wiederwahl-Chancen meiner bescheidenen Meinung nach erhöht.
    Und selbst wenn er angewählt würde, dann würde sein Vize nachrücken. Machts das wirklich besser?
    • wasps 27.09.2019 18:02
      Highlight Highlight Und warum? Er muss Wechselwähler bei der Stange halten. Nicht seine wütenden weissen Stierköpfe, die geben ihm eh die Stimme.
    • DieFeuerlilie 27.09.2019 19:35
      Highlight Highlight Nenn mich naiv, aber ich glaube wirklich, dass _alles_ besser ist als der Orange..
    • Saraina 27.09.2019 20:26
      Highlight Highlight Es wird immer klarer, dass Trump grundlegende Fakten sein Amt und die Verfassung betreffend schlicht nicht versteht. Das ist vielleicht nicht unbedingt behandlungswürdig, aber es macht ihn sicher für dieses Amt ungeeignet. Der Mann hat schlicht keinerlei Sinn für Recht, abgesehen von seinem Wunsch und Willen.
  • De Flip 27.09.2019 16:11
    Highlight Highlight Wenn man Trumps Aussage, "Als Präsident habe ich das Recht, zu tun, was ich will" hört kann man nur den Kopf schütteln. Von der Devise "Der Herrscher ist der erste Diener des Staates" hat er sicherlich noch nie was gehört.
    • Bambusbjörn aka Planet Escoria 27.09.2019 16:22
      Highlight Highlight Der typ will einfach nur die absolute macht.
      Zum Beginn seiner Amtszeit ist ihm dann schmerzlich bewusst geworden, dass der Präsident längst nicht die Macht hat, die er gerne hätte.
    • Steibocktschingg 27.09.2019 16:29
      Highlight Highlight Das klingt für mich mehr nach "L'état, c'est moi!", wie Trump das sieht. Und das, dachte ich, hätten wir, dank Demokratie, Rechtsstaat und Gewaltenteilung bei uns im Westen überwunden. Scheine mich geirrt zu haben.
    • sowhat 28.09.2019 09:43
      Highlight Highlight @Steibocktschingg, 45 ist die Demokratie Sch... segal. Er hat deren Mechanismen genutzt um auf die Position zu kommen und nun nutzt er diese um sein Ego noch mehr aufzublasen. Achja und um sich zubereichern natürlich auch.
      Das Urverständnis für Demokratie geht ihm ab. Er lebt nach der Devise "dem Cleversten gehört die Welt". Ich nehme an, das war in seiner Prägung schon so angelegt, dass er das als normal betrachtet und nicht versteht, dass Andere das nicht so sehen könnten.
      Darum halte ich ihn auch für gefährlich.
  • Jensefick Letenick 27.09.2019 16:09
    Highlight Highlight Ich hoffe der Rechtsradikale Schrecken in den USA hat bald ein Ende, so das Minderheiten wie Schwarze, Latinos, LGBTQ Menschen endlich in Ruhe leben können. Ich hoffe das auch Pence mit gefeuert wird wenn es irgendwie geht. Mit Trump nimmt der Faschismus und Rassenwahn zu, denn wir hier in Europa auch stoppen müssen!
    • Basti Spiesser 28.09.2019 08:42
      Highlight Highlight Auch Latinos und Schwarze wählen Trump.
  • HerbertBert 27.09.2019 16:08
    Highlight Highlight 6 der letzten 8 Stories über Trump ist schon ein bisschen viel, auch wenn die Analysen ziemlich gut sind...
    Benutzer Bild
  • Sherlock_Holmes 27.09.2019 16:06
    Highlight Highlight Wie immer – im Prinzip rechtlich und ethisch absolut richtig und notwendig.

    De facto wird Recht und Ethik jedoch nicht erst seit Trump mit Füssen getreten.

    Was seit Trump droht, ist die dagewesene absolute Pervertierung und Leugnung jeglicher rechtsstaatlicher Prinzipien und vor allem die irreparable Diffamierung und Schädigung sämtlicher demokratischen, politischen, rechtlichen und gesellschaftlichen Kontrollmechanismen.

    Somit geht es nicht mehr nur um die irren Handlungen eines ausser Kontrolle geratenen Präsidenten, sondern um den Schutz der verfassungsmässigen Grundlagen.


  • roger.schmid 27.09.2019 16:03
    Highlight Highlight "Mit Nancy Pelosi haben sie die wahrscheinlich fähigste Politikerin der USA als Gegenspielerin."

    Schade, dieser Satz zieht den ganzen Artikel runter.
    Was bitte soll an Pelosi gut sein? Sie ist der Inbegriff der schwachen Demokraten.

    Wieso wird, nur zum Beispiel, nicht endlich vollumfänglich Trumps finanzielle Abhängigkeiten untersucht? Die Steuererklärung Trumps für New York wäre bereits zugänglich, doch es wird nichts unternommen. Wovor haben die Establishment Demokraten Angst?
  • Dr. Unwichtig 27.09.2019 15:55
    Highlight Highlight „Trump hat am 25. Juli den Präsidenten der Ukraine unter Druck gesetzt“ - geht aus dem veröffentlichten Gesprächsprotokoll nicht hervor
    „Er hat gegen 400 Millionen Dollar vom Kongress bereits bewilligte Hilfsgelder an die Ukraine blockiert,“ - richtig, direkter Zusammenhang mit der Biden-Untersuchung aber nicht sichtbar
    „Und die Anwälte im Weissen Haus haben versucht, dieses Telefonat zu vertuschen.“ - Hörensagen eines nicht im Weissen Haus tätigen Whistleblowers
    „mit ihrem extrem fähigen Adlaten Adam Schiff“ - der Trottel mit der Comedy-Einlage? Soll das ein Scherz sein?
    • NumeIch 27.09.2019 16:19
      Highlight Highlight Und an den Weihnachtsmann glaubt der Dr. Unwichtig auch noch.
    • piatnik 27.09.2019 17:41
      Highlight Highlight juhu....ein sachlicher kommentar!
    • Wander Kern 27.09.2019 19:54
      Highlight Highlight 1. Richtig. Er hat ihn, auf Anfrage nach weiteren Waffenhilfen, um einen Gefallen gebeten bzgl Biden Ermittlungen einzuleiten.
      2. Ein kausaler Zusammenhang ist derzeit nicht zu beweisen, die zeitliche Nähe aber widerspricht dem zumindest nicht.
      3. Die Verschiebung des Gesprächsprotokolls auf einen dafür nicht vorgesehenen Server wurde mittlerweile vom WH bestätigt.
      Nicht im WH tätig stimmt übrigens nicht. Der vermutliche CIA Agent nahm dort an mehreren sog. Austauschmeetings zwischen den verschiedenen Geheimdiensten teil. Er war durchaus im aber nicht durch das WH beschäftigt.
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  • Francis Begbie 27.09.2019 15:50
    Highlight Highlight Was sollen diese 20min like Bildunterschriften wie „ Lässt kein Fettnäpfchen aus: Rudy Giuliani„
    Muss das sein?
    Passender wäre: Trumps (persönlicher) Anwalt und ehemaliger Bürgermeister von New York: Rudy Giuliani.

  • Basswow 27.09.2019 15:49
    Highlight Highlight Bitte bitte bitte... ein einziger Artikel dürfte noch heissen: Trump ist weg.
    (Runde frei für einen neuen Polidioten?)
  • Nonald Rump 27.09.2019 15:44
    Highlight Highlight Was bedeutet in diesem Zusammenhang "(extrem) fähig", bezogen auf Pelosi sowie Schiff? Schiff hat den Impeachment-Bemühungen mit seiner "Comedy" wohl eher geschadet - meines Erachtens nach wäre das eher das Gegenteil von extrem fähig.
  • Hans Jürg 27.09.2019 15:38
    Highlight Highlight «Als Präsident habe ich das Recht, zu tun, was ich will.»

    Also sinngemäss "L'État, c'est moi" (das sagte der Sonnenkönig jeweils).

    Wenn Trump so was sagt zeigt er, dass er Demokratie entweder nicht verstanden hat oder dass sie ihm sch....egal ist.

    ich glaube, dass letzteres auf ihn zutrifft.
    • dirirev 27.09.2019 16:24
      Highlight Highlight Ich würde ja tatsächlich eher auf ersteres tendieren. Wobei das letzteres eigentlich auch nicht ausschliesst. Wahrscheinlich ist es ihm einfach so egal, dass er sich nie damit beschäftigt hat.
    • Tobias W. 27.09.2019 17:21
      Highlight Highlight Uh ich denke, das dürfte beides gleichermassen zutreffen.
    • Thomas Oetjen 27.09.2019 18:12
      Highlight Highlight Beides. Er hat Demokratie nicht verstanden und darum ist es ihm scheissegal.
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